Ist das normal?

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nein, natürlich ist mir das nicht egal. aber ich hab in einigen foren gelesen das katzen auch gut alleine klar kommen. eine frage des charakters...

wenns nicht klappt kommt halt ein kumpel dazu. Außerdem hat paul aktuell genug streß. wie ich schon geschrieben und ihr auch geschrieben habt. neue umgebung, geschwister weg, neue grüche und ein herrchen was ihn anscheinend nervt wenn er nach ihm schaut...

Eben da ist der Haken: von den Geschwistern WEG, das ist ein Rudeltierchen dein Bär. Der braucht gesellschaft, weil er nichts anderes gewohnt ist.

Wieso muss sich das dazuholen einer Katze danach richten, wann du es für richtig hälst? Vielleicht hält der Kater es schon länger für angebracht:verstummt: Viele Katzen gewinnen Vertrauen durch die Anwesenheit anderer Katzen. So einen Fall habe ich selbst zuhause. Hätte Zamo nicht Rumo in seiner Nähe, sässe der nur noch unterm Bett.

Paul hat Stress weil er alleine ist!

Lass ihm zeit und respektiere seine Eigenart:smile:
 
A

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nein, natürlich ist mir das nicht egal. aber ich hab in einigen foren gelesen das katzen auch gut alleine klar kommen. eine frage des charakters...

wenns nicht klappt kommt halt ein kumpel dazu. Außerdem hat paul aktuell genug streß. wie ich schon geschrieben und ihr auch geschrieben habt. neue umgebung, geschwister weg, neue grüche und ein herrchen was ihn anscheinend nervt wenn er nach ihm schaut...

Nein, keine Frage des Charakters, sondern eine Frage der Gemeinheit des Katzenhalters. Klar resigniert eine Katze irgendwann und vergisst, dass es ausser ihr noch andere Katzen auf der Welt gibt und wie schön es wäre, Katzengesellschaft zu haben.
Die Frage ist dann aber, ob man als Katzenhalter auf seine Kappe nehmen möchte, einen weiteren Sozial-Krüppel rangezogen zu haben. Von denen die Tierheime im Übrigen voll sind und die für Leute, die absolut nur eine einzelnes Tier haben wollen, die idealen Katzen sind.

Deine Katze hatte bisher Unterhaltung und Gesellschaft von anderen Katzen. Du hast ihn da rausgerissen, er ist plötzlich von Artgenossen isoliert und er ist unglücklich. Deutlicher kann er dir das doch gar nicht zeigen, als er es gerade tut.
 
Da brauchst du dir keine Sorgen machen. Bei meiner Freundin hat es vier Wochen gedauert bis Gino ( auch ein BKH) sich aus dem Bad rausgetraut hat. Dort lag er die ganze Zeit hinter der Waschmaschine außer er mußte aufs Klo oder hatte Hunger. Ich würde den kleinen auch kastrieren lassen. Mein Benny ist auch kastriert und hat nicht zugenommen.(auch BKH)
 
Hallo Paulbkh,

habe auch 2 schüchterne Jungs aus einer Pflegestelle genommen, sie sind nun ca. 6 Wochen bei uns.
Ich habe mir auch die ersten 2 Wochen nur die Bilder von der Pflegestelle angeschaut weil Beide auch wie bei dir nur unter unserem Bett saßen.

Ich bin sogar in der Anfangsphase tagsüber mal 1-2 Stündchen außer Haus gegangen, damit die Beiden ohne Angst mal die Katzentoilette benutzen konnten. Wir haben viel vorgelesen, habe eigentlich alles was ich gelesen habe einfach laut gelesen, haben viel auf dem Fußboden gesessen, alles etwas ruhiger gemacht, aber nicht übertrieben ruhig.
Was die Beiden letztendlich aus ihrem Versteck hervorgelockt hat, war eigentlich ihr Spieltrieb.

Wir haben eine wirklich lange Angel gebastelt, mit einer riesenlangen Schnur,
an der ein Bällchen befestigt ist. So konnten wir mit ihnen auf wirklich große Distanz spielen.
Ich habe die Angel nach und nach immer ein wenig mehr verkürzt und bin ihnen so immer näher auf den Pelz gerückt.:aetschbaetsch2:

Habe hier mitlerweile 2 wunderbare Schmusebacken!:pink-heart:

Versuch es mal mit spielen, das wirkt meistens Wunder. Allerdings würde auch
ich dir zu einer 2. Katze raten, habe das live mitbekommen, zusammen waren meine einfach stark.

Lieben Gruß und hab Gedult, hat man sich das Vertrauen einer schüchternen Katze erst mal verdient, ist das ein wunderbares Gefühl!

Alles Gute wünscht

Barbara
 
nein, natürlich ist mir das nicht egal. aber ich hab in einigen foren gelesen das katzen auch gut alleine klar kommen. eine frage des charakters...

Du hast recht, es ist eine Frage des Charakters.
Es gibt nämlich die eine Sorte Katze, die sich still ihren traurigen Schicksal fügen und versuchen, halbwegs damit klar zu kommen, dass ihnen jeder Sozialkontakt entzogen wurde und es gibt die Katzen, die lautstark für die Erfüllung ihrer Grundbedürfnisse kämpfen.
Aber das wars auch mit dem Charakterding. Eine Katze ist ein soziales Tier. Jedes soziale Tier braucht Gesellschaft, sonst entwickelt es zwangsläufig psychische Schäden. Punkt.

Zum Thema anfassen:
Es hängt stark von der Katze ab. Meine Beiden haben ähnliche (gute) Erfahrungen gemacht und ich hab sie mit 6 Monaten bekommen. Mein Kater kam schon die erste Nacht kuscheln, meine Katze hab ich die ersten 2 Wochen kaum gesehen und wenn dann nur, wenn sie sich hinter meinem Kater vor mir versteckt hat. Anfassen ging nach ca. 8 Monaten. Das sie das erste Mal Abends zu mir aufs Bett gekommen ist (und da auch nur ganz vorsichtig und war auch schnell wieder weg) war nach 1 Jahr und ca. 9 Monaten!
Also es hängt stark von der Katze ab, wie zutraulich sie sind.
 
Ich finde es sehr schade, dass hier ein Kater, der vorher die Gesellschaft von insgesamt 12 Katzen genossen hat, in Einzelhaltung abgegeben wurde.

Der arme Kerl ist sicher ganz verstört.

Neue Leute, neue Umgebung, neue Gerüche.....das überfordert ihn sicher.

Oberstes Ziel ist Geduld.
 
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Sehr schade?

Wie kann ein Kater, der mit 12 anderen Katzen lebt, die gleiche Aufmeksamkeit und Liebe und Zuneigung bekommen als wenn er "vorerst" alleine bei seinem Besitzer lebt?
 
paul... es geht doch nicht um das, was du tust. sondern darum, dass er keine katzen hat. 😉
wie schonmal geschrieben wurde, du kannst zwar mit ihm spielen, aber nicht so wie eine katze, du kannst nicht mit ihm raufen, toben, kratzen, beissen, schmusen, putzen, am po schnüffeln, usw. 😉

auch zum thema anfassen: BKHs sind, wie du vll. gelesen hast, allg. nicht schmusekatzen. 😉

zum thema auftauen: ich hab ja hier zwei, wie man sieht. für den einen hab ich nun bestimmt 1 jahr gebraucht, bis er sich anstandslos anfassen lässt, schmusen kommt, von sich aus, sich auch mal auf den schoss legt, etc. er ist ein etwas schwieriger divenhafter zeitgenossen. es gibt solche und solche. katzen sind nicht unbedingt zum schmusen und anfassen da... sie wissen nicht, dass sie süss sind. 😉

und: du hast gesagt, du holst einen kumpel, wenn du siehst, er braucht einen.
wie siehst du das?
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr schade?

Wie kann ein Kater, der mit 12 anderen Katzen lebt, die gleiche Aufmeksamkeit und Liebe und Zuneigung bekommen als wenn er "vorerst" alleine bei seinem Besitzer lebt?

Paul, es geht doch dabei nicht darum, was du ihm bietest. Keiner würde dir abstreiten, dass du dich liebevoll um das Tier kümmerst, aber du kannst als Mensch keine Katze ersetzen.
Stell dir mal vor, du würdest ohne Radio/Fernseher/Menschen in eine Wohnung gesperrt und das einzige an Lebewesen, dass du hast, mit denen du kommunizieren und dich beschäftigen könntest, wären Katzen. Und das über Jahre. Da können die Tiere noch so lieb zu dir sein, dir wird der menschliche Kontakt einfach fehlen, schon alleine, weil Tiere nicht auf dieselbe Art kommunizieren können wie wir.
Und umgedreht ist es genau dasselbe. Auch wir Menschen können keine Katzen ersetzen. Das ist der springende Punkt, nicht die Art, wie gut du dich um das Tier kümmerst 🙂.
 
Lach, also ich würde mal, wenn ich den Text richtig gelesen haben, vermuten das der Kater 1 Jahr alt ist. :muhaha: Nix für ungut Zessina :verschmitzt:
Oh ´tschuldigung ... wer lesen kann ist klar im Vorteil 😛
 
Hallo Paulbkh,

herzlichen Glückwunsch zu deinem süssen Paul erstmal 🙂

Gib ihm doch Zeit um aufzutauen. Das geht nicht von heute auf morgen. Er ist jetzt ganz allein bei dir und muss erstmal Vertrauen aufbauen.

Ich muss mich den anderen leider anschliessen. Dein Kater ist von seinen ganzen Kumpels zu dir in Einzelhaft gesteckt worden. Er ist verstört und ist es gar nicht gewohnt ohne Gesellschaft zu sein und "nur" deine Gesellschaft zu haben.
Hol ihm schnellstmöglich einen Kumpel dazu. Finde es auch recht komisch von der Züchterin, dass sie Paul alleine abgegeben hat...

Du schreibst du holst ihm einen Kumpel, wenn du es für nötig findest und wenn er nicht auftaut.. Angenommen er taut auf in den nächsten Wochen, was machst du dann? Bleibt er dann alleine?
 
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Sehr schade?

Wie kann ein Kater, der mit 12 anderen Katzen lebt, die gleiche Aufmeksamkeit und Liebe und Zuneigung bekommen als wenn er "vorerst" alleine bei seinem Besitzer lebt?

Dieser Thread ist Verarsche. Denn so was kann kein Mensch ernst meinen.
 
Dieser Thread ist Verarsche. Denn so was kann kein Mensch ernst meinen.

wieso nicht?
nicht gleich immer alle in die hölle schicken, die nicht schon von geburt an 100 katzenfachbücher gefressen haben.. 😉
 
Hier geht es doch nicht um angelesenes Wissen oder nicht angelesenes Wissen. Hier geht es um Empahtie für ein Tier, das einem auf Teufel komm raus ausgeliefert ist und für dessen Wohl und Wehe man zuständig ist.

Wie kann ein Mensch auf die Idee kommen, dass ein Katerchen, das man aus einer grossen Katzengesellschaft rausgerissen, äh, rausgekauft hat, alleine glücklich sein könnte? Und dass man ihm diese Gesellschaft durch Vorlesen ersetzen könnte? Das KANN keiner ernst meinen.
 
Hey Balli,

jetzt halt mal deinen Ball flach. Es reicht super hero katzen kenner...

Ein menschliches Pärchen kann nicht allen 12 katzen die gleiche liebe schenken, Punkt !

Paul hat hier alles für sich. Das Katzenklo, nen eigenen Kratzbaum, eigenes Spielzeug, nen eigenen Katzenbrunnen. Die Aufmerksamkeit von mir und meiner Freundin nur für sich alleine. Ich denke es gubt Katzen denen es schlechter geht
 
Kapierst du es wirklich nicht? Eine Katze braucht mehr um glücklich zu sein, als aus der Zeitung vorgelesen zu bekommen. Du kannst einer Katze niemals Katzengesellschaft ersetzen. Und wenn du ihr ganze Bibliotheken vorliest.
Was, konkret, spricht denn gegen eine zweite Katze in deinem Fall?
 
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Ein menschliches Pärchen kann nicht allen 12 katzen die gleiche liebe schenken, Punkt !

Paul hat hier alles für sich. Das Katzenklo, nen eigenen Kratzbaum, eigenes Spielzeug, nen eigenen Katzenbrunnen. Die Aufmerksamkeit von mir und meiner Freundin nur für sich alleine. Ich denke es gubt Katzen denen es schlechter geht

Aber stell dir doch mal folgendes vor: Es kommen zwei, deren Sprache du nicht kennst, denen du dich nicht mitteilen kannst, bei deiner Familie vorbei, mit der du bis jetzt dein ganzes Leben verbracht hast, nehmen dich mit, stellen dir Essen, Trinken hin, zeigen dir wo das Klo ist und streicheln dich ab und zu oder stecken dir nen nen Kinderriegel in den Mund... Du könntest dich nicht mit ihnen unterhalten und die Hälfte der Zeit wären sie sowieso weg und würden dich ganz alleine in der fremden Umgebung lassen.
 
Weil ich es erstmal mit einem Kater probieren will. Ist das so schwer zu kapieren? Wenn es nicht klappt macht sich Paul schon bemerkbar und bekommt dann seinen Kumpel.
 
Weil ich es erstmal mit einem Kater probieren will. Ist das so schwer zu kapieren? Wenn es nicht klappt macht sich Paul schon bemerkbar und bekommt dann seinen Kumpel.

Ergo: Und falls es klappt, bekommt er keinen?
 
Wenn er sich wohl fühlt dann sehe ich keinen Anlass eine zweite Katze zu holen.
 

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