Floki hat HCM

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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SmokyCat21

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31. Dezember 2024
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Hallo liebe Katzen Community, 🐱♥️
Ich bin ganz neu hier und brauche wirklich Rat, denn ich bin langsam echt verzweifelt 😔

Vor genau einem Jahr fand ich meinen 2 jährigen Kater mit Atemnot vor, davor immer top fit, und ich bin direkt zur Tierklinik gefahren.. Da kam dann die Diagnose Hcm. Er bekam sofort eine Brusthöhlenpunktion und ihm wurden ganze 350 ml rausgeholt und Tabletten verschrieben (Furotab/Cardalis/Vetmedin und Clopidogrel)
Daraufhin wurde mir dringlichst ein Termin beim Kardiologen empfohlen. Wir waren dort mit ihm nochmal vorstellig, weil wir Klarheit haben wollten und auch Bestätigung der Medikation. Der Kardiologe selbst hat uns klar gemacht, dass es nicht so gut bei ihm ausschaut und wenn er eine Diagnose nennen müsste, würde er 1 Jahr benennen. Bis dorthin wurde er bereits 3x abpunktiert und der Kardiologe wollte uns in 2 Wochen nochmal in der Praxis sehen immer mit der Aussage, dass man ihn nochmal schallen muss, um zu sehen, ob er "trocken" im Brustkorb bleibt. Er meinte auch, dass die Folgetermine nicht immer bei ihm sein müssen, sondern das kann auch die Ärztin wieder aufnehmen. Also waren wir dann nochmal dort bei der Ärztin (1Woche später), und sie wollten ihn schon wieder abpunktieren, wieder die Tabletten erhöhen, und wieder einen Folgetermin reingeknallt.

Ich bin ganz ehrlich, mir ging das Ganze damals sehr nahe, da mein Kater so unten war, er wollte nichts mehr fressen und war total teilnahmslos. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass sie mir immer wieder Termine mit Absicht machen, um ihn regelmäßig alle 2 Wochen zu sehen.
Ich wollte dann damals etwas Zeit vergehen lassen, und mein Kater blühte wieder auf. Er war freudig lebensfroh und aktiv, fraß wieder mehr und wurde von uns in allen Künsten verwöhnt, da wir wussten, er hat nur eine kurze Zeit mit uns. Ich war dann damals so abgeneigt von der Praxis und entschied mich dann abzuwarten, dass ich nur dann wieder hingehen wollte, wenn ich merke das es wieder schlechter wird. Bis dahin war ich mit dem Thema etwas befasster und eingelesen..

Jetzt ist genau 1 Jahr vergangen, und mit regelmäßigem Zählen der Herztöne haben wir dann festgestellt, dass es ihm wieder schlechter geht. Also sind wir direkt wieder hin, notfallbedingt zur Ärztin.
Ihm wurden diesmal 180ml aus dem Brustkorb gezogen, die Tabletten erhöht, und wieder dringlich vorstellig dem Kardiologen zu werden. Also Termin bei ihm gemacht. Dieser meinte jetzt, er ist doch positiv überrascht, denn er hatte es sich viel schlimmer vorgestellt. Seine Aussage "da kann man noch viel machen" und 1 Jahr ist noch drin. Er empfahl noch eine Erhöhung der Cardalis und das ich in einer Woche nochmal vorstellig werde, um zu sehen, dass er trocken bleibt. Falls ja, bleibt die eine Viertel Tablette Furotab weg. Also sind wir wieder hin, Termin bei der Ärztin. Es kam dann die Aussage nach einer Woche, er wäre wieder so voll gelaufen, dass man ihn wieder die Flüssigkeit rausziehen muss. Als ich das dann hinterfragt hatte, ob es wirklich sein muss, da der Kardiologe meinte das man diesen Prozess nicht ewig machen kann, ging sie unserer Einschätzung nach schon fast patzig aus dem Zimmer "dann ruft sie eben den Kardiologen nochmal an"
Nach 10 Minuten kam sie und meinte, er soll wieder abpunktiert werden und die Furotab soll erhöht werden.
Ich hatte mir nachträglich nochmal den Beutel angesehen wo die Flüssigkeit drin war vom Absaugen, was nicht soviel aussah, und auf die Frage wieviel sie da jetzt rausholen konnte, bekam ich keine klare Aussage, sie könnte es nicht klar erkennen, weil diesmal "viel Fett" mit raus kam..

Nach einem Tag rief mich die Ärztin nochmals an, und meinte sie hätten nochmal den Fall besprochen (Ärztin und Kardiologe) und es bleibt auf alle Fälle bei der Erhöhung der Tabletten. Wenn er dann immer noch nicht trocken bleibt, weil er bei der Furotab fast schon am Endmaß ist, müsste man wenn nochmal das Medikament ganz tauschen. Achso und die Nierenwerte wurden auch mal gecheckt bzw Blutkontrolle, die waren auch schon leicht erhöht (Wert sollte iwo bei 2 liegen, bei ihm bei 2,49)

Jetzt komme ich langsam an den Punkt, wo ich mich frage, soll ich ihn bei seiner so kurzen Lebenszeit wirklich quälen, ihn immer wieder in diese Tierklinik zu zerren, mit der Hoffnung, ihn endlich richtig eingestellt zu haben? Ich weiß dass hcm bei jeder Katze ganz individuell verlaufen kann und das er richtig eingestellt werden muss, aber es gestaltet sich bei uns so schwierig..... Entweder weil es bei ihm einfach schwer ist oder weil die Praxis es bewusst macht.. Ich bin so hin und hergerissen was richtig und falsch ist, ich will nur dass er die bestmöglichste Behandlung bekommt.. Egal was es mich kostet, will ihn aber auch nicht hundertmale in die Praxis zerren... Denn ich hab immer den Gedanken dass er doch schon Herzkrank ist, jeder Besuch und Aufregung ist doch kontraproduktiv für ihn .. Ich will einfach nur das er noch glückliche Tage hat.
Auch den Gedanken ob ich nochmal eine anderweitige Tierklinik mir eine Zweitmeinung einholen soll, geht mir auch nicht aus dem Kopf.
Aber den Zwiespalt ihn wieder in eine Klinik zu zerren.
Was meint ihr denn dazu? 😔
 
A

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Hallo grüß Dich
Herzlich willkommen hier im Forum.

Es tut mir wahnsinnig leid, dass dein Kater so krank und dass seine ärztliche Versorgung so schwierig ist.

Ganz grundsätzlich würde ich ausschließlich beim Kardiologen bleiben, wenn es um seine Versorgung geht.
Ist es denn ein zertifizierter Kardiologe von dieser Liste hier?

https://www.collegium-cardiologicum...C_Untersucherliste_off_25_10_2024.pdf&cid=103

Wir sind seit Jahren bei einem von dieser Liste und sehr zufrieden.

Natürlich ist es verständlich, dass Du Floki nicht ständig zum Arzt zerren willst, aber ich persönlich fände es besser, wenn die Behandlung in einer ärztlichen Hand bleibt, damit das hin und her aufhört, das dich so auszehrt.

Ich hatte auch schon mal Diskussionen mit einer Cheftierärztin einer Tierklinik, die die Behandlung meines Katers ganz anders sah als der Kardiologe (es ging um eine Entzündung im Ellenbogengelenk), aber bei einer herzkranken Katze würde ich mich immer auf die Empfehlung des Kardiologen verlassen, der ist ja nicht umsonst der Spezialist
TK Ärzte müssen ja eher Generalisten sein…

Alles Liebe
 

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