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Gwion
Forenprofi
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- Österreich
Das verstehen wir auch und es ist für niemanden leicht, wenn sein Tier CNI entwickelt, gerade weil es eine komplizierte Erkrankung ist.Ich weiß auch, dass gerade durch CNI auch wieder Geschwüre im Mund entstehen können.
Des Weiteren muss ich mehrmal täglich hinfahren (er lebt ja nicht bei mir), ihm Medikamente eingeben, zum essen überreden, wahlweise zwangsfüttern.
Von daher MUSS ich Prioritäten setzen und an erster Stelle steht jetzt CNI und nicht die Zahn-/Zahnfleischproblematik vom Bär.
Du mußt nur bedenken, daß halt leider alles ineinandergreift.
Wenn z.B. im Mund fast unbemerkt Entzündungen auftreten oder sonst ein Problem vorliegt, frißt er schlechter.
Das bedeutet, er wird seine CNI Medikation nicht mehr so einfach nehmen oder gar nicht. Es ist auch für die Nieren bzw. den Organismus katastrophal, wenn er nichts frißt.
Dadurch werden dann wieder Entzündungsprozesse angeheizt.
Ev. braucht er Schmerzmittel oder AB, die wieder die Nieren belasten.
Es ist dann ein Teufelskreis, aus dem man auch mit Zwangsfüttern nicht mehr rauskommt und das wäre auch eine große Qual für ihn.
Deshalb ist es enorm wichtig, das immer im Auge zu behalten und alles, was ev. zu Komplikationen führen kann, möglichst frühzeitig auszumerzen oder klein zu halten.
Dich auf die CNI konzentrieren ist ok, aber verlier dabei nicht die anderen Baustellen aus dem Blick.