B.A.R.F fuer Katze lebensbedrohlich!!!

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das ganze leben ist ein RISIKO-und jeder kann individuell viel falsch machen-! Ich zum Beispiel...! Ueberleg grad ob ich zu 100% berfen möchte-könnte dann daraus ne Langzeitstudie machen...!

wie jetzt, erst gegen Barf und nun nur noch barf?😕
 
A

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Es ist gut sich die Meinung von (vermeintlichen) Experten anzulesen - aber ihnen blind zu folgen und andere dazu auffordern das gleiche zu tun ist blauäugig und aus meiner Sicht wirklich gefährlich.

Das hast Du sehr schön geschrieben. Uns ging es ähnlich, durch die Krankheiten meiner Tiere bin ich zur Rohfütterung gekommen- bzw. hat die Katze das immer selber gemacht...

Es sollte in jedem Fall die Individualität beachtet werden. Was für meine katze gilt, muss nicht für andere gelten, also muss Ernährung auch individuell gestaltet werden können. Ich kann auf jedes Unwohlsein meiner Tiere sofort reagieren durch Änderung der einen oder anderen Futterkomponente- ich bin also flexibel. Zudem ist ein positiver Effekt bei meinen Tieren, dass natürliche Instinkte wieder geweckt wurden. Sie fressen draußen zum Beispiel Kräuter und Gräser, die sie brauchen. (Allerdings habe ich hier auch die Möglichkeit, dass die Tiere das können, weil weite gebiete naturbelassen und von Menschenhand wenig berührt sind.

Meine Hündin frisst seit jahren Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren und blaubeeren direkt vom Strauch, obwohl wir hier Füchse haben- ich füttere also meinen Hund systematisch zu Tode...
 
Es ist gut sich die Meinung von (vermeintlichen) Experten anzulesen - aber ihnen blind zu folgen und andere dazu auffordern das gleiche zu tun ist blauäugig und aus meiner Sicht wirklich gefährlich.

DAS hast Du sehr gut formuliert !!! :pink-heart:
 
Will auch mal was dazu sagen. Ich find den Artikel auch etwas abschreckend. Ich dachte immer, dass man bei Katzen vieles Falsch machen kann und wollte auch erst richtig anfangen, wenn ich viel drüber weiß, aber dass man bei Hunden genauso viel falsch machen kann, wusste ich nicht. Ich habs oft als "ungefährlich" oder "simpel" gelesen und dieser Artikel schockt mich.

Aber gut.

Ich find das hier auch echt nicht provokant so einen Artikel zur Diskussion zu stellen. Wenn jemand Gegenargumente gegen Barf hat und demgegenüber skeptisch steht (Man kann ja doch SEHR viel falsch machen) sollte man ihn nicht in der Luft zerreißen. Sie vertritt die meinung, dass es zu riskant ist. Ich seh auch das Risiko, will aber mal schauen, ob mich die Lit. beruhigen kann. Gleich dagegen zu wettern, find ich falsch! Das sind dann immer Momente, in denen ich von diesem Forum genervt bin. Wenn einer, Gegenargumente bringt, werden die an die Wand geschmettert. Sorry, Gott sei Dank ist mir das noch nicht passiert, aber ich hab es schon oft gelesen. Vor allem bei der Ernährung.

Ernährung ist so ein heikles Thema und ich denke NICHT, dass es das non plus ultra gibt. Auch Barf KANN einigen Schaden zufügen, genauso wie Dose oder TroFu, aber es gibt sicher auch Katzen, denen es nicht schadet TroFu zu fressen oder gar es ihnen hilft (auch schon gelesen).

Was mich einfach stutzig macht, ist dass es anscheinend weder für noch gegen Barf wissenschaftliche Beweise gibt. Das ist wohl auch eines der größten Schockmomente.

Das Argument mit den Tigern halte ich für schwach, auch wenn ich glaube, dass barf ok sein müsste. Denn Tiger sind nicht über die Jahre hinweg umgezüchtet.

Und ja es kommt mir bei vielen auch vor wie ne Religion und dieser Missionarskrieg ist manchmal doch nervig. Man wird schon die richtigen Entscheidungen treffen.

Noch eins: Lasst doch bitte eure Monopolbeschimpfungen gegen TÄ, Universitäten oder was weiß ich weg, wenn mal n Gegenargument aufkommt. Wem soll man denn sonst trauen? Ich denk mal besonders in Deutschland ist es noch sicher seinem TA vertrauen zu können und wenn nicht, dann wächselt man zu einem der einem besser liegt. Ich bin froh, dass es auch krittische Stimmen zu barf gibt, denn DAS ist das Normale.
 
Inwiefern sind denn Katzen "umgezüchtet"?
 
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Vergleich mal ne Wildkatze und ne Main Coon oder Perser oder einfach mal ne Hauskatze. So was hätte die Natur nicht selbst entwickelt.
Das meine ich damit.
 
und was hast das mit der Ernährung zu tun?
 
Dann bereitest du sicher auch kein rohes Fleisch für dich zu, also ernähst dich vegetarisch oder nur mit tiefgerorenen Fertiggerichten, nehme ich an?
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Also der Vergleich hinkt meiner Meinung nach. Wenn ich mir Fleisch zubereite, wasche ich mir direkt nach dem Anfassen die Hände und die Arbeitsplatte, wo es geschnitten wurde. Ausserdem leck ich mir nicht über den Hintern und verteil das dann in meinem Fell oder so.
 
Wenn jemand Gegenargumente gegen Barf hat und demgegenüber skeptisch steht (Man kann ja doch SEHR viel falsch machen) sollte man ihn nicht in der Luft zerreißen.

Wieso nicht? Wenn a) die Gegenargumente so dünn sind wie hier, und b) man selber die Erfahrung gemacht hat, dass die eigenen Katzen gesünder geworden sind, seit sie gebarft werden, dann kann man so einen Käse ruhig auch mal an die Wand schmettern, finde ich. Man muss nicht für alles Verständnis finden.

Was mich einfach stutzig macht, ist dass es anscheinend weder für noch gegen Barf wissenschaftliche Beweise gibt. Das ist wohl auch eines der größten Schockmomente.

Fragen wir mal andersrum: Was würdest du denn als "wissenschaftlichen Beweis für BARF" anerkennen?

Das Argument mit den Tigern halte ich für schwach, auch wenn ich glaube, dass barf ok sein müsste. Denn Tiger sind nicht über die Jahre hinweg umgezüchtet.

Da überschätzt du bei weitem die Veränderungen, die die Domestizierung im Inneren eines Tieres anstellen kann. Zumal Katzen auch schon äußerlich noch bei weitem näher an der Wildform sind als Hunde. Systematische Katzenzucht gibt es vielleicht seit 150 Jahren. In der Zeit verändert sich da nix, aber auch gar nix an der Beschaffenheit des Verdauungstrakts einer Art.

Also Relativierung gut und schön, aber behaltet bitte mal das Maß dabei.
 
Das bei domestizierten Tieren auch die Ernährungsapparat ändert.

Der Urmensch hat auch das Rohfleisch vertragen. Meine Eltern konnten als Kind noch Kuhmilch (von der Kuh ohne schnick schnack) trinken, ich kötze davon.

Ich will nicht sagen, dass das jetzt das HAUPTargument ist, aber ich denk schon, dass der Ernährungsapparat eines Tigers anders funktioniert als der meiner beiden Süßen, auch wenn er ähnlich ist. Ganz andere Lebensbedingungen, andere Ernährungsgewohnheiten bla bla bal.

Bin kein TA oder Spezialist. Ich sag nur es ist für mich schwach, weil nicht vergleichbar und noch mehr dazubeiträgt als ähnliche Schnurrhaare :aetschbaetsch1:. Deswegen sag ich auch nicht falsch, weil ich es nicht belegen kann.
 
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lies den Post über dir.....soooo schnell geht das nicht....

und deine Unverträglichkeit gegen Kuhmilch hat sicher nichts mit einer Veränderung des Ernährungsappartes durch Domestizierung zu tun.....das wird ne schlichte Unverträglichkeit sein.
 
Und keine beantworteten Fragen von der TE?!

Schade!
 
Na ja, das Argument der "umgezüchteten Katzen" hat vielleicht schon auch etwas für sich.

Grundsätzlich ist natürlich jede Katze immer noch ein Fleischfresser. Davon wird man ausgehen dürfen.

Im Grunde ist aber die einzig wirklich artgerechte Ernährung dieses Raubtieres: Rausschmeißen und es selbst das Futter jagen lassen, das seinem Verdauungstrakt entspricht. Dann bekommen sie mit der natürlichen Nahrung alle Stoffe, die Katze zum Überleben braucht.

Und da kommen die "Umzüchtungen" ins Spiel.

Viele Rassen (und auch Mixe) kann man heute nicht mehr einfach rausschmeißen, damit sie sich ihr Futter selbst jagen. Viele rassen können auf Grund ihres Körperbaus oder ihrer Zuchtziele heute nicht mehr ausreichend jagen, um damit ihr Auskommen zu sichern. und nicht überall kann man Katzen guten Gewissens rauslassen. Wir leben in einer Umwelt, die nicht mehr natürlich ist.

Also muss man Kompromisse eingehen. Diese Kompromisse heißen Dosenfutter, Trockenfutter, Barf und was ich sonst vielleicht alles noch nicht kenne.

Jede dieser Ernährungsarten ist letztlich ein Kompromiß.

Und welchen Kompromiß man wählt, das muss jeder selbst wissen.

Wenn man barft, muss man sich eben auch der Risiken bewußt sein, genauso, wie wenn man Fertigfutter füttert.
 
Ich denke mal, dass sich die ursprüngliche Ernährung der eigentlich Wildkatze ja eventuell (ich kann das nicht belegen, ist nur so nen Gedanke) auch dem neuen Umfeld (Wohnung) angepasst hat.
In dem Artikel ist ja die "Entwicklung" vom Wolf zum Hund genannt, also dass der heutige domestizierte Hund sich der Ernährung durch den Menschen angepasst hat und somit vom ursprünglichen "Wolf" (in Bezug auf Nahrungsaufnahme) nicht mehr allzuviel hat.
Vielleicht trifft sowas ja auch auf Katzen zu? Keine Ahnung, ist nur mal nen Gedanke, den ich so in den Raum werfen will 😉
Der Körper des Menschen hat sich über die Jahrhunderte auch in die verschiedensten Richtungen entwickelt was die Nahrungsaufnahme angeht - was ein Südafrikaner (essenstechnisch gesehen) vertägt, vertagen Westeuropäer noch lange nicht - und umgekehrt.
Ich weiß nicht, wie lange die Evolution braucht, Tiere, die "plötzlich" in "Menschenhaltung" leben, körperlich "anzupassen"...

Habe hier weder Belege noch Verlinkungen...sind nur eigene Gedanken 😉
 
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Hast du mal überlegt, wie lange es Fertigfutter schon gibt?
Das kommt nicht mal im Ansatz hin......
 
Nexus Magazin

In diesem Bericht aus dem Nexus Magazin schreibt ein Tierarzt über seine Erfahrungen mit Erkrankungen von Tieren, die auf der Ernährung mit kommerziellem Tierfutter beruhen:

http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/kommerzielles-tierfutter-und-folgeschaeden

Ich habe diesen Artikel schon vor längerer Zeit gefunden und finde ihn sehr interessant.
Hat zwar nicht direkt mit barf zu tun, aber was sollte man den Tieren geben? Diesen Schrott aus Dose/Tüte oder doch besser natürliche Nahrung wie Fleisch...
 
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