Leckerli sporadisch, eher selten. Bewegung mässig.
....Gewicht egal ob Katze oder Mensch beeinflusst man meist mit Bewegung mehr als mit reiner Ernährungsumstellung...
Und wer zuviel Gewicht hat und anständig futtert, braucht nicht obendrauf noch Leckerlies.
Bei Umstellungen im Futter egal ob für Auschlussdiäten oder weil mal zuviel oder gar zu wenig auf den Rippen war, habe ich zu Anfangs immer auf Leckerlies verzichtet.
Erst wenn Katze und normales Futter gut Freund waren habe ich Leckerlies wieder hinzu genommen.
Ausnahme natürlich bei kranken Katzen und Futterumstellung aufgrund von Krankheit, hier gilt meist eher das Katze überhaupt frisst..egal ob das nun auch Leckerlies sind.
Meine Katze ist durch wenige Monate ayce deutlich übergewichtig geworden, meine anfänglichen Bedenken, für die ich hier teils angefeindet wurde, sind eingetroffen. Jetzt muss ich ihn irgendwie runterkriegen, der arme Kerl!
Sicher dass das Gewicht rein vom Nassfutter kommt?
Können hier nicht die Art und Weise des Fütterns, die gewählte Futtersorte oder gar eine organische Beeinträchtigung mit reinspielen? Wann wurde von dem Kater das letzte mal ein großes Blutbild erstellt?
Was für Marken verfütterst du, wieviel kommt bei jeder Füllung in den Napf. Wie gibtst du dem Kater das Futter, mit viel Aufmerksamkeit und bohai drum rum oder einfach hingestellt, dich umgedreht und vergessen ist der Napf?
Wenn der Kater das Trofu nicht mag, isst er vielleicht davon weniger, aber sind das dann auch weniger Kalorien? Woher weiss er das?
Das ist eine ganze gute und richtige Bemerkung.
Was die Empfehlung des TA's anbelangt, kann der per se nicht sagen welches Futter weniger Kalorien hat, wenn er Marke, Sorten und Inhaltsstoffe nicht kennt. Es gibt Trockenfutter die hochkalorisch des Weges kommen, es gibt Trockenfutter die im gemässigten Bereich daher kommen. Gleiches gilt für Nassfutter..fette Gans z.B ist wummsiger als magere Pute.
Aber das ist ja nur die halbe Miete. Denn ob ein Futter mehr Kalorien mitbringt oder weniger, sagt nichts darüber aus, ob und was an Katze davon hängen bleibt, denn es kommt ja immer darauf an, wie die Inhaltsstoffe des jeweiligen Futter dann von Katzen verstoffwechselt werden können
Ein Trockenfutter was nach Packkungsangabe mit wenig Kalorien des Weges kommt, kann dennoch dafür sorgen das eine Katze aufgeht wie Omas Hefezopf, weil hier vielleicht viel Getreide, Rübenschnitzel, Maismehl etc. verbaut ist. Katze kann das nur schwer verstoffwechseln und das Futter geht dann direkt auf die Hüfte.
Ein Nassfutter mit laut Packung vielen Kalrorien, wo der Fettgehalt irre hoch erscheint und einen die Fettaugen beim öffnen der Dose fröhlich entgegenwinken kann denoch zur Folge haben, das Katze nicht zunimmt und vielleicht sogar abnimmt...einfach weil das Futter auf gut verwertbaren Fleisch und tierischen Fetten besteht und damit prima verstoffwechselt werden kann....
Ob ein Futter also letztendlich auf die Hüften schlägt hängt weniger vom Kaloriengehalt nach Packungsangabe ab oder der Art des Futters(NF, TF oder Barf) sondern davon ob die Inhaltsstoffe gut von der Katze verwertet werden können.
Einfach die These TF sei kalorienärmer oder kalorienreicher ..oder andersrum bei Nassfutter ..kann man pauschal nicht sagen.
Ein Tierarzt der ohne sich auf eine Bestimmte ihm von den Inhaltstoffen bekannte Marke zu beziehen einfach so pauschl so etwas raushaut, hat von Ernährung bei Katzen in etwa soviel Ahnung wie ein Eisbär von der Sahara.
Wer legt denn diese komische Grenze fest? Ich finde das unseriös.
...das Frage ich mich auch immer...
Ein Maine Coon Mix mit 8,irgendwas Kg liegt laut dessen was Coonies auf die Waage bringen können laut Beschreibungen der Rasse ja eigentlich noch in der oberen Norm.
Letztendlich aber finde ich z.B bei den Hauskatzen diese manische 4Kg Marke vieler Tierärzte recht merkwürdig, zumal wenn man nur auf das Gewicht schaut und nicht auf das Gesamtpaket Katze. Ein sehr schlanker, mir eigentlich zu dürrer Kater, Rippen immer sichtbar nicht nur fühlbar, Beine bis zum Himmel und lang gewachsen, brachte dennoch über 5 Kg auf die Waage. Tierarzt sieht 5Kg auf dem freundlichen Messgerät und schnattert los: "Ohhhh die Katze ist zu schwer und muss abnehmen" Erst auf meine sarkastische Frage, ob ich ein Ohr oder den Schwanz oder eine Pfote abnehmen soll, denn anders wüsste ich nicht wo ich bei diesem Kater noch Gewicht einsparren könnte, hat es ihn aus seiner Waagen-Trance gerissen, er den Kater betrachtet und dann lachend gemeint: "ohh..ja..das mit dem Abnehmen sollten wir vergessen..eher kann der Kater mehr auf den Rippen vertragen..."