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emozacky
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- 10. Februar 2025
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- 3
Hallo ihr Lieben! 🙂
Mein 6 Jahre alter Kater Darko wies seit Oktober 2024 ständig Probleme beim Urin Ablassen auf; Blasenentzündungen und sogar zwei Harnröhrenverschlüsse.
Weil ich als Studentin in dieser Lage sehr frustriert war und leider keine aktuellen Erfahrungsberichte (auch was die Kosten angeht) finden konnte, habe ich mich dazu entschlossen mich hier im Forum zu registrieren und mal zu erzählen, was Darko und Family so durch gemacht haben.
Angefangen hat alles mit einer sehr stressigen Situation für den kleinen, der Hund meiner Schwester war zu Besuch und hat ihn gejagt, nur 2 Tage später fing Darko an Schmerzen beim Urin ablassen zu äußern. Wir sind sofort mit ihm zum Tierarzt, welcher eine Blasenentzündung feststellte, ein Antibiotikum und Schmerzmittel verschrieb und damit gingen wir wieder heim.
Wir waren uns der Ursache noch nicht bekannt, weshalb wir den Fehler machten den Hund wieder zu Besuch zu haben.. Ein paar Tage später hatte Darko wieder eine Blasenentzündung.
Und so ging es leider weiter, ganze 6 mal hatte er zwischen Oktober 24 und Anfang Februar 25 Probleme mit dem Urin ablassen, wovon zwei Mal vollständige Harnröhrenverschlüsse waren. Wir sind jedes Mal sofort mit dem kleinen zum Tierarzt/in die Notklinik gefahren und ihm wurden immer nur Antibiotika und Schmerzmittel verschrieben, bis wir uns nach dem 5. Vorfall eine zweite Meinung einer (kompetenteren) anderen Tierärztin einholten, die dann auch sagte es ist nötig eine Urinuntersuchung und Blutuntersuchung zu machen.
Das wurde vom vorherigen Haustierarzt nie angesprochen.
Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich für die regelmäßigen Tierarztbesuche wenn er Beschwerden hatte schon +/- 900€ ausgegeben.
Die Tests wurden im Januar aus finanziellen Gründen nicht mehr durchgeführt, was ich bis heute bereue, denn es folgte ein Grauen für den kleinen Kater.. 🙁
Am 02. Februar war der letzte Notfall. An diesem Abend musste Darko gleich 2 Mal in die Tierklinik; wieder ein Harnröhrenverschluss.
Der erste Trip in die Notfallklinik war um 18 Uhr: Hier wurde Darko geröntgt und es wurden ein harntreibendes Medikament und ein Schmerzmittel gespritzt. Da er vor Ort 2 Tröpfchen Urin abließ, wurden wir wieder Heim geschickt mit der Bitte wiederzukommen, falls er weiterhin nicht urinieren kann und Schmerzen hat. Dieser erste Klinikbesuch kostete 293€.
Um 01:00 Uhr morgens, ging es Darko schlechter als zuvor, also machten wir uns wieder auf in die Klinik. Dort wurde ihm dann ein Katheter gelegt und er musste über Nacht dort bleiben. Am nächsten Tag konnte ich ihn um 18 Uhr abholen und wir wurden gebeten die weitere Katheterpflege zuhause zu übernehmen.
Dieser Klinikbesuch kostete 560€.
Zuhause kam der kleine leider gar nicht gut mit dem Katheter klar. Am 04.02. ging es dann also wieder zum Tierarzt, wo ihm der Katheter geöffnet (aber nicht gezogen) wurde.
Die Tierärztin wurde sehr ernst und sagte nun: Das ist so kein Zustand!
Uns war aufgrund der häufigen Probleme klar, dass dieser Tag kommen würde und in retrospektive hätte es vielleicht sogar früher passieren müssen.
Die Tierärztin sagte uns, Darko soll noch am selben Tag zurück in die Klinik und darauffolgend soll eine Penisamputation durchgeführt werden.
Nachdem der kleine 5,4kg Kater seit Oktober 6. Blasenentzündungen mit 2 Harnröhrenverschlüssen durchgemacht hat und viel zu viele Medikamente und Antibiotika geschluckt hat musste also doch die OP durchgeführt werden.
Wir fuhren sofort in die Klinik, gaben Darko in sichere Hände und erhielten eine gute Aufklärung über die Prozedur und die möglichen Risiken. Auch hier wurde uns gesagt, dass Darkos Zustand so nicht mehr zu tolerieren ist und, dass die OP definitiv nötig ist.
Das war wie gesagt am 04.02.25.
Er wurde stationär aufgenommen und sollte am nächsten Tag operiert werden.
Ich erhielt am 05.02. gegen 12 Bescheid, dass Darko nun in den OP ging, um 12:50 bekam ich den Anruf, dass die Operation sehr gut verlief und Darko auch schon wieder wach war und morgen abgeholt werden konnte.
Pure Erleichterung.
Das Entlassungsgespräch am 06.02.25 ergab:
Gute Blutwerte, Urin konnte immer noch nicht getestet werden (zu blutig) und gut verlaufende Operation!
Die Pflege daheim besteht für ihn nun aus:
Metacam 1x täglich, 2x tägl. Antibiotikum, 14 Tage Halskrause tragen und 3 Wundkontrollen auf 10 Tage verteilt.
Die gesamt Kosten der OP lagen bei 1160€.
Die Wundkontrollen kosten jeweils ca. 45€.
Bisher macht er sich gut. Er kann gut Urin ablassen und hat soweit auch nicht mehr in die Wohnung gemacht.
Der Kragen nervt ihn sehr und er ist sichtlich erschöpft, das ist nach so einem Eingriff aber auch total normal. Er kommt sehr viel zum kuscheln und sucht viel Nähe.
Alle Tierarztbesuche bezüglich der Urinprobleme und die OP zusammen, ergeben in Darkos Fall eine Summe von etwas über 3000€ von Oktober 2024 bis Februar 2025.
Ich werde mir Mühe geben, öfters mal Updates zu Darkos ergehen nach der Penisamputation zu posten! 🙂
Mein 6 Jahre alter Kater Darko wies seit Oktober 2024 ständig Probleme beim Urin Ablassen auf; Blasenentzündungen und sogar zwei Harnröhrenverschlüsse.
Weil ich als Studentin in dieser Lage sehr frustriert war und leider keine aktuellen Erfahrungsberichte (auch was die Kosten angeht) finden konnte, habe ich mich dazu entschlossen mich hier im Forum zu registrieren und mal zu erzählen, was Darko und Family so durch gemacht haben.
Angefangen hat alles mit einer sehr stressigen Situation für den kleinen, der Hund meiner Schwester war zu Besuch und hat ihn gejagt, nur 2 Tage später fing Darko an Schmerzen beim Urin ablassen zu äußern. Wir sind sofort mit ihm zum Tierarzt, welcher eine Blasenentzündung feststellte, ein Antibiotikum und Schmerzmittel verschrieb und damit gingen wir wieder heim.
Wir waren uns der Ursache noch nicht bekannt, weshalb wir den Fehler machten den Hund wieder zu Besuch zu haben.. Ein paar Tage später hatte Darko wieder eine Blasenentzündung.
Und so ging es leider weiter, ganze 6 mal hatte er zwischen Oktober 24 und Anfang Februar 25 Probleme mit dem Urin ablassen, wovon zwei Mal vollständige Harnröhrenverschlüsse waren. Wir sind jedes Mal sofort mit dem kleinen zum Tierarzt/in die Notklinik gefahren und ihm wurden immer nur Antibiotika und Schmerzmittel verschrieben, bis wir uns nach dem 5. Vorfall eine zweite Meinung einer (kompetenteren) anderen Tierärztin einholten, die dann auch sagte es ist nötig eine Urinuntersuchung und Blutuntersuchung zu machen.
Das wurde vom vorherigen Haustierarzt nie angesprochen.
Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich für die regelmäßigen Tierarztbesuche wenn er Beschwerden hatte schon +/- 900€ ausgegeben.
Die Tests wurden im Januar aus finanziellen Gründen nicht mehr durchgeführt, was ich bis heute bereue, denn es folgte ein Grauen für den kleinen Kater.. 🙁
Am 02. Februar war der letzte Notfall. An diesem Abend musste Darko gleich 2 Mal in die Tierklinik; wieder ein Harnröhrenverschluss.
Der erste Trip in die Notfallklinik war um 18 Uhr: Hier wurde Darko geröntgt und es wurden ein harntreibendes Medikament und ein Schmerzmittel gespritzt. Da er vor Ort 2 Tröpfchen Urin abließ, wurden wir wieder Heim geschickt mit der Bitte wiederzukommen, falls er weiterhin nicht urinieren kann und Schmerzen hat. Dieser erste Klinikbesuch kostete 293€.
Um 01:00 Uhr morgens, ging es Darko schlechter als zuvor, also machten wir uns wieder auf in die Klinik. Dort wurde ihm dann ein Katheter gelegt und er musste über Nacht dort bleiben. Am nächsten Tag konnte ich ihn um 18 Uhr abholen und wir wurden gebeten die weitere Katheterpflege zuhause zu übernehmen.
Dieser Klinikbesuch kostete 560€.
Zuhause kam der kleine leider gar nicht gut mit dem Katheter klar. Am 04.02. ging es dann also wieder zum Tierarzt, wo ihm der Katheter geöffnet (aber nicht gezogen) wurde.
Die Tierärztin wurde sehr ernst und sagte nun: Das ist so kein Zustand!
Uns war aufgrund der häufigen Probleme klar, dass dieser Tag kommen würde und in retrospektive hätte es vielleicht sogar früher passieren müssen.
Die Tierärztin sagte uns, Darko soll noch am selben Tag zurück in die Klinik und darauffolgend soll eine Penisamputation durchgeführt werden.
Nachdem der kleine 5,4kg Kater seit Oktober 6. Blasenentzündungen mit 2 Harnröhrenverschlüssen durchgemacht hat und viel zu viele Medikamente und Antibiotika geschluckt hat musste also doch die OP durchgeführt werden.
Wir fuhren sofort in die Klinik, gaben Darko in sichere Hände und erhielten eine gute Aufklärung über die Prozedur und die möglichen Risiken. Auch hier wurde uns gesagt, dass Darkos Zustand so nicht mehr zu tolerieren ist und, dass die OP definitiv nötig ist.
Das war wie gesagt am 04.02.25.
Er wurde stationär aufgenommen und sollte am nächsten Tag operiert werden.
Ich erhielt am 05.02. gegen 12 Bescheid, dass Darko nun in den OP ging, um 12:50 bekam ich den Anruf, dass die Operation sehr gut verlief und Darko auch schon wieder wach war und morgen abgeholt werden konnte.
Pure Erleichterung.
Das Entlassungsgespräch am 06.02.25 ergab:
Gute Blutwerte, Urin konnte immer noch nicht getestet werden (zu blutig) und gut verlaufende Operation!
Die Pflege daheim besteht für ihn nun aus:
Metacam 1x täglich, 2x tägl. Antibiotikum, 14 Tage Halskrause tragen und 3 Wundkontrollen auf 10 Tage verteilt.
Die gesamt Kosten der OP lagen bei 1160€.
Die Wundkontrollen kosten jeweils ca. 45€.
Bisher macht er sich gut. Er kann gut Urin ablassen und hat soweit auch nicht mehr in die Wohnung gemacht.
Der Kragen nervt ihn sehr und er ist sichtlich erschöpft, das ist nach so einem Eingriff aber auch total normal. Er kommt sehr viel zum kuscheln und sucht viel Nähe.
Alle Tierarztbesuche bezüglich der Urinprobleme und die OP zusammen, ergeben in Darkos Fall eine Summe von etwas über 3000€ von Oktober 2024 bis Februar 2025.
Ich werde mir Mühe geben, öfters mal Updates zu Darkos ergehen nach der Penisamputation zu posten! 🙂