Will auch mal was dazu sagen. Ich find den Artikel auch etwas abschreckend. Ich dachte immer, dass man bei Katzen vieles Falsch machen kann und wollte auch erst richtig anfangen, wenn ich viel drüber weiß, aber dass man bei Hunden genauso viel falsch machen kann, wusste ich nicht. Ich habs oft als "ungefährlich" oder "simpel" gelesen und dieser Artikel schockt mich.
Aber gut.
Ich find das hier auch echt nicht provokant so einen Artikel zur Diskussion zu stellen. Wenn jemand Gegenargumente gegen Barf hat und demgegenüber skeptisch steht (Man kann ja doch SEHR viel falsch machen) sollte man ihn nicht in der Luft zerreißen. Sie vertritt die meinung, dass es zu riskant ist. Ich seh auch das Risiko, will aber mal schauen, ob mich die Lit. beruhigen kann. Gleich dagegen zu wettern, find ich falsch! Das sind dann immer Momente, in denen ich von diesem Forum genervt bin. Wenn einer, Gegenargumente bringt, werden die an die Wand geschmettert. Sorry, Gott sei Dank ist mir das noch nicht passiert, aber ich hab es schon oft gelesen. Vor allem bei der Ernährung.
Ernährung ist so ein heikles Thema und ich denke NICHT, dass es das non plus ultra gibt. Auch Barf KANN einigen Schaden zufügen, genauso wie Dose oder TroFu, aber es gibt sicher auch Katzen, denen es nicht schadet TroFu zu fressen oder gar es ihnen hilft (auch schon gelesen).
Was mich einfach stutzig macht, ist dass es anscheinend weder für noch gegen Barf wissenschaftliche Beweise gibt. Das ist wohl auch eines der größten Schockmomente.
Das Argument mit den Tigern halte ich für schwach, auch wenn ich glaube, dass barf ok sein müsste. Denn Tiger sind nicht über die Jahre hinweg umgezüchtet.
Und ja es kommt mir bei vielen auch vor wie ne Religion und dieser Missionarskrieg ist manchmal doch nervig. Man wird schon die richtigen Entscheidungen treffen.
Noch eins: Lasst doch bitte eure Monopolbeschimpfungen gegen TÄ, Universitäten oder was weiß ich weg, wenn mal n Gegenargument aufkommt. Wem soll man denn sonst trauen? Ich denk mal besonders in Deutschland ist es noch sicher seinem TA vertrauen zu können und wenn nicht, dann wächselt man zu einem der einem besser liegt. Ich bin froh, dass es auch krittische Stimmen zu barf gibt, denn DAS ist das Normale.