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Weser-Ems-Findus
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Es gibt ja jede Menge Neuigkeiten - die saure-Gurken-Zeit ist vorbei 😀
Erstaunlich finde ich Findus. Zum einen, dass er in so jungem Alter - WEF, ist er jetzt nicht so etwa 9 Monate alt? - doch offensichtlich schon Revierverhalten zeigt. Und zum anderen, dass seine Freundschaft mit R so schnell in Konkurrenzverhalten umgeschlagen ist.
Dass GW1 nicht da war, ist allerdings nicht so erstaunlich. Er hat doch immer wieder Tage, an denen er nicht erscheint.
Noch ein kurzer Nachtrag zu den Erkenntnissen des letzten Jahres. Nach Leyhausen hätten die Katzen die Wege ja eigentlich immer zur selben Zeit benutzen sollen, was aber so nicht stimmt. Und außerdem sollte der Verkehr auf diesen Wegen störungsfrei laufen, weil die Katzen durch ihr Zeitschema bzw. Markierungen wissen, wann die Wege belegt sind. Das stimmt aber offensichtlich nur zum Teil. WEF konnte ja mehrfach beobachten, dass es zu Streitereien kam oder dass Katzen einen Weg genommen haben, auf diesem dann aber zügig den Rückzug angetreten haben. Offensichtlich spielt die Hierarchie beim Wegerecht eine erhebliche Rolle, aber wird auch auf den Wegen gelegentlich ausgefochten.
Ich habe letzthin mal wieder ein Beispiel für die Relativität von Hierarchie bei Katzen erlebt.
Unser Tiger verteidigt sein hiesiges Revier sehr energisch, dabei scheint er bei der Verfolgung die Grenzen als variabel zu betrachten. Jedenfalls jagt er Eindringlinge quer durch Gärten, die ich eigentlich nicht als "seine" betrachte 🙄
Ein paar Häuser weiter ist R (roter Kater 😀), ein lieber und zutraulicher Kater, der nur Tagfreigänger ist und daher unserem Tiger vermutlich wenig begegnet. Als wir nun mit Tiger (spazierengehenderweise) abends am Haus von R vorbeikamen, saß dieser auf dem Geländer beim Hauseingang. Tiger sieht R, R sieht Tiger und fängt an zu maunzen. Tiger läuft in den Nachbargarten, als wenn er R ein bisschen provozieren wollte. Der saust auch gleich los und jagt Tiger aus dem Garten unter ein Auto an der Straße, läuft dann davor herum und singt. Tiger ist auf der anderen Seite unter dem Auto hervor gekommen und wieder mit uns mit gegangen, R ist noch etwas rumgelaufen, aber nicht hinter uns her gekommen.
Deutlich erkennbar ist Tiger in das Kernrevier von R eingedrungen, das dieser dann energisch verteidigt hat. Tiger hat das kampflos "anerkannt", das Revier verlassen und ist zurück auf "neutralen" Grund, was R offensichtlich zufrieden gestellt hat 🙂
Deshalb erwarte ich schon, dass sich im Wegenetz durch Findus noch Änderungen ergeben werden, wenn der erst mal als Revierbesitzer von den anderen wahrgenommen wird. Bin sehr gespannt, wann das sein wird. Und ich tippe, es wird sich im Verhalten von GW1 zeigen.
Ich habe letzthin mal wieder ein Beispiel für die Relativität von Hierarchie bei Katzen erlebt.
Unser Tiger verteidigt sein hiesiges Revier sehr energisch, dabei scheint er bei der Verfolgung die Grenzen als variabel zu betrachten. Jedenfalls jagt er Eindringlinge quer durch Gärten, die ich eigentlich nicht als "seine" betrachte 🙄
Ein paar Häuser weiter ist R (roter Kater 😀), ein lieber und zutraulicher Kater, der nur Tagfreigänger ist und daher unserem Tiger vermutlich wenig begegnet. Als wir nun mit Tiger (spazierengehenderweise) abends am Haus von R vorbeikamen, saß dieser auf dem Geländer beim Hauseingang. Tiger sieht R, R sieht Tiger und fängt an zu maunzen. Tiger läuft in den Nachbargarten, als wenn er R ein bisschen provozieren wollte. Der saust auch gleich los und jagt Tiger aus dem Garten unter ein Auto an der Straße, läuft dann davor herum und singt. Tiger ist auf der anderen Seite unter dem Auto hervor gekommen und wieder mit uns mit gegangen, R ist noch etwas rumgelaufen, aber nicht hinter uns her gekommen.
Deutlich erkennbar ist Tiger in das Kernrevier von R eingedrungen, das dieser dann energisch verteidigt hat. Tiger hat das kampflos "anerkannt", das Revier verlassen und ist zurück auf "neutralen" Grund, was R offensichtlich zufrieden gestellt hat 🙂
Das ist ein tolles Beispiel, an dem die Bedeutung des "Kernreviers" noch einmal gut unterstrichen wird.
Ähnliches erlebe ich hier auch immer wieder, mit der Besonderheit, dass meine Kätzin schon allein darum, weil sie weiblich ist, körperlich meist unterlegen ist. Dennoch, wenn ihr "Kernrevier" (darunter versteht meine notorische Einzelgängerin 😳 die Wohnung und das sehr nähere Umfeld, ca 20 m um das Haus herum) bedroht wird, dann wird sie zur Furie, und dann scheint ihr die eigene Unterlegenheit auch relativ egal zu sein. Beeindruckend finde ich dann immer wieder, dass die Eindringlinge das zu respektieren scheinen, auch wenn sie körperlich überlegen sind.
Deine Beobachtungen, Catbert, deuten ja in eine ähnliche Richtung.
Diese - für mich - spannenden Fragen finden durch die Cam vielleicht in der Zukunft noch Aufklärung, die Frage nach der Bedeutung des Kernreviers und die nach der Bedeutung des Geschlechts...
Erstmal schönen Feiertag - das Wochenende kommt dann später![]()
Dann hoffen wir mal auf weniger Regen und neue Ergebnisse in den nächsten Nächten... 🙂
Ich würde sagen: schon Glück, sowas aufnehmen zu können!![]()
In freier Wildbahn schon - ansonsten könnte ich annähernd täglich Beutefotos machen 😳
Tue ich aber nicht mehr, nur bei "besonderen Anlässen" wie hier dem Fang eines Jungmarders:
Ich krieg ja einen Großteil der Beute frei Haus geliefert, quasi direkt vors Objektiv...
Trotzdem, für Findus sind diese Jagderlebnisse bestimmt ganz toll, und er sieht auch richtig stolz aus! 😀
Das ist ja spannend!!!
ob sie vielleicht ein "Ting" abhalten sollten?