Es sind ja wohl mehrere TÄ involviert,da kann ich schon verstehen,dass man da auch glaubt und darauf vertraut was einem gesagt wird.
Mir tut das alles sehr leid,die menschliche Seite sollte man auch nicht ausser Acht lassen.
Als Laie können solche Diagnosen und die vielen Ratschläge schon sehr verunsichern.
Würde mir auch so gehen.
Wem soll man glauben,man kann ja schlecht ferndiagnosen stellen.
Man kann nur ungefähre Möglichkeiten versuchen aufzuzeigen.
Wir haben die Katze nicht gesehen,die Klinik ist halt auch wichtig.
Ich persönlich finde es von der menschlichen Seite her gesehen unverantwortlich, eine Katze, der 220 ml eitriger Thoraxerguß abgezogen wurde, ohne adequate Behandlung zum Sterben nach Hause zu schicken.
Die Prognose ist bei so einem Befund ohnehin schlecht, aber eine Chance gibt es überhaupt nur, wenn die Katze als solches behandelt wird was sie ist, nämlich ein Patient der Intensivmedizin benötigt.
Das bedeutet: Stationäre Aufnahme, Thoraxdrainage, tägliches Spülen, adequate Medikation, ausreichende Ernährung.
Wenn das nicht gemacht wird, sollte man die Katze von ihrem Leid erlösen.
So eine Katze ohne Therapie nach Hause zu entlassen und der " Natur" ihren Lauf zu lassen, finde ich inakzeptabel. Ich kann solche Ärzte nicht verstehen. Ohne Behandlung wird ein vereiterter Thorax wohl kaum einfach verschwinden, was soll das also? Wozu soll sich die Katze dann länger quälen, wenn es doch angeblich ohnehin keine Behandlungsmöglichkeit gibt.
Wenn die Ärzte wirklich so beraten haben, ist das für mich in keinster Weise vertrauenswürdig.
Allerdings steht auch weiter vorne, daß eine Thoraxdrainage angeboten, aber abgelehnt wurde. Es gibt aber in solch einem Fall keine andere Behandlungsmöglichkeit als eine Drainage, wenn die Katze eine Chance haben soll.
Daher verstehe ich nicht, daß der diagnostische Weg sehr weit gegangen, aber die einzige Therapieoption dann nicht wahrgenommen wurde.
Wenn man der Katze die Therapie nicht zumuten möchte, weil man glaubt, sie schafft es ohnehin nicht, dann sollte man ihr auch nicht zumuten, zuhause vor sich hin zu siechen.
Ich weiß, daß das sehr hart klingt, aber ihr habt soviel für eure Katze getan. Gebt euch einen Ruck und läßt die Katze stationär behandeln oder laßt sie erlösen. Warten ist in so einem Fall die schlechteste Option.
🙁