Momente, an denen man sie am liebsten aussetzen würde...

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heute/gestern früh, ich trage meinen Kaffee auf den Balkon, gehe zurück in die Küche und sehe , gerade noch, Fossy mit meinem letzen Stück Osterpinze die Biege machen. Ich, in meiner schnellsten Gangart hinterher, entreiße im das Stück und lege es neben den Kaffee. Schnell noch Krümel zusammenkehren, jetzt Frühstück.
Komme auf den Balkon und wer leckt voller Begeisterung an der Pinze - meine zahnlose Lily.
Wer will 2 Katzen die sich selbst getreide und zuckerhaltig ernähren?
Die Pinze habe ich nach ein paar Beschneidungen natürlich aufgegessen
 
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Ich könnt Agnarr auch immer aussetzen wen er mein salted caramel trinken will🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️Das Ist Meins, junge aber versteh dich gut @Rennratte
 
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Morgens wollen meine beiden immer raus. Eigentlich gebe ich dem aber nur nach, wenn ich nicht zur Arbeit muss, weil ich nicht möchte, dass sie dann den ganzen Tag draußen sind und nicht rein können (ich hab keine Katzenklappe und mir ist auch einfach nicht wohl bei dem Gedanken, dass sie den ganzen Tag unterwegs sind ... ich denke, dann würde sich ihr Revier auf Dauer doch sehr erweitern und dann kommen ein paar echt fiese Straßen/Kreuzungen ins Spiel ... da könnten sie jetzt zwar auch schon hinlaufen, tun es aber in der Regel nicht, weil es auf dem Weg dahin schon genug zu entdecken gibt und sie dann zwischendurch immer mal für ein paar Leckerlis nach Hause kommen).

Da jetzt so langsam aber das Tageslicht wiederkommt und es morgens schon dämmert und die Vögel draußen Terz machen, wird das morgendliche Maunzkonzert und die flehenden Blicke an der Terrassentür immer schwerer zu ertragen. Und darum hab ich dann heute morgen nachgegeben. Es war noch über eine Stunde Zeit, bis ich los musste, normalerweise drehen sie morgens eh nur eine schnelle Runde und wollen dann an den Futternapf.

Aber natürlich kam es, wie es kommen musste. Also, vielmehr, es bzw. die Kater kamen nicht. Endlich kam Li dann nach Hause. Da hab ich die Terrassentür erst einmal zu gemacht, damit zumindest der mir nicht wieder ausbüchst und ihn mit ein paar Krümeln Trockenfutter beschäftigt. 15 Minuten später oder so kam Mito dann auch. Dummerweise ist mir Li dann entwischt, als ich Mito reingelassen habe, und ließ sich auch mit Leckerlis nicht locken. Wollte dann aber, als ich die Tür zugemacht habe (Mito sollte ja nicht auch wieder raus), doch wieder rein. Also Tür wieder auf. Li rein, dafür dann diesmal Mito wieder raus. Das Spiel haben wir dann ein paarmal wiederholt ... der eine Kater rein, der andere raus ... dann mal beide raus. Und meine innere Uhr tickt, weil ich weiß, dass ich jetzt wirklich sofort los muss, wenn ich nicht zu spät zur Arbeit kommen will. Als ich die beiden dann endlich drin hatte, waren wir alle drei voll gestresst. Ich schwöre, von jetzt an bleibt die Tür morgens zu. Egal wie sehr Li weint und traurig Mito guckt.

Ich war am Anfang auch so… hab aufgegeben… mittlerweile ist es mir egal wenn eine meint die ganze nacht UND nachmittag draussen ausgesperrt sein zu wollen. Es hat bei mir nichts am revier verändert (laut den tracker zeiten, der is nicht dauerhaft um). Ich stell dann ne schüssel futter raus (tags kommen normal keine besucher, das passiert fast immer nur nachts) und am abend wird dann laut protestiert wie ich es wagen konnte nicht zuhause zu sein.
Tja 😁
 
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Gestern spät abends, Licht ist aus, ich schlaf schon fast. Da kitzelt mich was am Arm. Iiiiih, eine Spinne!!!! Nö, doch nur eine Fee, die erschnuppern musste, wer denn da im Bett liegt. 🙄 Na, wer wohl, ich bin der einzige Mensch in diesem Haushalt und hab nie Übernachtungsbesuch.
 
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Kalle hat sich in meine Etagennachbarin verliebt und wollte gestern direkt bei ihr einziehen. Mich hörte er nicht mal mehr, hatte nur noch Augen für seine Angebetete und heulte anschließend vor der Wohnungstür, weil er doch drüben einziehen wollte, menno!
 
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Letzte Woche kam Kater Knurr, der so heißt, weil er knurrt wie ein Hund und auch ausgesprochen bissig ist, mit einem Eichelhäher an. Er hatte arge Probleme, den armen Vogel durch die Katzenklappe zu ziehen - ich sah es von weitem. Als ich angerannt kam, hatte er den Eichelhäher mittlerweile geschickt durch die Klappe ins Innere gedreht und war mit ihm im Maul ins Wohnzimmer gerannt. Ich kam hinterhergerannt und Knurr verkündete mir seine Beute mit einem stolzen, sehr lauten Miiiiaaauuuooo!!! Leider öffnete er dabei seine große Klappe, der Vogel entwischte ihm und flog durchs Wohnzimmer, glücklicherweise offenbar unverletzt. Knurri hinterher, vom Wohnzimmertisch (Papierstapel runtergefegt) auf die Couch auf den Kratzbaum auf das Bücherregal (Cameratasche mit Canon Fotoapparat drin runtergedörpelt) runter auf den Esstisch, auf die Fensterbank (Sukkulenten samt Blumenerde auf dem Boden verteilt, Tontöpfe kaputt) auf den Boden. Kater (leicht außer Atem japs) eingefangen, in ein anderes Zimmer gesperrt, Vogel gesucht und erst mal nicht gefunden. Schließlich hockte er in der hintersten Ecke unter der Couch und ich habe ich mit einem Staubwedel in eine unbedeckte Ecke befördert. Tja, womit fängt man jetzt so ein großes Modell ein? Der passte ja nicht in ein Saftglas, das ich sonst immer nehme, wenn eine meiner Katzen mit einem schönen Geschenk ankommt. Mein Blick fiel dann auf eine größere gläserne Blumenvase, die auf dem Buffet stand. Blumenvase über den Eichelhäher, Bleistift halb druntergeschoben, damit er nicht erstickt, Pappe besorgt, Pappe druntergeschoben, Vogel begutachtet - unverletzt, also draußen fliegen lassen. Natürlich hatte ich einen Arzttermin. Nicht der erste Termin, zu dem ich zu spät kam, weil dieser Kater nur Unsinn im Sinn hat. Dabei ist er schon neun Jahre alt und ich hoffe, er wird mal langsam erwachsen.
 
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Ich hab da noch nen Schwank mit Kater Knurr, der ständig irgendwas anstellt, meine anderen sind eher lieb, bis auf das Mitbringen von Geschenken. Im November kam er mal wieder mit einer Maus. Ich stand gerade in der Küche, er kam stolz wie Oskar rein und verkündete mit seinem lauten Miiiaaauuuooo!, dass er was mitgebracht hat. Mäulchen auf, Maus unter die Einbauküche verschwunden. Ja, genau da, wo mein Mann mir seit Monaten versprochen hatte, endlich eine Leiste hinzusetzen, damit kein Mäuse dort drunter verschwinden können, denn es war ja nicht Knurris erste Maus. Nur war bisher noch keine unter der Küche gelandet.

Wir pflegen in solchen Fällen Lebendfallen aufzustellen, die mit Erdnusskernen bzw. -splitt bestückt werden, das fressen Mäuse sehr gerne, wir haben da jahrelange Erfahrung. Diese Maus reagierte aber nicht auf unsere beiden Fallen, die wir unter die Küche schoben. Nach einer Woche begannen wir uns Sorgen zu machen, ob die Maus noch lebte. Aber Kater Knurr befand sich auffällig oft in der Küche und versuchte, unter die Spülmaschine zu gelangen. Irgendwann öffnete ich mehr zufällig eine fast nicht benutzte Schublade neben der Spülmaschine, wo u. a. eine Tüte Haferflocken lagerte. Die war aufgebissen und wir wussten, die Maus ist nicht verhungert. Hach, waren wir erleichtert! Im Gegenteil, sie hatte sich wohl reichlich gütlich getan und die Haferflocken gut verdaut wieder ausgeschieden - die ganze Schublade völler Köttel. Jetzt wussten wir also, wo sie zumindest zeitweise lebte. Also die Lebendfalle in die Schublade gestellt und gewartet. Zwei Tage später hatte die Falle tatsächlich ausgelöst, aber die Maus war nicht drin. Ich hätte mich in den Allerwertesten beißen können. Sie war reingegangen, die Falle ist auch zugeschnappt, aber ich hatte den Pin an der anderen Seite, wo man das Futter reinlegt, nicht fest genug in das Holz gesteckt, so dass die Maus gegen die Klappe an der Rückseite gedrückt hat und wieder raus ist.

Also neue Erdnusskerne rein, den Pin feste reingedrückt und gewartet. Drei Tage später war sie immer noch nicht drin. Ich war davon überzeugt, sie hatte Angst, weil sie das Zuschnappen beim ersten Mal gehört hatte und sich jetzt nicht mehr reintraute. Was machste denn jetzt, hab ich mich gefragt. Ich wollte die arme Maus ja nicht verhungern lassen. Also habe ich ihr ein separates Schälchen Erdnusskerne und Wasser hingestellt. Das hat sie dankbar angenommen. Ich hab dann jeden Tag die Schublade von ihren Kötteln befreit, sie desinfiziert und ihr neue Erdnusskerne hingestellt und Wasser. Nach zwei Wochen habe ich die Lebendfalle wieder hingestellt und zwei Tage später war sie endlich drin!!!

Ich muss gestehen, ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen, sie nach draußen zu setzen. Sie hat knapp vier Wochen bei uns in der Schublade gelebt und da war es so schön warm und jetzt musste sie nach draußen in die Kälte. Ich fand mich ganz schön gemein, aber ich habe sie tatsächlich an einem Steinhaufen auf der Wiese ausgesetzt. Sie ist gar nicht weggelaufen, sondern hat mich noch einige Sekunden -wie ich meine, dankbar- angesehen. Und ich muss auch gestehen, dass ich noch immer alle paar Tage Erdnusskerne an die Stelle streue, die auch immer verschwunden sind.

Trotzdem möchte ich bitte nicht, dass Kater Knurr oder einer der anderen nochmal eine Maus mitbringt! Aber meine Bitte wird nichts nutzen, da bin ich ganz sicher. Beim nächsten Mal werde ich wahrscheinlich wieder, wie schon so oft, nachts beim Gang zur Toilette in eine tote Maus treten. Diese hier hatte echt Glück. Es war eine Normalmaus, keine Spitzmaus. Die kriegen leider sehr oft Herzinfarkte, wenn sie in Katzenmäulchen transportiert werden. Manchmal könnte ich nicht nur Mäuse, sondern auch diesen Kater aussetzen!
 
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Dabei ist er schon neun Jahre alt und ich hoffe, er wird mal langsam erwachsen.
Ähm, vergiss es😁.
Ich habe hier einen (mindestens) knapp 12-jährigen sitzen, da warte ich immer noch aufs Erwachsenwerden.
So eine ähnliche Geschichte wie dein Knurr mit dem Eichelhäher hat Tom mal vor Jahren mit einer Elster geliefert. Nur hat die es zum Glück geschafft, selbst den Ausgang zu finden. Sass dann nachher beim Nachbarn im großen Wacholder und hat den Kater wüst beschimpft😂.
 
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Dabei ist er schon neun Jahre alt und ich hoffe, er wird mal langsam erwachsen.
Der wird älter werden (viel älter, will ich doch mal hoffen und wünschen), aber "erwachsen" ... no way.
(Da tun sich 2 und 4-beinige Jungs nix...)
 
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Ich glaube auch nicht mehr an das Erwachsen-werden. Knurri ist wirklich erstaunlich verspielt, er ist, wenn er nicht draußen ist, den ganzen Tag mit irgendwelchen Baldrian- oder Katzenminze-Plüschis beschäftigt (er sitzt an der Quelle, ich hab nen Internetshop für Katzenspielzeug, aber ich werde hier keine Werbung machen). Die kickt er durch die Gegend, schleudert sie hoch, fängt sie auf und trägt sie in Verstecke. Er spielt fast nur mit sich selbst, wenn ich eingreife, hat er keine Lust mehr. Er verteidigt sein Spielzeug auch gegen seine Mitkatzen, ist aber nicht aggressiv dabei, er legt sich drauf, dann ist es weg. Sehr klug, meiner Meinung nach. Ich finde das sehr erstaunlich, denn er ist ansonsten ein sehr schwieriger Kater. Er ist 2016 mit einer gebrochenen Hüfte bei uns im Garten aufgetaucht, auf drei Beinen humpelnd, da war er schätzungsweise höchstens zwei Jahre alt. Er kam ganz sicher vom naheliegenden Bauernhof und die Tierärztin erklärte mir, sie habe schon mehrere Katzen von dort behandelt, alle mit Brüchen. Der Bauer tritt die dort halbwild lebenden Katzen mit Arbeitsschuhen mit Stahlkappen (ich habe von diesem Hof noch den Bommel, er hatte einen Rippenserienbruch, als er zu uns kam). Knurris Bruch konnte nicht mehr operiert werden, weil er schon wieder fast zusammengewachsen war, jetzt humpelt er ein wenig.

Er wollte unbedingt zu uns rein, hat uns aber regelrecht angefallen. Als wir das noch nicht wussten und uns zu ihm runtergebeugt haben, ist er uns ins Gesicht gesprungen mit ausgefahrenen Krallen, ich habe einige Narben von ihm, er hat sich in unsere Hände und Füße verbissen und nicht mehr losgelassen und hat geknurrt wie ein Hund. Er fällt uns immer noch an, nach fast acht Jahren bei uns, aber er lässt sofort los und leckt dann über die Hand. Man kann ihn aber nicht streicheln, wann man möchte, er kommt dann zu uns und wir dürfen uns gnädigerweise einige Minuten mit ihm streichelnd beschäftigen, dann beisst er zu, leckt einen kurz ab und schreitet von dannen. Das krasse Gegenteil zu seinem Spieltrieb, wenn er alleine ist, zumal er auch nicht aggressiv spielt, sondern voller Spaß.

Na ja, Knurri ist halt, wie er ist, bei uns kann jede Katze so sein, wie sie will und es stört uns auch nicht, wenn er kratzt und beißt - wer weiß schon, was er erlebt hat. Wir haben auch nie daran gedacht, ihn abzugeben - wer würde denn schon so einen Kater aufnehmen? Es ist schon manchmal nicht so schön, wenn er beim Spielen seine Plüschis so hoch schmeißt, dass sie auf der Kommode landen und er dann beim Runterholen gleich noch Keramikkatzen mit runterschmeißt. Besteck kann man auch nicht auf der Spüle liegenlassen, wandert auch auf den Boden, scheppert so schön. Er holt sich alles vom Wohnzimmertisch, was da herumliegt und spielt auch mit Kulis, Flaschenkorken und -öffnern, kleinen Schraubenziehern, Tablettenblistern, Coladosen. Er zerfetzt wichtige Unterlagen, Arztbriefe zum Beispiel, einen Arbeitsvertrag hat er auch schon zerkaut, zweimal sind im Laufe der Jahre von ihm hochgeschleuderte Plüschtiere zielsicher in vollen Kaffeebechern gelandet, er bringt kleine Maulwürfe von draußen mit und mal einen kleinen Igel, sowas lebt dann aber alles noch, offenbar hat er keinen Tötungstrieb, obwohl er draußen aufgewachsen ist. Ja, so ist Kater Knurr und ich liebe ihn sehr.
 
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Ich glaube auch nicht mehr an das Erwachsen-werden. Knurri ist wirklich erstaunlich verspielt, er ist, wenn er nicht draußen ist, den ganzen Tag mit irgendwelchen Baldrian- oder Katzenminze-Plüschis beschäftigt (er sitzt an der Quelle, ich hab nen Internetshop für Katzenspielzeug, aber ich werde hier keine Werbung machen). Die kickt er durch die Gegend, schleudert sie hoch, fängt sie auf und trägt sie in Verstecke. Er spielt fast nur mit sich selbst, wenn ich eingreife, hat er keine Lust mehr. Er verteidigt sein Spielzeug auch gegen seine Mitkatzen, ist aber nicht aggressiv dabei, er legt sich drauf, dann ist es weg. Sehr klug, meiner Meinung nach. Ich finde das sehr erstaunlich, denn er ist ansonsten ein sehr schwieriger Kater. Er ist 2016 mit einer gebrochenen Hüfte bei uns im Garten aufgetaucht, auf drei Beinen humpelnd, da war er schätzungsweise höchstens zwei Jahre alt. Er kam ganz sicher vom naheliegenden Bauernhof und die Tierärztin erklärte mir, sie habe schon mehrere Katzen von dort behandelt, alle mit Brüchen. Der Bauer tritt die dort halbwild lebenden Katzen mit Arbeitsschuhen mit Stahlkappen (ich habe von diesem Hof noch den Bommel, er hatte einen Rippenserienbruch, als er zu uns kam). Knurris Bruch konnte nicht mehr operiert werden, weil er schon wieder fast zusammengewachsen war, jetzt humpelt er ein wenig.

Er wollte unbedingt zu uns rein, hat uns aber regelrecht angefallen. Als wir das noch nicht wussten und uns zu ihm runtergebeugt haben, ist er uns ins Gesicht gesprungen mit ausgefahrenen Krallen, ich habe einige Narben von ihm, er hat sich in unsere Hände und Füße verbissen und nicht mehr losgelassen und hat geknurrt wie ein Hund. Er fällt uns immer noch an, nach fast acht Jahren bei uns, aber er lässt sofort los und leckt dann über die Hand. Man kann ihn aber nicht streicheln, wann man möchte, er kommt dann zu uns und wir dürfen uns gnädigerweise einige Minuten mit ihm streichelnd beschäftigen, dann beisst er zu, leckt einen kurz ab und schreitet von dannen. Das krasse Gegenteil zu seinem Spieltrieb, wenn er alleine ist, zumal er auch nicht aggressiv spielt, sondern voller Spaß.

Na ja, Knurri ist halt, wie er ist, bei uns kann jede Katze so sein, wie sie will und es stört uns auch nicht, wenn er kratzt und beißt - wer weiß schon, was er erlebt hat. Wir haben auch nie daran gedacht, ihn abzugeben - wer würde denn schon so einen Kater aufnehmen? Es ist schon manchmal nicht so schön, wenn er beim Spielen seine Plüschis so hoch schmeißt, dass sie auf der Kommode landen und er dann beim Runterholen gleich noch Keramikkatzen mit runterschmeißt. Besteck kann man auch nicht auf der Spüle liegenlassen, wandert auch auf den Boden, scheppert so schön. Er holt sich alles vom Wohnzimmertisch, was da herumliegt und spielt auch mit Kulis, Flaschenkorken und -öffnern, kleinen Schraubenziehern, Tablettenblistern, Coladosen. Er zerfetzt wichtige Unterlagen, Arztbriefe zum Beispiel, einen Arbeitsvertrag hat er auch schon zerkaut, zweimal sind im Laufe der Jahre von ihm hochgeschleuderte Plüschtiere zielsicher in vollen Kaffeebechern gelandet, er bringt kleine Maulwürfe von draußen mit und mal einen kleinen Igel, sowas lebt dann aber alles noch, offenbar hat er keinen Tötungstrieb, obwohl er draußen aufgewachsen ist. Ja, so ist Kater Knurr und ich liebe ihn sehr.
Arbeitsschuhe mit Stahlkappen habe ich auch noch, wo darf ich vorbeikommen und dem Bauern damit das Gesicht ummodellieren?😎
 
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habe den Balkon gekehrt, der hatte es schon sehr notwendig, kurz gebückt - Amy mit einem Satz auf meinen Rücken, ich hätte fast einen Köpfler in den Mistkübel gemacht.
Etwas später, liege mit Kopfhörern und gebe mir nach getaner Arbeit recht laut meine Lieblingsmusik - wieder Amy, mit Schwung in die Magengrube, ok ich kann noch Klappmesser aber jetzt ist mir schlecht 🤢
Suche sportliche, standfeste Menschen für eine schmusige, stubenreine, nicht mäklige Katze
 
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Ich würde mir dafür sogar extra welche kaufen! 🤬👿
@Angellike
@JuliJana

Ja, ich habe mir auch ernsthaft überlegt, was ich dem antue, aber ich habe sieben chronisch kranke und traumatisierte Katzen, ich kann nicht wegen so einem Arsch in den Knast und Tagessätze kann ich mir aufgrund der hohen Tierarztkosten auch nicht leisten.... Ersatzweise habe ich ihm dann den Amtsveterinär auf den Hals gehetzt. Den kenne ich nämlich gut, weil ich bei einer Katzenhilfe arbeite und den Doc schon öfter zu gewissen Leuten geschickt habe (Jugendliche, die Kater am Schwanz gepackt haben und im Kreis gedreht haben, der arme Kerl ist stark traumatisiert und lebt jetzt bei mir, da habe ich natürlich auch Anzeige erstattet (Jugendstrafe Sozialstunden im Altersheim); Hündin mit blutendem Gesäugetumor, die an einer Kette auf einem Gehweg 5 Meter hin- und her laufend lebte, wo abends immer das Blut per Schlauch weggespritzt wurde (Auflage: sofort zum TA, wo sie nur noch eingeschläfert werden konnte); Pauli, der 15-jährige Kettenhund, 3 Meter Kette, 15 Jahre im Kreis gelaufen, ohne Hütte, ohne Unterschlupf, bei Wind und Wetter, den Pauli habe ich den "Besitzern" für 20 Euro abgekauft, er lief im Garten auch ohne Kette nur im Kreis, kannte keine Treppenstufen, wusste nicht, wie er hoch und runter gehen sollte und war nicht stubenrein,ich habe ihn aber auf einem tollen Hof untergebracht und er lebte noch fast vier Jahre sehr glücklich; usw., die Liste ist länger...). Der Bauer mit den Arbeitsschuhen hat neben Katzen (die wir ihm in der Vergangenheit auch noch kostenlos kastriert haben) auch Hunde und Kühe, da lag ganz bestimmt weiteres im Argen, aber der Doc hat in solchen Dingen Schweigepflicht, ich weiß nicht, ob er weitere Misshandlungen gefunden hat, vermute es aber.

Arbeite im Tierschutz und Du lernst Menschen zu hassen!
 
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Wow, toll, was Du alles erreicht hast für die Tiere!! 😍👍🌷Klasse! DANKE!

Bauern und anderen Tierquälern permanent in den Arsch zu treten könnte ich hauptberuflich machen... Aber erreichen tut man auf anderem Wege natürlich mehr... Es hört nur leider nie auf...
😢
 
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Da ich mir Sorgen um die Verdauung meiner Kater mach(t)e: Kater eins kommt vom Klo und lässt das Osterei offen liegen (da, schau Dosi, alles OK!)🤢 ja, danke mein Herz...davon inspiriert legt Kater zwei einen noch größeren Haufen, der noch besser stinkt 🤢🤢 und bei meinem Glück zieht der feine Duft zu Red ins Zimmer, der sich dann auch nicht lumpen lässt und zur Sorgenzerstreuung beiträgt 💩💩
 
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Wow, toll, was Du alles erreicht hast für die Tiere!! 😍👍🌷Klasse! DANKE!

Bauern und anderen Tierquälern permanent in den Arsch zu treten könnte ich hauptberuflich machen... Aber erreichen tut man auf anderem Wege natürlich mehr... Es hört nur leider nie auf...
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Ich mache das jetzt schon seit 40 Jahren, ich habe mit 18 mit dem Katzenschutz angefangen und Hunde und andere misshandelte Tiere nimmt man dann so nebenbei mit, wenn einem was auffällt. Letztes Jahr habe ich Kühe auf einer Weide entdeckt, die hatten im Hochsommer keinen Wassertrog da stehen und Kühe trinken sehr viel. Da sind meine Freundin und ich zig Mal mit den Autos hin und her gefahren und haben in Kanistern 300 Liter Wasser und zwei große Mörtelwannen zum Reinkippen da hintransportiert. Die Kühe haben schneller getrunken, als wir das Wasser nachholen konnten, das ist doch furchtbar! Und es dauerte, bis der Amtsveterinär den Bauern aufgesucht hatte und der endlich was unternommen hat. Das geht doch nicht, was denkt der Kerl sich dabei? Aber ich bin jetzt 58 und langsam kann ich nicht mehr. Es ist oft einfach nicht zu ertragen und ich heule mir die Augen aus dem Kopf über das Grauen, auf das man überall trifft, wenn man die Augen aufhält. Außerdem fange ich langsam wirklich an, die Menschen zu hassen und das ist auch nicht gut. Mein Mann sagt immer, Du kannst nicht die ganze Welt retten und so ist das ja leider auch. Trotzdem, ich kann und will einfach nicht verstehen, was Menschen mit Tieren anrichten, was denken die sich dabei?

Ich habe, noch recht neu, eine kleine pechschwarze schwer traumatisierte und scheue Katze, ca. ein Jahr, die teils den ganzen Tag und die Nacht in eine klitzekleine Abstellkammer gesperrt wurde, weil sie zu laut gemaunzt und gespielt hat. Wurde mir erzählt und ich bin da hin, Transportbox gleich im Auto mitgenommen, da kenne ich ja nichts. Für 50 Euro konnte ich sie mitnehmen. Die ist zur Zeit in meinem Büro und Katzenspielzeug-Lager, wo es ihr sehr gut gefällt, weil es durch und durch nach Baldrian und Katzenminze riecht, untergebracht und ich bin dabei, sie zu resozialisieren. Eigentlich weiß sie, wo ihre beiden Klos stehen, aber heute morgen wollte ich Bestellungen fertigmachen und blickte auf den Farblaserdrucker, da war alles nass... Da hat der Zwerg sich offenbar auf den Drucker gesetzt und da reingepieselt. Tja, Drucker verstorben... Na ja, wesentlich besser als Katze vor Kummer in der Abstellkammer verstorben...
 
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Ich mache das jetzt schon seit 40 Jahren, ich habe mit 18 mit dem Katzenschutz angefangen und Hunde und andere misshandelte Tiere nimmt man dann so nebenbei mit, wenn einem was auffällt. Letztes Jahr habe ich Kühe auf einer Weide entdeckt, die hatten im Hochsommer keinen Wassertrog da stehen und Kühe trinken sehr viel. Da sind meine Freundin und ich zig Mal mit den Autos hin und her gefahren und haben in Kanistern 300 Liter Wasser und zwei große Mörtelwannen zum Reinkippen da hintransportiert. Die Kühe haben schneller getrunken, als wir das Wasser nachholen konnten, das ist doch furchtbar! Und es dauerte, bis der Amtsveterinär den Bauern aufgesucht hatte und der endlich was unternommen hat. Das geht doch nicht, was denkt der Kerl sich dabei? Aber ich bin jetzt 58 und langsam kann ich nicht mehr. Es ist oft einfach nicht zu ertragen und ich heule mir die Augen aus dem Kopf über das Grauen, auf das man überall trifft, wenn man die Augen aufhält. Außerdem fange ich langsam wirklich an, die Menschen zu hassen und das ist auch nicht gut. Mein Mann sagt immer, Du kannst nicht die ganze Welt retten und so ist das ja leider auch. Trotzdem, ich kann und will einfach nicht verstehen, was Menschen mit Tieren anrichten, was denken die sich dabei?

Ich habe, noch recht neu, eine kleine pechschwarze schwer traumatisierte und scheue Katze, ca. ein Jahr, die teils den ganzen Tag und die Nacht in eine klitzekleine Abstellkammer gesperrt wurde, weil sie zu laut gemaunzt und gespielt hat. Wurde mir erzählt und ich bin da hin, Transportbox gleich im Auto mitgenommen, da kenne ich ja nichts. Für 50 Euro konnte ich sie mitnehmen. Die ist zur Zeit in meinem Büro und Katzenspielzeug-Lager, wo es ihr sehr gut gefällt, weil es durch und durch nach Baldrian und Katzenminze riecht, untergebracht und ich bin dabei, sie zu resozialisieren. Eigentlich weiß sie, wo ihre beiden Klos stehen, aber heute morgen wollte ich Bestellungen fertigmachen und blickte auf den Farblaserdrucker, da war alles nass... Da hat der Zwerg sich offenbar auf den Drucker gesetzt und da reingepieselt. Tja, Drucker verstorben... Na ja, wesentlich besser als Katze vor Kummer in der Abstellkammer verstorben...
Danke, Danke und meinen wirklich großen Respekt!! Das Elend der Tiere zu sehen ist das eine, aber dann auch in unbequemen Situationen einfach anzupacken und zu helfen, ist noch mal was ganz anderes! 😘🌷🌼 😻😻😻😻
 
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Nero,
er hat meine ganzen Pc Kabel zerkaut und mir heute schon 2xselbigen runtergefahren beim draufspringen. Der Knopf ist oben....
Wird Zeit dass seine Kumpeline einzieht und er dann rausdarf
 
Nero,
er hat meine ganzen Pc Kabel zerkaut und mir heute schon 2xselbigen runtergefahren beim draufspringen. Der Knopf ist oben....
Wird Zeit dass seine Kumpeline einzieht und er dann rausdarf
Das mit dem PC Kabel zerkauen ist doof, aber inbezug knopf denn kannst du ausschalten, ich weiss nicht mehr wie es geht. aber man kann es machen dass man wen man auf den knopf kommt es nicht mehr auschaltet, Agnarr war so ein toller Kater immer wen ich vorlas PC auschalten. Seit ich dies gemacht habe kann er rauf springen soviel er will er fährt nicht mehr runter

Herunterfahren des PCs oder Versetzen des PCs in den Ruhezustand bzw. Standbymodus - Microsoft-Support hier der link @bran
 
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