B
BalouundCarli
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- Mitglied seit
- 1. April 2025
- Beiträge
- 13
Hallo liebes Forum,
ich lese hier schon lange still mit, aber jetzt brauche ich einmal Euer Schwarmwissen. Ich habe zwei kastrierte Kater, 2 Jahre. Balou, Hl. Birma, Lilac Point, der ruhigere, sensiblere. Carli, Hl. Birma, chocolate Point, der agilere, neugierige, sechs Wochen jünger als Balou. Sie sind seit der 16. Woche bei mir und waren immer ein bestes Kumpel-Team.
Nun hatte ich mit Carli ein dramatisches Wochenende. Er hatte einen Darmverschluss und wurde am Samstag notoperiert. Ich habe ihn noch am gleichen Tag wieder mit nach Hause bekommen. Dann habe ich Dussel leider den Fehler gemacht, Balou an der Transportbox, in der Carli saß, schnuffeln zu lassen. Balou war ganz erschrocken, verängstigt und verwirrt. Carli hatte sich zu allem Überfluss wegen Durchfall auf Grund der OP eingekotet und roch ziemlich übel. Wegen des verordneten Trichters konnte er sich nicht putzen. Ich habe versucht, ihm zu helfen, aber er hat sich heftig dagegen gewehrt.
Dann habe ich beide erst mal über Nacht getrennt gelassen und am nächsten Morgen eine Begrüßung versucht, weil der Carli so ein Drama gemacht hat beim Alleine sein. Carli möchte zu seinem Kumpel und auch Balou ist neugierig, aber er ekelt sich so sehr vor ihm, dass extremer Speichelfluss und Übelkeit einsetzt. Es gab ein vorsichtiges Beschnuppern an der Nase, aber dann war die Reaktion von Balou: Bäh, du stinkst. Also wieder Trennung. Gestern bei der Nachkontrolle die Tierärztin gefragt, was sie davon hält. Sie meinte, 24h Trennung und dann Zusammenführung über Futter.
Mittlerweile hat Carli sich den Trichter abgefetzt und ich bekomme ihn auch nicht wieder drauf. Da er aber an der Wunde nicht schleckt und diese noch durch ein Pflaster abgedeckt ist, meinte die Tierärztin, es ist ok, so lange er weiterhin nicht drangeht. Ich beobachte es ganz genau und die Wunde ist ihm echt egal. So konnte er sich putzen und ist mittlerweile auch wieder schick. Ich habe noch mit parfümfreien Feuchttüchern nachgewischt, mittlerweile ist es ok, wenn ich ihn hinten anfassen. Wenn das Fell feucht wird, riecht man noch ein bisschen die unangenehmen Gerüche, auch die Klinik.
Ich habe jetzt hier viel im Forum zu dem Thema gelesen und tendiere dazu, beide erst mal über die vorhandene Gittertür zusammenzuführen. Carli leidet sehr unter der Vereinzelung, Balou auch und ich kann gar nicht so viel Aufmerksamkeit beiden geben, wie sie brauchen. Es ist echt schwer, das mitanzusehen, aber ich will nicht wieder einen Fehler machen.
Was ich im Moment mache, Carli mit den Polstern aus dem Kratzbaum abrubbeln, Feliway Friends, ganz viele Streicheleinheiten und Zuwendung für beide. Spielen mit Carli geht wegen der Bauchnaht noch nicht wirklich. Balou braucht vor allem Liebe im Moment.
Nun bin ich unsicher: soll ich die Gittertüre erst mal abhängen oder doch Sichtkontakt zulassen? Beide leiden sichtlich und vermissen den Kumpel.
Wie schnell oder langsam gehe ich am Besten vor?
Ich wollte noch ein Video einfügen, bekomme das aber irgendwie wegen der Größe nicht hin 🙈
Für mich sieht es nach einer Geruchsaversion bei Balou aus, es gibt keine aggressive Reaktion wie fauchen, aufgepumpter Schwanz oder gesträubte Haare. Sondern eigentlich scheint Balou seinen Kumpel begrüßen zu wollen, aber kann nicht, weil er ihn so unangenehm findet. Carli hat sehr vorsichtig und abwartend reagiert, ist nicht auf Balou draufgegangen, sondern schien eher verwirrt über die Ablehnung.
Baden von Carli kommt nicht in Frage, das funktioniert bei dem wilden Kerle nicht.
Ich weiß, war nicht so klug, nun hoffe ich, dass ich die Situation wieder hinbekomme.
Edit: Fehlerteufel beseitigt
ich lese hier schon lange still mit, aber jetzt brauche ich einmal Euer Schwarmwissen. Ich habe zwei kastrierte Kater, 2 Jahre. Balou, Hl. Birma, Lilac Point, der ruhigere, sensiblere. Carli, Hl. Birma, chocolate Point, der agilere, neugierige, sechs Wochen jünger als Balou. Sie sind seit der 16. Woche bei mir und waren immer ein bestes Kumpel-Team.
Nun hatte ich mit Carli ein dramatisches Wochenende. Er hatte einen Darmverschluss und wurde am Samstag notoperiert. Ich habe ihn noch am gleichen Tag wieder mit nach Hause bekommen. Dann habe ich Dussel leider den Fehler gemacht, Balou an der Transportbox, in der Carli saß, schnuffeln zu lassen. Balou war ganz erschrocken, verängstigt und verwirrt. Carli hatte sich zu allem Überfluss wegen Durchfall auf Grund der OP eingekotet und roch ziemlich übel. Wegen des verordneten Trichters konnte er sich nicht putzen. Ich habe versucht, ihm zu helfen, aber er hat sich heftig dagegen gewehrt.
Dann habe ich beide erst mal über Nacht getrennt gelassen und am nächsten Morgen eine Begrüßung versucht, weil der Carli so ein Drama gemacht hat beim Alleine sein. Carli möchte zu seinem Kumpel und auch Balou ist neugierig, aber er ekelt sich so sehr vor ihm, dass extremer Speichelfluss und Übelkeit einsetzt. Es gab ein vorsichtiges Beschnuppern an der Nase, aber dann war die Reaktion von Balou: Bäh, du stinkst. Also wieder Trennung. Gestern bei der Nachkontrolle die Tierärztin gefragt, was sie davon hält. Sie meinte, 24h Trennung und dann Zusammenführung über Futter.
Mittlerweile hat Carli sich den Trichter abgefetzt und ich bekomme ihn auch nicht wieder drauf. Da er aber an der Wunde nicht schleckt und diese noch durch ein Pflaster abgedeckt ist, meinte die Tierärztin, es ist ok, so lange er weiterhin nicht drangeht. Ich beobachte es ganz genau und die Wunde ist ihm echt egal. So konnte er sich putzen und ist mittlerweile auch wieder schick. Ich habe noch mit parfümfreien Feuchttüchern nachgewischt, mittlerweile ist es ok, wenn ich ihn hinten anfassen. Wenn das Fell feucht wird, riecht man noch ein bisschen die unangenehmen Gerüche, auch die Klinik.
Ich habe jetzt hier viel im Forum zu dem Thema gelesen und tendiere dazu, beide erst mal über die vorhandene Gittertür zusammenzuführen. Carli leidet sehr unter der Vereinzelung, Balou auch und ich kann gar nicht so viel Aufmerksamkeit beiden geben, wie sie brauchen. Es ist echt schwer, das mitanzusehen, aber ich will nicht wieder einen Fehler machen.
Was ich im Moment mache, Carli mit den Polstern aus dem Kratzbaum abrubbeln, Feliway Friends, ganz viele Streicheleinheiten und Zuwendung für beide. Spielen mit Carli geht wegen der Bauchnaht noch nicht wirklich. Balou braucht vor allem Liebe im Moment.
Nun bin ich unsicher: soll ich die Gittertüre erst mal abhängen oder doch Sichtkontakt zulassen? Beide leiden sichtlich und vermissen den Kumpel.
Wie schnell oder langsam gehe ich am Besten vor?
Ich wollte noch ein Video einfügen, bekomme das aber irgendwie wegen der Größe nicht hin 🙈
Für mich sieht es nach einer Geruchsaversion bei Balou aus, es gibt keine aggressive Reaktion wie fauchen, aufgepumpter Schwanz oder gesträubte Haare. Sondern eigentlich scheint Balou seinen Kumpel begrüßen zu wollen, aber kann nicht, weil er ihn so unangenehm findet. Carli hat sehr vorsichtig und abwartend reagiert, ist nicht auf Balou draufgegangen, sondern schien eher verwirrt über die Ablehnung.
Baden von Carli kommt nicht in Frage, das funktioniert bei dem wilden Kerle nicht.
Ich weiß, war nicht so klug, nun hoffe ich, dass ich die Situation wieder hinbekomme.
Edit: Fehlerteufel beseitigt
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