Katze markiert nach schwieriger Zusammenführung

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LouLilly

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23. Juni 2024
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Hallo liebes Forum,
Ich bin neu hier, aber lese schon seit einiger Zeit still mit und habe schon eine Menge gelernt. Trotzdem habe ich das Markieren meiner Katze noch nicht in den Griff bekommen und habe daher beschlossen, es nochmal hier reinzustellen in der Hoffnung darauf, dass ihr noch ein paar Ideen für mich habt:

Die Katze/Kater der/die unsauber ist
- Name: Lilly
- Geschlecht: weiblich
- kastriert (ja/nein), wenn kastriert wann: ja, ca. mit 6 Monaten
- Alter: 3,5 Jahre
- im Haushalt seit: 9 Monaten
- Gewicht (ca.): 4,5 kg
- Größe und Körperbau: normal schlank

Gesundheit
- wann war der letzte Tierarzt-Besuch: November 2024
- wurde der Urin untersucht, wann das letzte Mal, mit welchem Befund: ja, 2x, ohne Befund, allerdings nur U-Stix
- bisherige Erkrankungen soweit bekannt: Futtermittelunverträglichkeit (Erbrechen und Juckreiz), jetzt mit Spezialfutter ganz gut im Griff

Lebensumstände
- wie viele Katzen leben insgesamt im Haushalt: 2
- wie alt war die Katze beim Einzug bei dir/euch: 3 Jahre
- Vorgeschichte (Züchter, Tierheim, von privat, Tierschutzverein): ursprünglich aus dem Tierschutz, nicht viel bekannt über Kittenzeit, dann bei einer Familie gewesen wo ein Kind stark allergisch wurde, sodass wir Lilly von dort übernommen haben (vermittelt über entfernte Bekannte). Sie wäre sonst ins Tierheim gekommen.
- Freigänger (Ja/Nein): nein, nur Terrasse
- gab es Veränderungen im Haushalt (z.B. neue Möbel, Renovierung, Ein/Auszug, Baby, neues Haustier, Todesfall, Änderung im Tagesablauf z.B. durch Berufswechsel): wir hatten zuvor zwei Schwestern, wovon eine leider verstorben ist. Wir hatten daher nach einer neuen Zweitkatze gesucht, die zu unserer eher scheuen Katze Lucy passt. Die beiden sind gleich alt, Lilly hatte zuvor mit einem Kater zusammen gelebt und wurde als soziale Katze beschrieben. Dass wir dann Lilly genommen haben lag auch daran, dass sie schnell ein neues Zuhause brauchte.
- im Mehrkatzenhaushalt, wie gut verstehen sich die Tiere (spielen sie gemeinsam, kuscheln sie und putzen sich, ignorieren sie sich eher usw.): die Zusammenführung war leider schwieriger als erwartet, die Damen mochten sich erst nicht, es gab viel Gefauchte und Gestänkere an der Gittertür. Erst war Lilly lange Zeit in einem Ankommenszimmer (Kinderzimmer meines 14 jährige Sohnes) mit Gittertür, dann haben wir das Haus per Gittertür in „oben“ und „unten“ geteilt. Die Gittertür-Zusammenführung hat insgesamt 5 Monate gedauert. Ich hatte Hilfe hier aus dem Forum, es war für uns alle anstrengend. Seit Dezember sind die Katzen jetzt zusammen, seit Januar ganztags und nachts und auch wenn niemand zu Hause ist. Es klappt immer besser, es gibt keine richtigen Angriffe o.ä., manchmal ein Fauchen oder ein kurzes Hinterher-Jagen, dann aber wieder ablassen. Es gibt aber auch mittlerweile friedliches gemeinsames Schlafen in einem Raum ( zB an zwei verschiedenen Ecken des Sofas), gemeinsames Spielen unter Anleitung und vorsichtige Nasenküsse. Ansonsten toleriert man sich eher. Insgesamt finde ich den jetzigen Stand aber sehr positiv dafür dass es so schwierig war.

Klo-Management
- wie viele Klos gibt es: 3
- welche Art Klo (offen, Haube, Haube + Klappe, Größe, Höhe): 2 offen, 1 mit Haube ohne Klappe
- wie oft wird gereinigt und wie oft das Streu komplett erneuert: mehrfach täglich (2-4x), Komplettreinigung ca alle 4 Wochen
- welche Streu wird verwendet (bitte genaue Marke und Sorte!): Ich habe verschiedene probiert: Primox, Klumpstreu von Roßmann/dm, NaturKlumpstreu aus Pflanzenfasern(dm) und auch grobkörniges nicht-klumpendes Streu (wurde in Lillys alter Familie verwendet)
- wie hoch wird die Streu eingefüllt, ca. in cm: 10cm
- gab es einen Streuwechsel: s.o.
- hat das Streu einen Eigengeruch (Babypuder etc.) primox ist duftfrei, klumpstreu von Roßmann/ dm mit wenig Duft

- wird ein Klo-Deo benutzt: nein

- wo steht das Klo bzw. die Klos (welcher Raum, an der Wand, in der Ecke, unter .. , hinter .. - bitte genaue Beschreibung für jedes Katzenklo): Klo 1: unten im Familienbad, offen, von der Tür aus hinter der Badewanne, etwas sichtgeschützt Klo2: im Flur/Eingangsbereich in einer Nische, sehr zentral im Haus, Klo 3: oben im Gäste-WC unter dem Waschbecken

- mit welchem Reinigungsmittel wird das Klo gereinigt: biodor enzymreiniger
- wo ist der Futterplatz, liegt er in der Nähe der Klos, wenn ja wie nah: die Tür zum Gäste- WC ist ist ca. 2 m neben dem Futterplatz, dieser ist im Wohn/Esszimmer

Unsauberkeit
- Wann sind die Probleme das erste Mal aufgetreten, wie lange bestehen die Probleme: nachdem sie eingezogen ist, hat Lilly nach 2-3 Wochen begonnen im Ankommenszimmer auf der Fensterbank zu markieren ( Blick in den Garten). Dann haben wir eine Zeitlang den Sichtkontakt der Katzen wieder unterbrochen (Tür zu) und das markieren hörte weitgehend auf (nicht ganz). Dann wurde es im Zuge der Zusammenführung wieder mehr, an strategischen Stellen (Fensterbank, Treppenaufgang etc.). Für kot benutzt Lilly das Klo, sie verbuddelt ihre Häufchen jedoch nicht. Sie nutzt dafür alle drei Klos, und dies auch unabhängig vom Streu.
- wie oft wird die Katze unsauber: aktuell mehrfach täglich
- Unsauberkeit durch Urin oder Kot: Urin
- Urinpfützen oder Spritzer: Vertikale urinspritzer an die wand, darunter Pfütze. Mal nur ganz wenig, dann recht viel
- wo wird die Katze unsauber: s.o.
- wird primär auf horizontale Flächen (Boden, Taschen, Teppich, Bett usw.) uriniert oder eher vertikal (Wände, Türen, Ecken): vertikal
- was wurde bisher dagegen unternommen: Ich war 2x mit ihr beim Tierarzt, habe die Klos an verschiedenen Stellen gestellt und verschiedene Streusorten probiert. Ich versuche, sie überschwänglich zu loben und mit Leckerlis zu belohnen wenn sie aufs Klo geht. Ich reinige die Stellen immer mit biodor. Aktuell habe ich an den typischen Stellen Wickelunterlagen an die Wände geklebt, die ich dann austauschen kann.

Mir ist schon klar, dass die Markiererei an der Zusammenführungssituation liegt. Ich hatte allerdings die Hoffnung, dass es besser wird, wenn sich die Katzendamen aneinander gewöhnt haben. Aktuell habe ich aber leider das Gefühl, dass es schlechter wird bzw. Sich als Gewohnheit verfestigt. Ich habe das Gefühl, dass Lilly lieber gegen die Wand pinkelt als aufs klo zu gehen. Lucy lässt sie beim Klogang in Ruhe, da gibt es kein klomobbing. Eher anders herum guckt Lilly immer interessiert zu wenn Lucy aufs Klo geht.
Ich bin dankbar über Ideen, was wir noch tun können oder auch vielleicht über Erfahrungsberichte ob es sich bei anderen im Laufe der Zeit gegeben hat? Wir haben so viel Zeit und Nerven in die Zusammenführung gesteckt und Lilly ist uns sehr ans Herz gewachsen, aber manchmal bin ich verzweifelt wenn ich daran denke, dass das jetzt ewig so weitergehen könnte.

Vielen Dank an alle, die bis hierher gelesen haben.
 
A

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Im Fragebogen fehlt eine meiner Meinung nach wichtige Frage: Wo, wieviel und welche Art Kratzmöbel habt ihr?

Lilly markiert eindeutig, will also ihr Revier sichern. Das kann entweder durch urinieren oder kratzen erfolgen. Ich habe z.B. in jedem Zimmer, auch im Flur, mehrere Kratzpappen. Die werden von allen Katzen zum "Markieren" genutzt.
Und obwohl meine alle draußen wie wild mit Urin markieren, hatte ich bisher *aufholzklopf* Glück, dass drinnen stattdessen gekratzt wird.
 
Hi,
sieht für mich auch nach Markieren aus, nach dem Motto "Alles meins!". Könnte also sein, dass Lilly das Gefühl hat, es gibt von irgendwas zu wenig. Fütterst Du all you can eat, also gibt es rund um die Uhr Zugang zu Futter? Und was und wieviel fütterst Du?
Und: hat Lilly weniger von Euch, seit die zweite Katze da ist? Gab es Veränderungen in ihren Ritualen mit Euch?
 
Das tut mir sehr leid für euch, das ist eine sehr belastende Situation.
Ich würde eine Verhaltenstherapeutin ins Boot holen. Ihr habt ja schon einiges ausprobiert.
Hat Lilly auch im vorherigen zu Hause markiert. Könnte das evtl. sogar der Abgabegrund gewesen sein?
Ich wünsche euch viel Erfolg 🍀
 
Hallo und Danke für eure Antworten!

Wir haben einen Kratzbaum, eine Kratzsäule und einige Kratzpappen, aber eher so Liegemulden. Die mögen und nutzen auch beide Katzen. @Snowy01, meinst du, dass es gut ist, an den Markier-Stellen die Kratzpappen an die Wand zu hängen? Ich hätte etwas Angst, das die dann auch bepinkelt werden und dann wieder entsorgt werden müssen. Aber das ist ja insgesamt ein guter Gedanke, das werde ich auf jeden Fall probieren!

Und ja, ich habe auch das Gefühl, dass es ein „hier wohne ich jetzt“ Ausdruck ist, wie Du meinst @JuliJana. Lilly ist ja die neue Katze, ich glaube sie bekommt viel Aufmerksamkeit und ist eher dominant, während unsere alte Katze Lucy eher zurückhaltend ist. Ich füttere Nassfutter so, das eigentlich immer was im Napf ist (meist füttere ich 3x am Tag) und Trockenfutter steht immer zur Verfügung. Ein Problem ist Lillys Futtermittelallergie, daher darf sie nur Spezialfutter (aktuell Royal Canin Sensitivity Control und TroFu Medical Select Gold und als Leckerli Kattovit Hypoallergen), was Lucy aber nicht mag. Daher bekommt Lucy anderes Futter und andere Leckerlis, was manchmal zu neidischen Blicken von Lilly führt. Sie bekommt aber sofort Durchfall und erbricht, wenn ich anderes Futter gebe, sodass ich versuche, es stabil zu halten. Die Futtersituation ist also nicht ganz optimal, aber ich versuche immer beiden zusammen Leckerlis zu geben und das klappt auch ganz gut.

Ich habe auch schon überlegt, ob die Vorbesitzer nicht ganz ehrlich waren, was das markieren angeht, ich kann mir fast nicht vorstellen, dass das Problem vorher nie bestand. Lilly ist aber sonst eine zuckersüße Katze, sie schmust, spielt und ist sehr gerne bei uns Menschen. Gibt es VerhaltenstherapeutInnen die ihr empfehlen könnt? Wir wohnen in Lübeck. Ach so, Feliway Friends haben wir auch im Einsatz und eine Weile habe ich Zylkene und Telizen gegeben, das hat aber nicht so viel verändert.
Viele Grüße
 
Daher bekommt Lucy anderes Futter und andere Leckerlis, was manchmal zu neidischen Blicken von Lilly führt.
Falls noch nicht geschehen, würde ich in diesem Fall vielleicht mal über die Anschaffung von 1-2 Futterautomaten nachdenken. Der Vorteil davon wäre, dass Lilly nicht mehr so mitbekommt, was Lucy Leckeres im Napf hat und Du musst Dir keine Sorgen machen, dass sie was Falsches isst. Und dann darauf achten, dass sie immer Nassfutter da drin hat (Trofu sollte man eigentlich nicht andauernd geben, da tut man den Katzen gesundheitlich auf Dauer keinen Gefallen) und möglichst mit Futter, was Lilly sehr gerne mag. Damit sie nicht immer ein Gefühl der Zurücksetzung erlebt.
 
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... ach so, und es wäre sehr wichtig, dass Lilly weiterhin exklusive Zeit mit Euch bekommt, in der alles, was Lilly Spaß macht, so gemacht wird wie vor Lucys Einzug.
Und arbeitest Du mit positiver Verstärkung, wenn es gerade zwischen beiden gut läuft?
 
Das mit den Futterautomaten hatte ich auch schon überlegt, gerade weil das Futter-Thema uns ja weiter beschäftigen wird. Die gucke ich mir mal genauer an.

Ich versuche, viel mit positiver Verstärkung zu arbeiten, lobe ganz viel und gebe Leckerlis, die beide mögen in guten Situationen immer an beide. Lilly macht gern so Nasen-Target-Übungen, das machen wir viel. Ich habe versucht, zu clickern, aber das klappt noch nicht so gut bei uns.
Insgesamt habe ich eigentlich das Gefühl, dass es Lilly sehr bei uns mag, dass sie viel Zuwendung, viel Lob und Leckerlis bekommt und viele Streicheleinheiten. Ich denke, es geht ihr insgesamt viel besser als in der alten Familie (dort war wenig Platz, kleine laute Kinder, ein Kater, der sie immer dominiert hat, keine rausgeh-Möglichkeit…) dort wurde sie auch als eher scheu beschrieben. Hier ist sie schnell aufgetaut, ist super zutraulich und wirkt sehr zufrieden mit sich. Und trotzdem die Markiererei… es ist eher Lucy, die von Lilly anfangs gejagt wurde und sich mehr zurückgezogen hat. Sie reagiert eben noch manchmal mit ängstlichem Abwehr-Fauchen, was wiederum zu mehr Dominanz-Gehabe bei Lilly führt.
 
Stell die Kratzpappen einfach mal überall im Haus auf, so dass man dort durch Kratzen jeden Raum markieren kann und besonders an den Stellen, wo Lilly markiert. Vielleicht akzeptiert sie das ja als Alternative zum Urinieren.

Was hat Lilly denn für eine bewiesene Allergie? Zusammen füttern, so dass jeder an jede Schale darf, verhindert Futterneid. Ansonsten 2 Automaten, so dass beide Katzen das Gefühl haben, genau gleich behandelt zu werden.
 
Wenn du es mit einer Katzenpsychologin versuchen möchtest Carmen Schell ist zwar nicht bei dir in der Nähe, aber das geht auch alles online. Beratungsgespräche sind über Zoom und du machst dann entsprechend Videos für sie. Sie hatte uns zwar bei einem völlig anderen Problem begleitet, aber ich fand sie richtig super.
 
Hat Lilly es auf dem Klo immer eher eilig? Oder nimmt sie sich Zeit und macht alles gelassen und in Ruhe? Falls nicht, kann das Verbuddeln auch wegen der Eile entfallen.
Auch wenn Lucy sie vielleicht nie auf dem Klo gestellt hat, Katzen fühlen sich während des Koten und Urinierens ausgeliefert, schutzloser als sonst, unsichere Katzen sind deshalb eher die eiligen Klobesucher. Ich würde auf jeden Fall auch das Interesse von Lilly an Lucys Toibesuchen unterbinden - freundlich aber bestimmt eine Grenze setzen. Es sollte insgesamt klar sein, daß Toibesuche absolute Privatsache sind, das schafft mehr Sicherheit für alle.

Manch unsichere Katze wirkt dominant weil sie die andere Katze in ihrem Tun kontrolliert, also wie Protokoll führt und doch macht sie das nicht aus Dominanz, sondern weil das eigene Nervenkostüm alarmiert ist, wenn sie nicht weiß, was die andere Katze gerade macht bzw. wo diese ist. Sie braucht das kontrollieren um sich sicherer zu fühlen. Könnte das auf Lilly zutreffen?
Hast du das Gefühl sie markiert eher um sich durch den Eigengeruch sicherer zu fühlen oder auch als Ventil/Nervenregulanz nach aufregenden Momenten?
Hast du sie mal dabei erwischt? Wenn ja, welche Situation ging dem voraus?
 
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Danke für eure Antworten!

Lilly hat mit Erbrechen und Juckreiz auf ihr Futter reagiert, zwischenzeitlich war es so schlimm, dass sie ziemlich abgenommen hat und täglich mehrfach erbrochen hat. Der Bauch war haarlos geschleckt. Beim Tierarzt wurde ein großes Blutbild gemacht und ein Abdomen-Röntgen, was verdickte fleckige Darmschlingen zeigte. Sie hat eine cortisontherapie ausschleichend über 9 Tage bekommen, was gut geholfen hat. Wir haben ausschlussdiäten probiert mit Pferd, Büffel und Känguru (also nacheinander), aber entweder hat sie das verweigert oder auch erbrochen. Die hydrolisierten futtersorten wie medical select gold, kattovit oder eben jetzt royal canin verträgt sie besser und davon mag sie royal canin am liebsten sodass wir dabei geblieben sind. Das funktioniert jetzt seit November ganz gut. Die ganze Sache hat aber natürlich die Zusammenführung belastet und in die Länge gezogen. Es macht auch das Thema „Belohnungsleckerlis“ nicht einfach. Ob es jetzt eine spezifische Allergie oder doch eine entzündliche Darmerkrankung ist, kann ich nicht abschließend sagen.

Das mit den Kratzpappen versuche ich auf jeden Fall! Danke! Und Carmen schnell werde ich auch gleich mal googeln.

@CatzWhisper, das ist interessant, du hast recht: Lilly hat es auf dem Klo immer super eilig, daher verbuddelt sie auch nicht. Vielmehr hüft sie immer so schnell wie möglich wieder aus dem Klo raus, obwohl sie hier totale Ruhe hat. Ich habe sie manchmal bei Lucys klogang zugucken lassen, weil ich dachte, das löst vielleicht einen nachmacher-Effekt aus. Also wenn sie sieht, dass Lucy dafür gelobt wird. Aber es macht Sinn, das es vielleicht besser ist wenn da totale Ruhe herrscht. Werde ich drauf achten. Und ja, Lilly ist ein kontrolletti, sie muss immer gucken, was die andere Katze gerade so macht oder zb woher ein Geräusch kommt. Ich habe sie öfter beim markieren gesehen, das sind allerdings immer ganz ruhige Momente, wo sie sich eher in eine Ecke zurückzieht, mit den Hinterpfoten tippelt, mit dem Schwanz zittert und dann an die wand pieselt. Manchmal nur ein kleiner Spritzer, manchmal kommt es mir aber auch wie normales „Ich muss mal“Pieschern vor. Sie hat auch schon neben dem Klo in die Dusche oder an die wand daneben gepinkelt, so als wäre ihr das einfach lieber als das Klo.
 

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