Tiger&Fury
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So, nachdem wir nun ein halbes Jahr versucht haben, Ronja bei uns zu integrieren, muss ich sie nun schweren Herzens wieder abgeben. Da ich sie ganz ungerne zurück ins Tierheim bringen möchte, hoffe ich, dass ich vielleicht hier katzenerfahrene Leute finde wo sie ein tolles Zuhause bekommt.
Zu Ronja:
Sie kam durch eine Kastrationsaktion ins Tierheim, im November 2012. Da war sie gerade ein halbes Jahr alt (jetzt ist sie also knapp 1 1/2). Ihre Geschwister wurden alle vermittelt, sie blieb zurück und galt als nicht so ganz einfach, da sie sich nicht wirklich anfassen liess und Menschen nicht so gerne hatte. Uns wurde sie als Bauernhofkatze vermittelt, die auch unbedingt wieder raus sollte. Da wir ja unsere gleichaltrige "eigene" Bauernhofkatze hatten, sollten die beiden zusammen leben und dann auch wieder raus gehen. Zuhause habe ich aber bereits eine Katze und einen Kater, die beide seit 11 Jahren bei mir leben. Und das ist das Problem - es gibt Streit, zuviel Streit.
Meine Oldies kommen einfach nicht klar mit der Situation und vor allem nicht mit Ronja. Ronja geht nämlich entgegen der Erwartungen garnicht viel raus, sie ist anscheinend gerne bei uns im Haus und geniesst Spielzeug und Kuschelhöhlen. Ihre kleine Freundin macht ihre Ausflüge also ohne Ronja und daher ist Ronja für meine Oldies nun der "Hauptfeind".
Ronja ist recht präsent. Sie zieht sich trotz aller Schikanen und Streits und Prügeleien nicht zurück (wahrscheinlich ist genau das das Problem), sondern ist ein paar Stunden später wieder in der Wohnung unterwegs.
Daher würde ich sie eher als dominant bezeichnen.
Sie hat jedoch nie versucht, eine meiner Katzen anzugreifen, es wurde nur gefaucht und geknurrt, der Angriff erfolgte immer durch meine Katze / Kater.
Zu ihrer kleinen Freundin steht sie. Die mag sie gerne und mit der würde sie auch gerne kuscheln und schmusen, aber die kleine ist nicht so begeistert von soviel Nähe. Spielen und Toben und nebeneinander schlafen ist aber okay 🙂
Ronja ist - wenn es passt - sehr sozial und ich würde sie eher nicht als Einzelkatze halten wollen.
Sie bräuchte im Idealfall eine junge, tolerante, nicht so dominante Freundin zum kuscheln und toben.
Menschen gegenüber ist sie schon noch etwas misstrauisch. Fremden gegenüber sowieso, aber von mir lässt sie sich inzwischen streicheln und fordert das auch ein. Allerdings zeigt sie auch da noch Unsicherheiten, faucht dann plötzlich oder haut auch mal kurz zu, wenn man sie berührt, wo sie nicht mit rechnet oder wo sie es nicht mag.
Aber das ist alles ausbaufähig, sie wird sicher mal eine tolle Schmusekatze 🙂
In einen Haushalt mit kleinen Kindern würde ich sie aber aufgrund dieser Unsicherheiten nicht geben. Größere Kinder sind kein Problem.
Freigang möchte sie schon haben, auch wenn sie bei uns zur Zeit nicht sooo viel rausgeht. Das hat hier sicher auch etwas mit meinen Großen zu tun, es ist halt hier nicht sicher für Ronja.
Sie sollte aufgrund ihrer jetzt gemachten Erfahrungen auch nicht in einen Haushalt wo schon ältere, dominante Katzen leben.
So, das war lang, aber es sind wichtige Dinge. so ganz einfach ist es mit der "Kleinen" (die übrigens ein großes, schlankes Mädel ist) nämlich nicht 😉
Zu Ronja:
Sie kam durch eine Kastrationsaktion ins Tierheim, im November 2012. Da war sie gerade ein halbes Jahr alt (jetzt ist sie also knapp 1 1/2). Ihre Geschwister wurden alle vermittelt, sie blieb zurück und galt als nicht so ganz einfach, da sie sich nicht wirklich anfassen liess und Menschen nicht so gerne hatte. Uns wurde sie als Bauernhofkatze vermittelt, die auch unbedingt wieder raus sollte. Da wir ja unsere gleichaltrige "eigene" Bauernhofkatze hatten, sollten die beiden zusammen leben und dann auch wieder raus gehen. Zuhause habe ich aber bereits eine Katze und einen Kater, die beide seit 11 Jahren bei mir leben. Und das ist das Problem - es gibt Streit, zuviel Streit.
Meine Oldies kommen einfach nicht klar mit der Situation und vor allem nicht mit Ronja. Ronja geht nämlich entgegen der Erwartungen garnicht viel raus, sie ist anscheinend gerne bei uns im Haus und geniesst Spielzeug und Kuschelhöhlen. Ihre kleine Freundin macht ihre Ausflüge also ohne Ronja und daher ist Ronja für meine Oldies nun der "Hauptfeind".
Ronja ist recht präsent. Sie zieht sich trotz aller Schikanen und Streits und Prügeleien nicht zurück (wahrscheinlich ist genau das das Problem), sondern ist ein paar Stunden später wieder in der Wohnung unterwegs.
Daher würde ich sie eher als dominant bezeichnen.
Sie hat jedoch nie versucht, eine meiner Katzen anzugreifen, es wurde nur gefaucht und geknurrt, der Angriff erfolgte immer durch meine Katze / Kater.
Zu ihrer kleinen Freundin steht sie. Die mag sie gerne und mit der würde sie auch gerne kuscheln und schmusen, aber die kleine ist nicht so begeistert von soviel Nähe. Spielen und Toben und nebeneinander schlafen ist aber okay 🙂
Ronja ist - wenn es passt - sehr sozial und ich würde sie eher nicht als Einzelkatze halten wollen.
Sie bräuchte im Idealfall eine junge, tolerante, nicht so dominante Freundin zum kuscheln und toben.
Menschen gegenüber ist sie schon noch etwas misstrauisch. Fremden gegenüber sowieso, aber von mir lässt sie sich inzwischen streicheln und fordert das auch ein. Allerdings zeigt sie auch da noch Unsicherheiten, faucht dann plötzlich oder haut auch mal kurz zu, wenn man sie berührt, wo sie nicht mit rechnet oder wo sie es nicht mag.
Aber das ist alles ausbaufähig, sie wird sicher mal eine tolle Schmusekatze 🙂
In einen Haushalt mit kleinen Kindern würde ich sie aber aufgrund dieser Unsicherheiten nicht geben. Größere Kinder sind kein Problem.
Freigang möchte sie schon haben, auch wenn sie bei uns zur Zeit nicht sooo viel rausgeht. Das hat hier sicher auch etwas mit meinen Großen zu tun, es ist halt hier nicht sicher für Ronja.
Sie sollte aufgrund ihrer jetzt gemachten Erfahrungen auch nicht in einen Haushalt wo schon ältere, dominante Katzen leben.
So, das war lang, aber es sind wichtige Dinge. so ganz einfach ist es mit der "Kleinen" (die übrigens ein großes, schlankes Mädel ist) nämlich nicht 😉