So, da bin ich wieder.
@kblix: Nicht wundern, wenn der Bericht Dir bekannt vorkommt - war einfacher so.
🙂
Also, die Vorkontrolleuse sollte den Kleinen ja aus Hannover mitbringen und um 22:18 mit dem Zug in Gerolstein (ca. 5 km von hier) ankommen und wir sollten den Kleinen da abholen. Sie rief dann aber an und sagte, dass der Zug Verspätung habe und sie würde sich melden, wenn sie weiß, wann sie ankommt. Wir haben dann noch ein paarmal telefoniert und schlussendlich war es so spät, dass für das letzte Stück (ca. 1 Stunde) kein Zug mehr fuhr und sie ein Taxi nehmen musste (immerhin hatte Katerchen es da warm).
Gegen 1:30 haben wir sie dann am Bahnhof in Gerolstein getroffen. Sie meinte, der Kleine wäre völlig fertig und gestresst und wir hörten ihn auch schon miauen aus dem Korb. Sie hat uns empfohlen, ihn einen Tag lang von unserem Kater getrennt zu halten, aber dabei war mir nicht so ganz wohl. Mein Bauchgefühl hat mir irgendwie gesagt, dass die zwei sich schon vertragen werden und der Kleine jetzt lieber nicht alleine sein sollte.
Zu Hause habe ich mich dann auf einen gestressten und dadurch wahrscheinlich scheuen und verängstigten Kater gefasst gemacht (so klang die Beschreibung der Vorkontrolleuse zumindest), und was macht der kleine Indianer? Klettert aus der Box (haben wir beim Katzenklo aufgemacht), dreht eine Runde durch die Wohnung, entdeckt dann Klötzchens Futter und macht sich begeistert darüber her.
Klötzchen hatten wir im Wohnzimmer, damit der Kleine sich erstmal in Ruhe umschauen kann – die Wohnzimmertür hat aber einen Glaseinsatz und da stand unser Großer und machte ganz große Augen.
🙂 Als wir ihn dann rausgelassen haben, sind die zwei ganz ruhig aufeinander zugegangen. Woly, mein Freund, sagte, Tobi hätte ganz kurz einen Buckel gemacht, aber ansonsten gab es nur Beschnuppern, gar kein Fauchen oder so.
Ab da ist Klötzchen dem Kleinen dann hinterher gestiefelt – manchmal mit einem kurzen Blick auf uns, als wollte er sagen „Muss mal gucken, was das komische kleine schwarz-weiße Ding da macht“.
🙂 Insgesamt hat er nicht ganz so euphorisch reagiert wie bei Shari damals, aber wer weiß, vielleicht macht ihm der Verlust ja auch noch zu schaffen.
So richtig zusammen gespielt haben die beiden bisher noch nicht, aber sie halten sich zumindest oft in einem Zimmer auf, und einmal hab ich sie auch ein wenig rolzen sehen. Beim Spielen mit der Feder, die der Kleine dabeihatte, waren sie beide dabei, aber eher abwechselnd als zusammen.
Wir haben nachts im Schlafzimmer die Tür aufgelassen. Kurze Zeit später kam Tobi aufs Bett, krabbelte zwischen uns und hat den größten Teil der Nacht auf bzw. dicht neben meinem Gesicht verbracht – laut schnurrend versteht sich.
🙂 Wieviel ich geschlafen habe, könnt Ihr Euch ja sicher vorstellen. Aber es war total schön, wie er sich angekuschelt hat! Klötzchen hat glaube ich bei unseren Füßen geschlafen.
In der Nacht hat er sich wie gesagt über Klötzchens Futter hergemacht, später gab es glaub ich noch was von „seinem“ Futter. Am nächsten Morgen hab ich dann in eine Schale Klötzchens Futter getan und in die andere das Miamor (hieß das so?), damit der Kleine „sein“ Futter noch hat – tja, als ich das nächste Mal geguckt hab, standen die zwei jeweils am Napf des anderen…
🙂
Am Trockenfutter war er auch schon, aber ich glaub, das Nassfutter mag er lieber – ist bei Klötzchen übrigens auch so und mir ganz recht.
🙂
So, und jetzt gibt’s endlich die langersehnten Bilder!
🙂 Für die, die es nicht wissen, das kleine schwarz-weiße ist "der Neue" (Tobi) und das andere unser Kater Klötzchen.
Spielen mit Tobis Feder - die ist toll!
Mit Klötzchens Schwanz kann man aber auch spielen!
Unser Großer sieht das wohl anders...
Also zurück zur Feder - fertig machen zum Angriff!!!
Klötzchen hat Tobis Box entdeckt und es sich gemütlich gemacht.
🙂
Nochmal spielen und dann...
Mal schön ausruhen!
🙂
Zum Schluss noch was Aktuelles von heute:
Gerade liegt er auf meinem Schoß und schnurrt.
🙂
Liebe Grüße
Julia