Wie einen Ausbrecherkönig daran hindern zwischen den Beinen zur Tür rauszurennen

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Rewana

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Hallöchen,
wir haben ja im Februar den Cobra von Arpan übernommen. Mittlerweile ist er bei uns recht heimisch und versucht immer durch die Haustüre zu entkommen.

Dabei ist er sehr hartnäckig und verwegen. Er läuft uns zwischen den Beinen durch und nutzt jede Chance, wenn Handwerker da sind, wenn man viele Taschen vom Einkauf hat usw. Da mein Vater mit Rollator unterwegs ist, braucht er logischerweise länger und Cobra versucht jede Chance zu nutzen.

Heute habe ich die Blumenspritze mitgenommen und als ich die Türe aufgeschlossen habe, und die weiße Pfote und die Nase durch den Türspalt kamen habe ich ihn mal naß gemacht, selbst das stört den jungen Mann überhaupt nicht. Andere Katzen gehen laufen, er hat weiter versucht raus zu kommen, trotz Wasser.

Freigang geht bei uns leider nicht (wegen Vertrag), da direkt hinter unserem Haus die Bundesstraße ist und von unseren insgesamt 13 Katzen die wir hatten ungefähr die Hälfte überfahren wurden. Wenn wir mit unserer neuen Terrasse fertig sind wollen wir für die Katzen einen Freisitz bauen, ab bis dahin muß er eben drinn bleiben.

Hat jemand eine Idee wie man ihm das abgewöhnen kann?
Gruß
Rewana
 
A

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Vielleicht ist in in diesem Thread eine Lösung für dich dabei.
Die TE hatte mit einem Sprüher durchschlagenden Erfolg.
 
Solange meine Katzen nicht raus durften oder wenn sie mal krank sind, dann mach ich das entweder so, dass ich ihr Lieblingslekkerlie ein paar mal werfe und sie jagen es. Irgendwann fliegt es ans Ende des Flurs und während die Katze es frisst, flutsche ich schnell durch die Tür.

Falls das nicht hilft, weil die Katze jetzt aber wirklich unbedingt mit raus will und sich nicht auf das Jagdspiel einlässt, dann nehme ich sie kurz auf den Arm gehe mit ihr zusammen raus und "werfe" sie dann durch einen engen Türspalt wieder rein.

Bisher hat es noch keine Katze geschafft, mit mir raus zu kommen.
 
Lupina ist auch so'n Kandidat. Im Prinzip ist es bei uns nicht schlimm, sie dürfen ja raus. Wenn ich normal zur Haustür reingehe, flitzen beide sofort ins Treppenhaus, eine hoch, die andere in den Keller und beide kriegen dann Angst, besonders, wenn Menschen kommen.

Mindestens eine will dann ganz dringend in die Wohnung über mir und kratzt wie wild an der Tür. 🙄

Deshalb schäl ich mich auch meist vorsichtig rein. Tür einen Spalt auf, Tasche zuerst rein, aber wenn ich sie nicht fleißig hoch- und runterbewege, springt Lupina drüber. Ist bestimmt ein Bild für die Götter! 😀

Für Leckerlis interessiert sie sich nur bedingt. Das Einzige, was hier im "Notfall" hilft, ist vorher zu klingeln. Dann entfernen sie sich vorsichtshalber zumindest so lange von der Tür, bis ich drin bin.
 
Danke schon mal für die Tips.

Das mit dem Orangenöl werde ich ausprobieren, alles andere ist für uns sehr schwer umzusetzen. Wie gesagt, mein Vater ist mit dem Rollator nicht so schnell durch die Türe und da Cobar Leckerchen einatmet und nicht genüßlich frißt ist er auf jeden Fall schneller wie mein Vater.
 
*räusper* Ich habe auch so Katzen, die gerne flugs zur Tür raus möchten. Josie hat sich damit auch schon Ausflüge nach draußen verschafft. 🙄
Ich hab sie auf (damit ernte ich immer Gelächter, wenn man es erlebt) auf *tschöööp tschöööp* konditioniert.

Anfangs hatte ich gefaucht und mit dem *tschöööp tschöööp* verbunden. Mittlerweile reichen nur die *tschööööps* und sie legen den Rückwärtsgang ein. Genauso funktioniert ein Signal mit der erhobenen Hand.
Ich hatte die Katzen eben vor der Tür bereits mit meiner Hand zurückgeschoben. Sanft natürlich. Klappt einwandfrei und sie stürmen nicht mehr einfach zur Tür raus, wenn ich sie öffne. Sie bleiben stehen. Liebe Katzis. 😉
 
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Cobra ist da schon ein etwas anderes Kaliber, mit der Hand zurückschieben geht nicht so einfach. Erstens ist er sofort wieder da, zweitens kommt nach dem dritten Versuch ihn wegzuschieben ein Angriff von ihm mit Krallen und Zähnen. :massaker:

Naßspritzen bringt nicht wirklich viel, außer das wir einen naßen Kater haben der weiter versucht mit durch die Türe zu kommen.😱

Bis jetzt haben wir zumindest immer das Glück gehabt das wir ihn noch am Schwanz zu fassen bekommen haben, dann schnell auf den Arm und wieder rein. 😀😀Fand er allerdings nicht witzig.
 
Ich kenn das und du hast mein Mitleid. Ich habe auch so einen Ausbrecherkönig. Ich durfte ihn laut Vertrag erst im Frühjahr rauslassen, aber ich hab irgendwann die weiße Fahne geschwenkt. Er hat gelernt, wie man Türen öffnet, ist mit ausgefahrenen Krallen über die Tasche gesprungen, am Körper hochgeklettert und über die Schulter entwischt, im Keller durch ein Lüftungsrohr gekrabbelt und seit er raus darf, ist alles gut. Ich hab keine Möglichkeit gefunden, ihn zu hindern. Keine Geräusche, keine Blockierungsversuche, keine Wasserspritze. Kein auf den Arm nehmen und durch den Türspalt stopfen, dann hat er sich mit allem gewehrt, was nur irgendwie ging.
Hoffe, du hast mehr Glück!!!!!
 
Hallo,

wie sieht die Raumaufteilung aus? Wäre es vielleicht möglich einen Windfang einzubauen?
 
Nein das ist im Moment alles sehr schlecht. Der Wintergarten bei meinen Eltern wird neu gemacht, dadurch haben sie im Moment auch nur unsere Wohnung und den Keller, sobald dort zu ist können sie auch wieder zu meinen Eltern runter. Es ist eben ein großes Problem das mein Vater nicht mehr so schnell ist und dann wird er es dort ständig schaffen durch die Türe zu flüchten.

Unser Kimba schafft es ja auch, allerdings ist der mit der Straße aufgewachsen und trotz der Straße schon 6 Jahre alt geworden. Wobei er eigentlich auch nicht mehr raus soll da sie uns so viele Katzen überfahren haben.

Ich hoffe mal das die Bauarbeiten schnell fertig werden und wir dann einen gesicherten Freisitz bauen können. Vielleicht wird es dann besser. Bis dahin werde ich es mit dem Orangenöl versuchen und hoffen das ich ihn noch etwas erzogen bekomme.
 
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Wäre natürlich auch einen Versuch wert. Danke. Jetzt sind sie im Moment ja hier oben.
 

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