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Tigerjungsdosine
Erfahrener Benutzer
- Mitglied seit
- 31. Mai 2014
- Beiträge
- 439
Hallo!
Ich bin derzeit hin und her gerissen und wäre über ein paar Meinungen und Tipps sehr dankbar.
Ich versuche das ganze so nüchtern und faktisch wie möglich zu schildern.
Kater knapp über 17 Jahre
CNI mit Nierenwerten die seit einem Jahr relativ stabil geblieben sind aber Krea schon als letzter Wert um 2,9.
Behandlung mit Porus One, SUC, so gut es geht Nierenfutter
Der Kater kämpft seit knapp über einem Jahre aber auch immer wieder mit der Bauchspeicheldrüse. Wert war schon bei über 30 und 7 Tage später dann schon wieder auf 9 runter usw
Hat er einen akuten Schub:
Frisst er 1-3 Tage nicht.
Hat auch definitiv Schmerzen und Übelkeit
zieht sich zurück, will nichts essen
Er wurde bisher mit Cerenia und auch einmal mit Novalgin behandelt. (Vom TA gespritzt)
Außerdem hat er von uns Zuhause subkutane Infusionen erhalten und wir haben Katovitt Gastro (auch für Bauchspeicheldrüse) mit Wasser püriert und mit 12 ml Hohlspritzen verabreicht bis er wieder angefangen hat selbstständig zu fressen.
Er musste einfach immer über diese 1-3 Tage kommen und hatte dann Monate Ruhe. Da hat er selbständig gefressen und Mäuse im eingezäunten Garten gejagt...
Fakt ist auch:
Zahnsanierung im März letzten Jahres. Beim Bauchultraschall wurden Auffälligkeiten an Milz und Leber entdeckt.
Nieren sahen sowieso verändert aus.
Es hieß: Kann altersbedingt sein, kann gutartig sein, kann aber auch bösartig sein.
Da Zahnsanierung und Biopsie etc zu lange gedauert hätten und eine zweite Narkose notwendig gewesen wäre wurde abgeraten es abklären zu lassen.
Zitat: "Ich denke eher dass die Nieren der limitierende Faktor sein werden, so wie die aussehen. Wenn es bösartig ist, dann kann man auch eigentlich nur hoffen dass es langsam wachsend ist. Chemo etc käme Aufgrund der Nieren für den Kater nicht in Frage und auch nicht gut operabel. Es würde nach einer positiven Diagnose zu einer palliativen Therapie geraten."
Nur die Lunge hat man geröntgt um vor der Zahnsanierung Metastasen dort auszuschließen.
Die war komplett in Ordnung
Zum jetzigen Zeitpunkt:
Kater hat seit knapp 2 Wochen so einen richtigen Schub. Hatte er in dieser Länge und Intensität bisher noch nie. Er wollte die ersten Tage partout nicht fressen und ihm war so übel, dass er ein Mal auch direkt 2 Spritzen Futter wieder erbrochen hat.
Behandlung:
Cerenia (aber nur die ersten Tage), ihm wurde 2 mal ein Venenkatheter gelegt und er hat knapp über eine Woche lang jeden Tag ca 250ml NaCl 0,9% pro Tag intravenös (von uns Zuhause) bekommen.
Da er 5kg wiegt bekommt er 2-3 Beute Katovitt mit etwas Wasser püriert und per 12ml Hohlspritze.
1 Beutel gleich 7-8 Spritzen.
Er verträgt im Moment 3-4 Spritzen auf einmal ganz gut.
Wir haben das Gefühl, es geht aufwärts. Er ist wieder agiler, er leckt auch mal wieder an normalem Futter und isst auch mal eine Pyramide von Gourmet Gold (mir ist ehrlich gesagt im Moment total egal was er isst. Hauptsache er isst irgendwas. Weil das halt Lebensqualität ist)
Er geht in den Garten und beobachtet, er schnurrt und kuschelt usw. Da ihn der Venenzugang nach einer Zeit doch arg gestört hat (hat versucht am Verband zu knabbern und wirkte psychisch niedergeschlagen) und sich ja eine Verbesserung gezeigt hat haben wir den nun wieder gezogen und geben je nach Gefühl nur subkutan.
So richtig fressen will er halt aber trotzdem noch nicht. Und das ist Fakt. Und natürlich ist er nicht begeistert darüber zwangsgefüttert zu werden. Es kommt zwar 2 Minuten später schon wieder kuscheln oder liegt neben einem aber er dreht schon auch den Kopf weg und will die Spritzen nicht.
Und das macht Bauchschmerzen. Es ist nun schon so eine lange Zeit ohne dass er wieder komplett selbstständig frisst und wir sind uns eben auch alle nicht sicher warum.
Das Blutbild haben wir machen lassen weil wir ausschließen wollen dass es gerade die Nieren sind. Hätten die Werte gezeigt, dass er definitiv am Ende angekommen ist und ihm auch deshalb übel ist, es keine Verbesserung geben wird, dann hätten wir wahrscheinlich schon überlegt ihn irgendwann die nächsten Tage einschlafen zu lassen.
Bauchultraschall um zu gucken ob es da eine Veränderung gibt würde wieder Stress bedeuten. Würde er ohne Narkose gut mitmachen. Abschrecken tut da eher dass er dann am Bauch wieder komplett nackt ist und er braucht das Fell doch draußen im Garten.
Und es würde ihm ja auch nichts bringen.
Nur für uns wäre es dann halt evtl einfach wenn man sehen würde dass da was gewachsen ist.
Theoretisch wurde uns geraten möglichst zu gucken wie es ihm jeden Tag geht. Füttern so wie er es noch gut zulässt. Und wenn er eben nicht mehr will und abmagert und Schmerzen bekommt...
Gibt es noch irgendwelche Tipps? Wir haben halt die Hoffnung nicht aufgeben dass die Bauchspeicheldrüse sich wieder erholt.
Ich bin derzeit hin und her gerissen und wäre über ein paar Meinungen und Tipps sehr dankbar.
Ich versuche das ganze so nüchtern und faktisch wie möglich zu schildern.
Kater knapp über 17 Jahre
CNI mit Nierenwerten die seit einem Jahr relativ stabil geblieben sind aber Krea schon als letzter Wert um 2,9.
Behandlung mit Porus One, SUC, so gut es geht Nierenfutter
Der Kater kämpft seit knapp über einem Jahre aber auch immer wieder mit der Bauchspeicheldrüse. Wert war schon bei über 30 und 7 Tage später dann schon wieder auf 9 runter usw
Hat er einen akuten Schub:
Frisst er 1-3 Tage nicht.
Hat auch definitiv Schmerzen und Übelkeit
zieht sich zurück, will nichts essen
Er wurde bisher mit Cerenia und auch einmal mit Novalgin behandelt. (Vom TA gespritzt)
Außerdem hat er von uns Zuhause subkutane Infusionen erhalten und wir haben Katovitt Gastro (auch für Bauchspeicheldrüse) mit Wasser püriert und mit 12 ml Hohlspritzen verabreicht bis er wieder angefangen hat selbstständig zu fressen.
Er musste einfach immer über diese 1-3 Tage kommen und hatte dann Monate Ruhe. Da hat er selbständig gefressen und Mäuse im eingezäunten Garten gejagt...
Fakt ist auch:
Zahnsanierung im März letzten Jahres. Beim Bauchultraschall wurden Auffälligkeiten an Milz und Leber entdeckt.
Nieren sahen sowieso verändert aus.
Es hieß: Kann altersbedingt sein, kann gutartig sein, kann aber auch bösartig sein.
Da Zahnsanierung und Biopsie etc zu lange gedauert hätten und eine zweite Narkose notwendig gewesen wäre wurde abgeraten es abklären zu lassen.
Zitat: "Ich denke eher dass die Nieren der limitierende Faktor sein werden, so wie die aussehen. Wenn es bösartig ist, dann kann man auch eigentlich nur hoffen dass es langsam wachsend ist. Chemo etc käme Aufgrund der Nieren für den Kater nicht in Frage und auch nicht gut operabel. Es würde nach einer positiven Diagnose zu einer palliativen Therapie geraten."
Nur die Lunge hat man geröntgt um vor der Zahnsanierung Metastasen dort auszuschließen.
Die war komplett in Ordnung
Zum jetzigen Zeitpunkt:
Kater hat seit knapp 2 Wochen so einen richtigen Schub. Hatte er in dieser Länge und Intensität bisher noch nie. Er wollte die ersten Tage partout nicht fressen und ihm war so übel, dass er ein Mal auch direkt 2 Spritzen Futter wieder erbrochen hat.
Behandlung:
Cerenia (aber nur die ersten Tage), ihm wurde 2 mal ein Venenkatheter gelegt und er hat knapp über eine Woche lang jeden Tag ca 250ml NaCl 0,9% pro Tag intravenös (von uns Zuhause) bekommen.
Da er 5kg wiegt bekommt er 2-3 Beute Katovitt mit etwas Wasser püriert und per 12ml Hohlspritze.
1 Beutel gleich 7-8 Spritzen.
Er verträgt im Moment 3-4 Spritzen auf einmal ganz gut.
Wir haben das Gefühl, es geht aufwärts. Er ist wieder agiler, er leckt auch mal wieder an normalem Futter und isst auch mal eine Pyramide von Gourmet Gold (mir ist ehrlich gesagt im Moment total egal was er isst. Hauptsache er isst irgendwas. Weil das halt Lebensqualität ist)
Er geht in den Garten und beobachtet, er schnurrt und kuschelt usw. Da ihn der Venenzugang nach einer Zeit doch arg gestört hat (hat versucht am Verband zu knabbern und wirkte psychisch niedergeschlagen) und sich ja eine Verbesserung gezeigt hat haben wir den nun wieder gezogen und geben je nach Gefühl nur subkutan.
So richtig fressen will er halt aber trotzdem noch nicht. Und das ist Fakt. Und natürlich ist er nicht begeistert darüber zwangsgefüttert zu werden. Es kommt zwar 2 Minuten später schon wieder kuscheln oder liegt neben einem aber er dreht schon auch den Kopf weg und will die Spritzen nicht.
Und das macht Bauchschmerzen. Es ist nun schon so eine lange Zeit ohne dass er wieder komplett selbstständig frisst und wir sind uns eben auch alle nicht sicher warum.
Das Blutbild haben wir machen lassen weil wir ausschließen wollen dass es gerade die Nieren sind. Hätten die Werte gezeigt, dass er definitiv am Ende angekommen ist und ihm auch deshalb übel ist, es keine Verbesserung geben wird, dann hätten wir wahrscheinlich schon überlegt ihn irgendwann die nächsten Tage einschlafen zu lassen.
Bauchultraschall um zu gucken ob es da eine Veränderung gibt würde wieder Stress bedeuten. Würde er ohne Narkose gut mitmachen. Abschrecken tut da eher dass er dann am Bauch wieder komplett nackt ist und er braucht das Fell doch draußen im Garten.
Und es würde ihm ja auch nichts bringen.
Nur für uns wäre es dann halt evtl einfach wenn man sehen würde dass da was gewachsen ist.
Theoretisch wurde uns geraten möglichst zu gucken wie es ihm jeden Tag geht. Füttern so wie er es noch gut zulässt. Und wenn er eben nicht mehr will und abmagert und Schmerzen bekommt...
Gibt es noch irgendwelche Tipps? Wir haben halt die Hoffnung nicht aufgeben dass die Bauchspeicheldrüse sich wieder erholt.