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Einiges habe ich in meinen Antworten auf die anderen Beiträge schon gesagt. Der "bessere" Vorschlag wäre, dass entweder alle Zähne auf einmal gezogen werden oder die Katze dieser schlimmen Entwicklung: warten, Zähne tun weh, Narkose, OP, warten, Zähne tun weh, Narkose, OP, ... eben nicht mehr ausgesetzt und eingeschläfert werden. Ja, ich weiß, ist krass, aber wenn ich hier im Forum so herumlese, wollen doch alle immer das Beste für ihre Tiere. Leider kann man sich aber manchmal das Beste eben nicht mit immer mehr Geld und Aufwand kaufen, sondern muss es manchmal durch Einsicht und auch eigenen Schmerz wählen.Na dann, her mit dem besseren Vorschlag.
Ich höre?
Dafür bekommt man auch einiges. Kannst ja mal beim Zahnarzt fragen was eine vergleichbare Behandlung beim Menschen kosten würde.
Man hält den Schmerz halt so gut es geht in Grenzen. Spätestens wenn die Zahnzahl 0 ist ist dann Schluss.
Katzen scheinen im Verhältnis zu ihrer Körpergröße ein recht kleines Versorgungsnetzwerk zu haben, was sie unter Narkose sehr anfällig für Temperaturverlust und Komplikationen macht. Wenn die Katze dann unter der Narkose stirbt, wäre das Ergebnis dasselbe und die Wahrscheinlichkeit dafür steigt eben mit dem Alter, genauso wie die Zeit, die sie brauchen, sich von diesen Eingriffen zu erholen. Ich glaube, wir sind oft einfach nicht gut darin, wirklich Verantwortung für die Tiere zu übernehmen, weil wir sie nicht verlieren wollen.Worin soll jetzt das Problem bestehen, auch ältere Katzen mehrfach zu röntgen? Und was ist an diesem mehrfachen Röntgen schädlicher als Einschläfern - das ist dann ja die Alternative?
Ja, genau so habe ich ja argumentiert. Aber das komplette Ziehen scheint ja nicht die gängige Methode zu sein.Warum siehst du nur das Einschläfern als einzige Möglichkeit? Wenn alle Zähne gezogen sind, leben die Katzen genauso gut, nur eben schmerzfrei 🤔
Das wäre ja gut, unsere hat uns darüber nicht aufgeklärt und das 8 Jahre lang, obwohl sie in der Region eine offenbar anerkannte Zahnspezialistin ist. Daher eben mein Verdacht, dass hier mit den teuren Zahn-OPs eben Geld auf dem Rücken der Katzen gemacht wird.
Ich glaube nicht, dass es am Mögen oder Bevorzugen liegt, sondern an den Kosten, die dann auf einen zukommen und die dann Leute davon abhalten, ältere Tiere aufzunehmen.Stell dir vor, es gibt Leute, die bevorzugen ältere Katzen.. so wie ich.. Kitten und junge Katzen sind niedlich, keine Frage.. aber ich würde mir immer wieder Senioren holen. 🤷🏻♀️
Wenn einem bewusst ist, was Tierhaltung generell kostet, ist es egal.. ich bezahle jeden Monat 300,- für meine Seniorin, ich bin monatlich mindestens 1x bei der TÄ..Ich glaube nicht, dass es am Mögen oder Bevorzugen liegt, sondern an den Kosten, die dann auf einen zukommen und die dann Leute davon abhalten, ältere Tiere aufzunehmen.
Genau, Aufklärung hätte ja bedeutet, vor 8 Jahren, als wir die ersten Male da waren, auf das Risiko hinzuweisen. Da hätte noch eine Versicherung abgeschlossen werden können z. B. Die "goldene Nase" verdienen sie sich ja so oder so, denn ob ich das selbst bezahle oder die Versicherung kann denen ja egal sein. Dass die OPs kommen ja ab dem Moment unvermeidlich, in dem das Gebiss sichtbar (!) entzündet ist bzw. kaputt geht. Also, Aufklärung hätte bedeutet, dass man sich hätte absichern können, was vor allem für Menschen mit weniger Geld im Monat wichtig ist und dann auch dazu führt, dass mehr Katzen behandelt werden. Die Behandlung müsste dann wiederum aus "Katzensicht" so aussehen, dass mit möglichst wenig Eingriff das Risiko für Schmerzen ausgeschaltet wird, sprich alle Zähne raus. Da das aber offenbar nicht die Standardbehandlung ist, sondern ohne Rücksicht auf die Katze nur das gezogen wird, was akut ist, kommen viele OPs und damit viel Geld für die TAs dabei raus. Bei unserer Katze war es angeblich so - nach dem heutigen Gespräch bei der Kontrolle - dass die 13 Zähne bei der letzten Untersuchung vor der Feststellung der Diagnose (die war vor ca. 2 Monaten) unauffällig waren ... . Ja, ständiges Röntgen würde den TAs noch mehr bringen, da gebe ich Dir recht und in einigen der Beiträge hier wird ja auch stolz darauf verwiesen, dass das gemacht würde und dann immer einzelne Zähne gezogen werden ...Vorher sagst Du, mit FORL würden sich Tierärzte ne goldene Nase verdienen wollen, aber andererseits hat Eure TÄ Euch nicht darüber aufgeklärt.
Sie würde doch mit früher Aufklärung und regelmäßigen Kontrollen und dann mit 5-6 OPs wesentlich mehr verdienen als mit einem (oder 2, denn alle auf einmal raus wird wegen der langen Narkose so gut wie nie gemacht) Rundumschlag in soundsoviel Jahren.
Eine einzelne Zahnextraktion liegt bei 20-50€, das ist auf mehrere Zähne in nur einer Op hochgerechnet definitv günstiger als mehrere Narkosen und Monitoring und Dentalröntgen.
Danke für den Link zu dem launigen Herrn Rückert. Ich sehe allerdings meine Haltung durch seine Ausführungen mehr als bestätigt, schreibt er doch, dass es sich um enorme Schmerzen handelt, die durch diese Krankheit entstehen. Also, wie in den anderen Beiträgen auch beschrieben, es gilt, das Tier vor weiteren dieser enormen Schmerzen zu schützen, indem es entweder eingeschläfert wird oder alle Zähne auf einmal gezogen bekommt. Klingt hart, ist es auch, aber es ist eben auch im Sinne der Katze.Hallo AAS.
Ich empfehle Dir dringend die Lektüre von Fachartikeln wie z.B. Ein echtes Groschengrab: Die Katze mit FORL* - Ralph Rückert – Tierarzt, Blogger und Ratgeber
Des weiteren möchte ich Dich fragen ob Du Deine Katze denn lieber mit Schmerzen herum laufen lassen hättest?
Außerdem möchte ich anmerken dass Haustierhaltung nun mal ein Luxusgut ist. Zumindest wenn man seine Tiere artgerecht und angemessen halten will.
Das hast Du gut zusammengefasst, nur dass ich es weniger fies meine, als Du annimmst. Mir scheint hier wirklich ein krasses Missverhältnis vorzuliegen zwischen dem Anspruch, der ja auch hier (ja auch richtigerweise) vertreten wird, Tiere bestmöglich zu halten und den Kompromissen, die offenbar viele bereit sind einzugehen, wenn es um diese spezielle Krankheit geht. Ich denke nicht, dass alle, die FORL so behandeln lassen, ihre Tiere quälen wollen, aber es scheint doch Tatsache zu sein, dass sie durch das nacheinander erfolgende Aufflammen der Krankheit durch die Zahnreihen, immer wieder "entsetzliche Schmerzen" (Rückert, s. o.) leiden und wir das ab dem Zeitpunkt der Diagnose FORL eben wissen. Meiner Meinung nach ist ab dem Zeitpunkt, zu dem wir wissen, dass unsere Katze das hat eben nur noch die Alternative gegeben, alle raus oder einschläfern. Dass das die meisten anders sehen, verstehe ich nun, halte es aber aus Sicht der Katzen für bedenklich.Also ich fasse mal kurz zusammen:
- du hast es in den letzten 8 Jahren nicht geschafft, dich unabhängig über FORL zu informieren
- dein Tierarzt ist angeblich Zahn-Spezialist, hat aber nicht einmal Dentalröntgen empfohlen in 8 Jahren.
- alle möglichen anderen Katzenbesitzer, die das regelmäßig veranlassen, und dann ggfs. Zähne ziehen lassen, sind in deinen Augen Tierquäler, weil es ja auch in der Zwischenzeit zu Zahnschmerzen kommen kann.
Kann es sein, dass du gerade diese 8 Jahre versäumte Zeit überkompensierst, in dem du anderen mangelnde Fürsorge unterstellst?
Wie eben geschrieben beginnt unsere Verantwortung in diese Richtung auf jeden Fall ab dem Zeitpunkt, ab dem wir wissen, dass sie eines dieser Leiden haben. Das ist ja gerade der Punkt bei den FORL Geschichten, es ist bekannt, dass die Katze es hat und sehr wahrscheinlich leidet. Ab dem Zeitpunkt, an dem ich weiß, dass meine Katze einen Tumor hat und darunter leidet, kommen doch auch diese Alternativen auf den Tisch.Mit der Logik müsste man alle Katzen ab 5 Jahren einschläfern, die verstecken nämlich Schmerzen aller Art - ob Arthrose, Tumore, Bauchspeicheldrüse, oder was es sonst noch an Krankheiten gibt.
Alternativ kann man auch mal versuchen, seine Katzen im Auge zu behalten. Und eben Vorsorgetermine wahrzunehmen.
Das freut mich zu hören.Vielleicht solltest du dir einfach einen vernünftigen Tierarzt suchen.
Selbst mein 16jähriger Kater Toni hat die Narkose für einen Dentalröntgen-Kontrolltermin problemlos vertragen. Für das Problem Wärmeverlust gibt es Wärmepads und für die Narkose ein entsprechendes Monitoring.
Meine Katzen waren bisher alle nach den Zahn-OPs innerhalb kürzester Zeit wieder fit und konnten fressen, meist noch am gleichen Tag.
Ich halte es für bedenklich, das Leben von Tieren nicht von deren Lebenswillen abhängig zu machen. Stattdessen werden m.E. gern eigene Unzulänglichkeiten mit einem unspezifischen „nicht möglicherweise leiden lassen“ der Tiere erklärt.Das hast Du gut zusammengefasst, nur dass ich es weniger fies meine, als Du annimmst. Mir scheint hier wirklich ein krasses Missverhältnis vorzuliegen zwischen dem Anspruch, der ja auch hier (ja auch richtigerweise) vertreten wird, Tiere bestmöglich zu halten und den Kompromissen, die offenbar viele bereit sind einzugehen, wenn es um diese spezielle Krankheit geht. Ich denke nicht, dass alle, die FORL so behandeln lassen, ihre Tiere quälen wollen, aber es scheint doch Tatsache zu sein, dass sie durch das nacheinander erfolgende Aufflammen der Krankheit durch die Zahnreihen, immer wieder "entsetzliche Schmerzen" (Rückert, s. o.) leiden und wir das ab dem Zeitpunkt der Diagnose FORL eben wissen. Meiner Meinung nach ist ab dem Zeitpunkt, zu dem wir wissen, dass unsere Katze das hat eben nur noch die Alternative gegeben, alle raus oder einschläfern. Dass das die meisten anders sehen, verstehe ich nun, halte es aber aus Sicht der Katzen für bedenklich.
Ja, genau so habe ich ja argumentiert. Aber das komplette Ziehen scheint ja nicht die gängige Methode zu sein.
Die Behandlung müsste dann wiederum aus "Katzensicht" so aussehen, dass mit möglichst wenig Eingriff das Risiko für Schmerzen ausgeschaltet wird, sprich alle Zähne raus. Da das aber offenbar nicht die Standardbehandlung ist...