TA will einschläfern - Bärchen "sagt" was anderes?

  • Themenstarter Themenstarter Ajna
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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Ich weiß auch, dass gerade durch CNI auch wieder Geschwüre im Mund entstehen können.

Des Weiteren muss ich mehrmal täglich hinfahren (er lebt ja nicht bei mir), ihm Medikamente eingeben, zum essen überreden, wahlweise zwangsfüttern.

Von daher MUSS ich Prioritäten setzen und an erster Stelle steht jetzt CNI und nicht die Zahn-/Zahnfleischproblematik vom Bär.
Das verstehen wir auch und es ist für niemanden leicht, wenn sein Tier CNI entwickelt, gerade weil es eine komplizierte Erkrankung ist.

Du mußt nur bedenken, daß halt leider alles ineinandergreift.

Wenn z.B. im Mund fast unbemerkt Entzündungen auftreten oder sonst ein Problem vorliegt, frißt er schlechter.

Das bedeutet, er wird seine CNI Medikation nicht mehr so einfach nehmen oder gar nicht. Es ist auch für die Nieren bzw. den Organismus katastrophal, wenn er nichts frißt.
Dadurch werden dann wieder Entzündungsprozesse angeheizt.
Ev. braucht er Schmerzmittel oder AB, die wieder die Nieren belasten.

Es ist dann ein Teufelskreis, aus dem man auch mit Zwangsfüttern nicht mehr rauskommt und das wäre auch eine große Qual für ihn.

Deshalb ist es enorm wichtig, das immer im Auge zu behalten und alles, was ev. zu Komplikationen führen kann, möglichst frühzeitig auszumerzen oder klein zu halten.

Dich auf die CNI konzentrieren ist ok, aber verlier dabei nicht die anderen Baustellen aus dem Blick.
 
A

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Für deine sehr menschlichen Worte zu diesem Thema, einfach nur: Danke, Gwion! Und Anja heult *seufz*

Ich verliere es nicht aus dem Blick, nur ist wie gesagt jetzt gerade Ruhe. Dabei spielt für mich weniger (aber auch) eine Rolle, was die TÄ sagen (sein Mäulchen wird bei jedem Termin mitkontrolliert), sondern hauptsächlich, was meine Mutter sagt.
Kennt ihr auch solch einen Menschen, bei denen ihr nur "Hallo" am Telefon sagt und er sofort alles weiß? Menschen, die einen kranken Menschen ansehen und sofort wissen, ob es zu einem Wiedersehen kommt, oder nicht? Menschen, die auf Arztbesuche drängen, obwohl alles okay zu sein scheint und plötzlich stellt sich heraus, es ist nicht alles okay?
So ein Mensch ist meine Mutter und ich wünschte mir, ich hätte im frühen Sommer auf sie gehört. Denn sie hat da schon gesagt, dass bei Bärchen irgendwas nicht in Ordnung ist. Er hat überhaupt keine typischen CNI-Anzeichen gezeigt, ihr Gefühl sagte ihr nur einfach, dass irgendwas anders ist. "Ja, er wird langsam alt, unser Opa-Bär", war meine Antwort.

Und dann hatte er nur einen einzigen Tag mehr getrunken und sich ein einziges Mal erbrochen und sie hat sofort auf Tierklinik gedrängt. Dass Katzen im Hochsommer mal mehr trinken, ist normal. Auch mal was auswürgen ist normal. Aber meine Mutter hat auf Tierklinik gedrängt und sie sollte Recht behalten.
Und auch beim Zahnfleisch ist es so, dass sie schon sagen kann, dass es wieder losgeht, noch bevor auch nur die zarteste Rötung zu erkennen ist. Einfach nur dadurch, dass sie das Tier anguckt. Ein bis zwei Wochen später ist es dann auch für einen TA ersichtlich.

Von daher vertrau ich vor allem ihr voll und ganz, wenn sie wie jetzt sagt, dass alles in Ordnung ist, und kümmere mich erstmal um die CNI. Es mag dämlich klingen und einige mögen sich fassungslos die Hände über den Kopf zusammenschlagen und "unverantwortlich" murmeln, würde ich meine Mutter nicht kennen und sowas lesen, würde ich wahrscheinlich auch kopfschüttelnd dasitzen, wenn ich sowas lese.

Ich habe eine aktuelle Frage: Beim googlen bin ich auf Ulcogant gestoßen. Es soll die Schleimhäute mit einer schützenden Schicht überziehen, sodass sie abheilen können. Ich dachte daran, dass es evtl. gut wäre für Bärchens empfindliches Zahnfleisch, vor allem aber an Speiseröhre und Magen, weil ich das Gefühl nicht los werden (okay, genauer gesagt, weil meine Mutter sagt), dass er Sodbrennen hat und die Ulmenrinde nicht viel bringt. Kennt jemand dieses Medikament und hat Erfahrungen damit?

Um den Kerl gehts übrigens gerade, ein Foto von 2005, aber das allerbeste Foto von Bär in Aktion, im Hintergrund Schwester Fräulein. Und bis auf die fehlenden Zähne hat er sich bis heute auch nicht verändert 😀
 

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Hallo Anja,

was das Flüssigkeitsproblem und die Sache mit der Milch angeht, hast Du es schon mal mit verdünnter Sahne probiert? Da ist ja der Fettgehalt höher, was bei einer CNI eigentlich besser geeignet sein müsste als Milch.
 
Ulcogant

Unsere Cleo (20), hat seit vielen Jahren einen Reizmagen, Herzprobleme, immer wiederkehrend schlechte Leberwerte und seit 8 Wochen die Diagnose CNI. Es gab Zeiten, da hat sie mehr mals am Tag erbrochen, nur weissen Schaum, keine unverdauten Futterreste oder Haare dabei. Sie bekommt von Anfang an eine achtel Tabette Ranitidin, damit sie nicht soviel Magensäure produziert, in ganz schlimmen Phasen bekam sie auch Ulcogant. Das muss direkt mit einer Spritze ins Mäulchen, wirkte bei ihr aber gut. Es ist vergleichbar mit Maloxan oder eher mit Tepilta, frag mich jetzt nicht nach den Wirkstoffen, da müsste ich jetzt googeln. Dass es bei Zahnfleischproblemen wirken soll, weiss ich leider nicht. Abgesetzt haben wir Ulcogant, weil es dauernd nicht lieferbar war😡
Unser eigentliches Problem sind die Leberwerte, werden die schlechter, frisst sie weniger, weniger Fressen bedeutet bei Cleo nicht nur weniger Flüssigkeit, nein auch weniger Gewicht, d.h. sie hat in ihren schlechten Phasen wenig Substanz, welche ihr helfen besser aus der Situation herauszufinden oder sie zu überstehen, weniger Fressen bedeutet auch wieder, keine Medikamente werden genommen, und so weiter und so fort.....den Rest kannst du weiter ausführen. Wir haben den Kreislauf hinter uns, deshalb ist es wirklich wichtig, alles im Auge zu behalten und nicht nur auf eine Baustelle fixiert zu sein.
Bei unserer Cleo wirken keine ABs mehr, ihr Antibiogramm hat noch genau zwei Abs die nur teilweise resistent anzeigen...Wenn es Cleo schlecht geht, dann geht bei uns nur Dexamethason, nix anderes wirkt, klar ist das ein Cortison und wir versuchen es soweit es geht rauszuzögern aber die Nebenwirkungen sind dann eindeutig für Cleo positiv, mehr Fressen (ihr Gewicht schwankt zwischen 2,2 und 2,6 kg) und da sie trotz CNI fast nur das Wasser zu sich nimmt, welches ich ins Futter mische, trinkt sie die ersten Tage auch erstmal wieder mehr. Alle 4 Wochen gehts zum Blutbild und das hat sich seit Fortekor und SUC deutlich verbessert.
Gsd sind wir seit wir sie mit 8 Wochen bekamen in eine TK gegangen, das halte ich für sehr wichtig, viele spezialisierte Ärzte, welche auch schon zu 3. an ihr rumdiagnostiziert haben!
Bei Zweifeln unsererseits kommt fix ein zweiter Arzt dazu!
Ich wünsch dir viel Kraft, wir wissen, dass Cleos Zeit begrenzt ist, wir erzwingen nichts mehr und versuchen objektiv zu bleiben, Egoismus und Verlustschmerz oder eher Verlustangst helfen ihr nicht viel.
Liebe Grüsse Kerstin
 
Hallo!

@Maiglöckchen: ein Wunder ist geschehen und der Bär trinkt fast reines Wasser! Meine Mutter stellt eine Wasserschüssel hin, wenn Bär kommt, nimmt sie die Milch, gießt, sodass er es sieht, einen kleinen Schluck rein und er trinkt! Ich denke, dass wir es dabei belassen. Sahne möchte ich ungern ausprobieren, da er tatsächlich Lactoseintolerant ist und von normaler Milch Durchfall bekommen hatte, sodass wir eben vor Ewigkeiten zu Katzenmilch und lactosefreie Milch übergegangen sind.

@Kerstin: Danke für deinen Beitrag zu Ulcogant. Momentan bin ich mir schon immer unsicher, weil ich gelesen habe, dass es bei nierenkranken Katzen eigentlich eher nicht gegeben werden sollte und mit der TK möchte ich das eher weniger absprechen, weil ich denen, was CNI angeht, nicht wirklich traue. Also vielleicht doch nochmal ein Versuch mit Ulmenrinde, vielleicht wirkt es ja jetzt, wo wir das Semintra abgesetzt haben.
Ich drück dir und Cleo auf jeden Fall die Daumen, dass ihr noch eine schöne Zeit zusammen habt.

Update: SUC und Reconvales kamen heute an. TA Nr. 1 hat heute für mich aufgeschlossen (hat sonst nur Dienstag, Donnerstag und Samstag auf), hat SUC gespritzt und mir gezeigt, wie es geht. Ich hoffe, ich bekomme das morgen alleine hin. Reconvales hab ich Bär ebenfalls gegeben, so trinken mochte er leider nicht, also hab ichs ihm mit einer Spritze ins Mäulchen eingegeben, was auch absolut problemlos möglich war. Da er dabei aber ziemlich geschleckert hat, hoffe ich, dass meine Mutter es morgen schafft, dass er es aus der Schüssel trinkt. Gefressen hat er heute wieder nur ein bisschen.

Eine Suche in den Gelben Seiten brachte noch genau zwei Tierärzte in der Umgebung hervor. Ich rief an und erzählte von der CNI, die Frau meinte, ich soll halt einfach mal vorbeikommen, so aus dem Stehgreif könne sie dazu nichts sagen. Ich fragte, ob sie schon Katzen mit CNI behandelt hätte, dazu meinte sie sinngemäß "Warum sollte man Katzen mit CNI behandeln? Sterben werden sie ja doch." Der Herr Tierarzt meinte wortwörtlich "Und was soll ich da machen?" Äh, ja. Eigentlich wollte ich das ja von dem wissen.
Ich such noch weiter, weil ich nicht glauben kann, dass es im Umkreis von 25 Kilometern nur noch die beiden geben soll. Nur weiter können wir nicht fahren, weil Bär in der Transportbox immer ordentlich rabatz macht. Bis dahin bleiben wir in der Tierklinik und bei TA Nr. 1. Letzterer gibt wenigstens zu, dass er keine Ahnung davon hat, aber Spritzen setzen kann er und er wohnt nur 20 Meter von Bärchen entfernt.
 
Anja, hast Du denn hier im Forum mal gefragt, ob jemand einen guten Internisten in Deiner Nähe kennt?
 
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Hallo Silvia, nein, wird aber sofort nachgeholt. Bis jetzt habe ich mir nur hier und in diversen anderen Katzenforen Listen von empfohlenen Tierärzten angeschaut. Die, die uns am nächsten kommen, sind aber in Bielefeld (3 Stunden) und Braunschweig (gut eine Stunde) und das ist einfach zu weit weg.
 
Wie weit ist Leipzig von Euch entfernt? Da gibt es eine tiermedizinische Hochschule mit TK.
 
Hallo!

Silvia, Leipzig ist leider auch viel zu weit weg. Dank Marcus weiß ich aber nun, dass es tatsächlich nicht nur diese zwei weiteren Tierärzte gibt. Ich muss da aber noch rumtelefonieren, hab ich bis jetzt noch nicht geschafft.

Vorgestern hatten wir einen Termin in der Klinik für heute ausgemacht, um Blut für ein geriatrisches Profil abnehmen zu lassen. Erstmal, um einen guten Überblick zu haben und dann auch, weil mir gesagt wurde, dass die Blutwerte nicht mit dem schlechten Allgemeinzustand von Bär überein passen. Vermutet wird Richtung Bauchspeicheldrüse. (Also nicht von der TÄ, die wollte mich eigentlich gleich abwimmeln)

Und ich hätte es nicht beschreien sollen, seit gestern ist die Zahn(fleisch)-Geschichte doch wieder aktuell. Bär hat sich bei einem Kampf den rechten oberen Eckzahn abgebrochen 🙁 Nun ist natürlich alles rot und entzündet.

Bei dem Termin heute hab ich das auch gleich angesprochen: die TÄ möchte ungern operieren, weil es zu sehr auf die Nieren geht (ich erwiderte mit euren Argumenten: eine Entzündung geht auch auf die Nieren), sie muss, um den Zahnrest zu entfernen, den Oberkiefer auffräsen. Ich sprach sie auch auf die Gasnarkose an und die Möglichkeit, während der OP intravenös Flüssigkeit zuzuführen. Sie klang nicht besonders positiv, meinte, dass es für Bär dennoch sehr gefährlich wäre. Hier gehe ich aber mit euch: mit der CNI kann er noch viele Jahre leben, aber mit diesem abgebrochenen Zahn definitiv nicht.
Zum Schluss hat sie eingelenkt und gemeint, dass wir dann erstmal das Blutbild abwarten. Montag müsste ich die Ergebnisse bekommen. Da sein Allgemeinzustand sich aber seit Reconvales und SUC eindeutig gebessert hat, plädiere ich für eine schnellstmögliche OP, besser wird’s jetzt nämlich nicht mehr.

Bei der Gelegenheit fragte ich dann auch gleich noch nach, was denn nun damals bei den Abstrichen rausgekommen ist. Jetzt weiß ich auch, warum ich es mir nicht merken konnte, es ist nämlich nichts eindeutiges herausgekommen. Sie hat mir noch einiges dazu gesagt, es war aber sehr hektisch, Bär war echt nicht gut drauf und ich hab nur die Hälfte verstanden. Sie sagte noch in etwa, dass es bei soundsoviel Prozent aller Katzen nicht herausgefunden werden kann, woher diese Zahnfleischentzündungen kommen, und dass Bär dazugehört. Also kann man nur schauen, auf welche Medikamente Katz positiv reagiert und das ist bei Bär Cortison und Interferon. Und bis er sich gestern den Zahn abgebrochen hat, war er ja monatelang beschwerdefrei.
 
Hallo Anja,

ich verstehe da die Tierärztin nicht wirklich. Bei Bärchen sind die Nierenwerte nicht höher als bei meinem Dicken und bei ihm sind vor drei Wochen zwei Zähne gezogen worden - gerade Tierzahnärzte haben jede Menge Erfahrung mit nierenkranken Katzen. Bei Dickie mussten auch Wurzelreste aus dem Kiefer gepröckelt werden

Hat die TÄ das denn nur mit seinen Nierenwerten begründet? Oder gab es einen Nierenultraschall, der diese Haltung begründen könnte?
 
Hallo Silvia, sie ist ja keine Tierzahnärztin an sich (sowas gibts nur ab gut 200 km Entfernung), sondern die Tierärztin, die sich in der Klinik um Zähne kümmert, weil sie die meiste Erfahrung hat.
Heute waren wir aber bei einer anderen TÄ, und nein, ein US wurde nicht gemacht und ja, sie hat es mit seinem Nierenproblem begründet. Ich gehe ja insoweit mit dieser Argumentation mit, solange kein Problem mit den Zähnen besteht. Aber JETZT haben wir ein Problem und ab dem Moment kann ich dieser Argumentation dann auch nicht mehr folgen. Klar wird eine OP nicht bewirken, dass Bär keine Zahnfleischprobleme mehr haben wird, aber der abgebrochene Zahn verursacht gerade Schmerzen und der muss einfach mal raus.

Ich schätze mal, wenn ich so schnell keinen anderen TA auftreibe, werde ich mit meiner Liste dahingehen und ganz genau sagen, wie jetzt was gemacht wird. Angefangen vom AB ein paar Tage vorher bis hin zur Nachsorge.
 
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Hallo,

es gibt viele nierenkranke Katzen......die ab und zu eine Narkose brauchen. So wie ich es gelesen habe, sind die Nierenwerte nicht exorbitant hoch......ich schätze, die Nieren sind durch die ständigen lang andauernden Entzündungen einfach überlastet.

Mein Kater hatte auch Nierenprobleme und noch HCM. Auch er hatte einige Narkosen.

Wichtig finde ich, dass er eine Inhallationsnarkose bekommt und während der Narkose eine Infussion mitläuft. Eventuell wäre auch eine Monitorüberwachung gut.

Es ist bekannt, dass Entzündungen auf die Nieren gehen.

Es gibt auch AB's die nicht so sehr die Nieren belasten.

Alles Gute
Ulli
 
Bei dem Termin heute hab ich das auch gleich angesprochen: die TÄ möchte ungern operieren, weil es zu sehr auf die Nieren geht (ich erwiderte mit euren Argumenten: eine Entzündung geht auch auf die Nieren), sie muss, um den Zahnrest zu entfernen, den Oberkiefer auffräsen. Ich sprach sie auch auf die Gasnarkose an und die Möglichkeit, während der OP intravenös Flüssigkeit zuzuführen. Sie klang nicht besonders positiv, meinte, dass es für Bär dennoch sehr gefährlich wäre.
Ist im Test specfPL enthalten?

Bei der OP besteht sicher ein Risiko, das größer ist, als bei gsunden Katzen, aber der Zahn muß behandelt werden.

Nochmal der dringende Hinweis auf die NKL, dort kann man dir auch bezügl. nierenschonender AB etwas sagen und ev. einen TA empfehlen.

Bei der Gelegenheit fragte ich dann auch gleich noch nach, was denn nun damals bei den Abstrichen rausgekommen ist. Jetzt weiß ich auch, warum ich es mir nicht merken konnte, es ist nämlich nichts eindeutiges herausgekommen. Sie hat mir noch einiges dazu gesagt, es war aber sehr hektisch, Bär war echt nicht gut drauf und ich hab nur die Hälfte verstanden.
Naja, damit kannst nun weder du, wir, noch ein anderer TA etwas anfangen.
Laß dir die Krankengeschichte und alle Befunde in Kopie geben.
 
Ich habe mal noch eine grundsätzliche Frage: Wurde die CNI nur anhand der Blutwerte diagnostiziert oder wurde auch der Urin mal untersucht?

Mich wundert ehrlich gesagt, dass die Nierenwerte sich nach einer Infusionstherapie anscheinend jedesmal normalisieren. Das würde für mich darauf hindeuten, dass nicht die Nieren selber die Ursache für die erhöhten Werte sind, sondern diese woanders zu suchen ist.

Wenn seine Schmerzempfindlichkeit im Maul grundsätzlich von Narbengewebe kommt, so wie Du geschrieben hast, gäbe es noch die Möglichkeit, das Narbengewebe homöopathisch zu verringern.
 
Hallo Ulli und Gwion, Montag werde ich ja die Testergebnisse bekommen, die will die Ärztin mit mir besprechen, ich stell sie aber auch bei der NKL (bin doch schon angenommen und Fragebogen ist auch schon ausgewertet 😀 ) ein. Momentan hab ich Clindamycin als AB gefunden, Propofol als Einleitungsnarkose, Infusion und Blutdrucküberwachung während der OP sowie nach der OP als letzte Spülung Chlorhexidin, um auch noch die letzten Bakterien abzutöten.

Ich habe beim Termin zwei oder drei Mal gesagt, dass der spec fPL ebenfalls bestimmt werden soll, ich hoffe also mal, dass das dann auch gemacht wird.

@Hannibal: ich hab das mit Narbengewebe beim Menschen verglichen (zumindest sind meine Narben tierisch schmerzempfindlich, und so ähnlich wirds beim Bären wohl auch sein). Aber das würde mich jetzt gerade brennend interessieren, welches homöopathische Mittel da zum Einsatz kommen würde! Vielleicht zeigt es bei Bär ja Wirkung.
Nein, der Urin wurde ja nicht untersucht und mir wurde in der NKL auch gesagt, dass - ich zitiere - "der Krea-Wert nicht so recht zu dem nur grenzwertig erhöhtem Harnstoff passt".

Crea ist aber auch während der Infusionen nicht gesunken, sondern teils sogar gestiegen, während der Urea Wert sehr gut auf die Infusionen angesprochen hat. Momentan geht meine Vermutung dahin, dass der Crea Wert immer deshalb so hoch gewesen ist, weil Bär Muskeln verstoffwechselt hat, da er ja so gut wie gar nichts gefressen hatte in der Zeit. Das würde aber auch bedeuten, dass der Crea Wert bei der letzten Blutabnahme ein klein wenig niedriger sein müsste, weil er zu dem Zeitpunkt leidlich gut gefressen hat und zusätzlich mit Reconvales gepäppelt wurde. Das waren bis dahin zwar nur drei Tage, aber so ein kleines bisschen müsste sich wohl zeigen. Mal sehen.
 
Ich hatte mich auf Deine Aussage, dass nach den Infusionen die Nierenwerte jeweils wieder in der Norm waren, gestützt. Ich habe das auf alle Nierenwerte bezogen und nicht nur auf den Harnstoff. Es ist deshalb immer heikel von "DEN" Nierenwerten zu sprechen. Leider machen das auch die meisten Tierärzte und man muss immer nachhaken, welcher Wert denn wirklich gemeint ist.

Der Crea ist ja nicht übermässig hoch und bei einer Blutentnahme, die du gepostet hast, war er sogar innerhalb der Referenz. Leider reagiert der Crea relativ langsam. Ich weiss deshalb nicht, ob Du schon nach 2-3 Tagen eine grössere Veränderung sehen kannst.

Narbengewebe behandelt man mit Silicea. Genaueres gebe ich Dir gerne per PN durch.
 
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Hallo,

man hört ja gar nichts mehr:grummel:

Wie geht es bei Euch?????

Melde Dich doch mal.....-

Gruss Ulli
 

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