Einzelkatze

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Wenn die Katze auf jeglichen Versuch ablehnend reagiert finde ich es falsch weiter und weiter den "perfekten Partner" vorzusetzen, wenn es im allerbesten Fall bei einem "die Katzen leben nebeneinander her und schauen sich nicht mal an" als Ergebnis endet. Ich finde es dann auch relativ gleich ob Freigänger oder Wohnungskatze. Soll man diese Wohnungskatze mit einem Zwangspartner unglücklich machen, nur weil der Mensch trotz aller Beobachtungen unbedingt durchziehen will?

Genauso sehe ich das auch. Ich finde, man hat als Mensch nicht das Recht, darüber zu entscheiden, dass eine Katze nur in Gesellschaft glücklich sein kann.

Man sollte schon so tolerant sein und der Katze zugestehen, auch allein glücklich zu sein. Für manche ist der "perfekte" Partner eben ein nicht existenter :zufrieden:
 
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leider gibt es die "Einzelgänger" schon, meist sind es weibliche katzis.
da können Faktoren dahinter stecken wie z.b.:
- mangelhafte Sozialisation
- handaufzuchten (ist auch wieder ein sozialisationsproblem)
- frühere Fehler in der Haltung, speziell sei hier Animal-hoarding erwähnt
- Mobbingopfer
- kranke oder behinderte Katzis

das Katzi, an dem ich persönlich gescheitert bin, war eine Beschlagnahmung aus einem Animal-hoarding. solche Tiere haben stark unter zuviel "Gesellschaft" gelitten und mussten um Ressourcen wie Futter, Plätze und Spielzeug kämpfen. Solche Katzis möchten oft dann einen alleinigen platz und nicht mehr teilen müssen.
 
Ein freundliches "Hallo" aus dem Zentrum der Tierquälerei bzw. dem Tal der Ahnungslosen.

Ich wohne in einer Großstadt, vielbefahrene Straßen, Raser trotz 30-Zone, Staßenbahn, Bahnlinie usw.

In der mir bekannten Nachbarschaft wohnen zurzeit 8 Katzen/Kater. Alles Einzelkatzen/-kater, 7 Katzen sind aus dem Tierschutz, 1 Katze (8 Jahre) ist ein damals gegen geringe Schutzgebühr abgegebenes Kitten eines bösen Vermehrers (Bauernhof). ALLE lieben ihre Fellchen sehr und beschäftigen sich mit ihnen.
Drei Katzen/Kater wird der Freigang ermöglicht, zwei davon verlassen den nicht abgesperrten Minigarten des Dosis aber nie, sondern legen sich auf der Terrasse in die Sonne, beobachten ein paar Fliegen usw. Nur einer geht regelmässig raus und ist ein richtiger Streuner. Allerdings kommt er auch regelmässig mit zum Teil auch schlimmeren Verletzungen (von einem Hund gebissen, Bänderriß, Schnitte vermutlich von Scherben) nach Hause. Das macht mir z.B. Angst.

Ein Katerchen ist übrigens bereits 22 Jahre alt.

Unsere Wohnungen sind alle großstädtisch klein, i.d.R. 2 Zimmer.

Aus der Diskussion könnte man theoretisch schlussfolgern, dass wir eigentlich alle besser keine Dosis geworden wären, da alle Katzen einzeln gehalten werden und 5 kein Freigang ermöglicht wird. Wenn mir jetzt jemand versichert, er habe für fast alle TH-Katzen perfekte Unterbringungen, so dass es wesentlich mehr gute Freigängerplätze mit Katzenkumpeln gäbe als auf ein Zuhause wartende Katzen, dann könnte ich die Argumente nachvollziehen. Aber so fühle ich mich doch etwas auf den Schlips getreten. Denn: Selbstverständlich würde ich geren in einem großen Haus auf dem Land wohnen, nicht mehr arbeiten müssen und trotzdem noch genug Geld haben wollen um meine Freigängerkatzenbande von den besten Tierkliniken der Gegend behandeln lassen zu können.

Und: Warum hätten uns ALLE Tierheime, in denen wir waren, ein erwachsenes Fellchen in Wohnungseinzelhaltung vermittelt? Arbeiten da nur Leute, die auf Biegen und Brechen die Katzen wieder loswerden wollen? Den Eindruck hatte ich nämlich nicht, wir sind intensiv befragt worden zu allem was wir bieten wollen/können.

Guten Gewissens sind wir mit Tommi nach Hause gefahren und zumindest ich werde hier im Forum trotz vieler guter Ratschläge immer unsicherer.
 
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Unsere Wohnungen sind alle großstädtisch klein, i.d.R. 2 Zimmer.

Guten Gewissens sind wir mit Tommi nach Hause gefahren und zumindest ich werde hier im Forum trotz vieler guter Ratschläge immer unsicherer.

Und gerade wegen der kleinen Wohnungen wäre es wirklich mehr als wünschenswert, dass die Katzen nicht allein gehalten werden. Bei so einer Reizarmut (Trotz liebevoller Pflege und besten Vorsätzen) sind 2 Katzen Grundvoraussetzung für ein halbwegs "buntes" Katzenleben.
Wo eine Katze leben soll, können auch 2 Katzen leben (oder eben gar keine, weil zu klein).
Und ich habe mein Leben in städtischen 2Zi-W gelebt mit 2 Katzen, kanns also beurteilen 😉 )
Und die Verunsicherung durch das Forum ist perfekt. In Zukunft sollten sowenig Katzen wie möglich allein leben müssen, denn die städtischen Wohnverhältnisse werden sich nicht ändern.
Durch die Freigängerzeiten (und Wohnungshaltung ist erst seit den 80ern überhaupt ein Thema, soweit ich mich erinnere...?) ist einfach immer noch zu tief verankert, dass man nur eine Katze braucht, um ihr ein glückliches Leben zu ermöglichen. Für die frühere Freiganghaltung mag das stimmen, für die moderne Wohnungshaltung trifft das nicht zu...... auch wenn noch 100 Menschen sich zu Wort melden und meinen ihre Katze wäre glücklich.
Katzen sind unglaublich anpassungsbereit, das ist das/ihr Problem.😉...
 
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Guten Gewissens sind wir mit Tommi nach Hause gefahren und zumindest ich werde hier im Forum trotz vieler guter Ratschläge immer unsicherer.
Was genau ist nun deine Frage?

Ob all die anderen mit all den uns (und ev. auch dir?) unbekannten Voraussetzungen und Fakten es falsch oder richtig machen?

Oder geht's um deine Katze über die du hier aber praktisch kein Wort verloren hast? Steht ev. anderswo, aber ich habe nicht geschaut.

Zweifelst du an der grundsätzlichen Empfehlung, Katzen ein soziales Leben zu ermöglichen?

Da du in einem anderen Thread klagend aufgetreten bist, habe ich mal hier reingeschaut, aber mir erschließt sich der Sinn deines Posts nicht .. 😱
 
Wo eine Katze leben soll, können auch 2 Katzen leben (oder eben gar keine, weil zu klein).

Eine zweite Kazte ist derzeit ausgeschlossen, da wir eine Zusammenführung mit Gittertür nicht machen können. Die anderen wollen gar keine zweite Katze. Dann wäre es Deiner Meinung nach besser für die fünf Wohnungseinzelkatzen in unserer Nachbarschaft, wenn wir sie zurück ins Tierheim brächten, wohl wissend, dass sie dann möglicherweise auch wieder in Einzelhaltung vermittelt werden würden? Wir haben die Katzen ja adoptiert, könnten also nur mit dem Tierheim ein neues zuhause suchen.

:sad:
 
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Aus der Diskussion könnte man theoretisch schlussfolgern, dass wir eigentlich alle besser keine Dosis geworden wären, da alle Katzen einzeln gehalten werden und 5 kein Freigang ermöglicht wird. Wenn mir jetzt jemand versichert, er habe für fast alle TH-Katzen perfekte Unterbringungen, so dass es wesentlich mehr gute Freigängerplätze mit Katzenkumpeln gäbe als auf ein Zuhause wartende Katzen, dann könnte ich die Argumente nachvollziehen. Aber so fühle ich mich doch etwas auf den Schlips getreten. Denn: Selbstverständlich würde ich geren in einem großen Haus auf dem Land wohnen, nicht mehr arbeiten müssen und trotzdem noch genug Geld haben wollen um meine Freigängerkatzenbande von den besten Tierkliniken der Gegend behandeln lassen zu können.
Nur weil alle Sch.... bauen, muss ich noch lange nicht ins selbe Horn blasen. Als Mensch mit Hirn im Kopf und Herz und Verständnis für die Bedürfnisse meiner Tiere muss ich meine eigenen Entscheidungen treffen können und nicht stumpfsinnig der Herde hinterherdackeln.

Und: Warum hätten uns ALLE Tierheime, in denen wir waren, ein erwachsenes Fellchen in Wohnungseinzelhaltung vermittelt? Arbeiten da nur Leute, die auf Biegen und Brechen die Katzen wieder loswerden wollen? Den Eindruck hatte ich nämlich nicht, wir sind intensiv befragt worden zu allem was wir bieten wollen/können.
Weil aufgrund der extrem klammen monetären Situation kaum bis kein festangestelltes echtes Fachpersonal da arbeiten kann, sondern die Tierheime auf freiwillige 'Helfer' angewiesen sind und aufgrund der Tierschwemme, die verantwortungslose Leute ihnen auferlegen, jede 'Hand' nehmen müssen. Was bedeutet, in der Mehrzahl der Fälle gerät man da an Leute, die von Tuten und Blasen null Ahnung haben. Ich habe im Tierheim (bin seit Jahren im Tierschutz aktiv) schon Leute erlebt, denen man nicht mal guten Gewissens das Reinigen der Katzenklos übertragen hat können :massaker:.

Guten Gewissens sind wir mit Tommi nach Hause gefahren und zumindest ich werde hier im Forum trotz vieler guter Ratschläge immer unsicherer.
Das solltest Du auch. Einzelhaltung in ner 2Zimmerbutze geht sowas von gar nicht. Erst recht nicht wenns noch ein jüngeres Tier ist.
Bei nem 15 jährigen Senior, der zeitlebens Einzelkatze war kann man sicher überlegen, aber auch dann sollte dann 24/7 mindestens eine Bezugsperson anwesend sein.
 
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Was genau ist nun deine Frage?
Ich hatte keine Frage. Ich habe den Thread so verstanden, dass es hier um eine Diskussion zur Haltung von Einzelkatzen geht und fühle mich sehr getroffen, weil hier das Halten von Einzelkatzen ohne uneingeschränkten Freigang als Tierquälerei bezeichnet wude und mir das sehr nahe geht, da ich auch einen Einzelkater habe, der keinen Freigang (außer Terrasse) hat.

Gerne bin ich bereit, dazu zu lernen. Dass ich meinem Kater kein gutes Zuhause biete, trifft mich sehr.

Wer möchte, kann gerne vorbei kommen und schauen und mir Tipps geben.
 
Eine zweite Kazte ist derzeit ausgeschlossen, da wir eine Zusammenführung mit Gittertür nicht machen können.

:sad:
Das ist Unfug, sorry. Ich lebe auch in ner 2 Zimmerwohnung und das geht sehr wohl!
Wo ein Wille, da auch ein Weg. Und wen der Wille im Sinne des Tieres zu handeln nict da ist und es deswegen als Einzeltier dahinvegetieren mus, ja dann wären diese Tiere im Tierheim besser dran. Denn da hätten sie wenigstens die Chance auf zukünftige Dosis, die ihre Bedürfnisse kennen und danach handeln.
 
Nicht jede allein gehaltene Wohnungskatzen führt ein unglückliches Leben 🙄

Mein wertes Exemplar hier verweigert den Freigang aufgrund seiner Schreckhaftigkeit erfolgreich und ich kann und will ihn auch nicht raus drängen. Und sein Katzenleben wurde durch kätzische Gesellschaft nicht unbedingt reizvoller und als Mensch hat man auch nicht die Kapazität rund um die Uhr daneben zu stehen um aufzupassen, dass der bis dahin einsame Kater nicht angreift. Natürlich könnte man eine solche Prozedur über Monate weiter versuchen bis irgendwann mal eine Toleranz aufgebaut ist, aber das ist für mich kein erstrebenswertes Ziel, wenn ich dann zwei Katze habe, die sich in einer Wohnung aus dem Weg gehen und sich sonst nicht angucken.

Und mit Verlaub ich lass mir nicht einreden von Fremden, dass der Kater leidet, weil ja jede Katze partout Gesellschaft braucht, völlig egal, ob das Tier einem etwas Anderes zeigt.
 
Man sollte schon so tolerant sein und der Katze zugestehen, auch allein glücklich zu sein. Für manche ist der "perfekte" Partner eben ein nicht existenter :zufrieden:

Es gibt m.E. kein Kitten und keine Jungkatzen, die gerne alleine leben.
Der Mensch ist so tolerant und sperrt die Jungtiere ohne Artgenossen in eine Wohnung und ist dann noch toleranter, weil er sie 15, 18, 20 Jahre 8, 10, 12 Stunden täglich alleine in der Wohnung lässt.

Wer ein harmonisches Katzenpaar oder eine harmonische Katzengruppe nicht selbst erlebt hat, der mag zwar vermuten, dass man Katzen tolerant alleine leben lassen kann, aber er würde seine Meinung ändern, wenn er sie live gesehen hat.

Natürlich gibt es "Einzelkatzen", aber die wurden vom Menschen dazu gemacht. Sie wurden als Kitten dazu gezwungen auf das Wichtigste im Leben zu verzichten, sie wurden gezwungen, reizarm und isoliert alleine leben zu müssen.
Und wenn sie dann ein gutes Sozialverhalten verlernt haben (vielleicht sogar erneut mit menschlicher Fehlentscheidung durch einen falschen Katzenpartner und damit gescheiterter Zusammenführung), dann müssen sie ihr weiteres Leben ohne Artgenossen weiterleben.
Für manche mag es sogar ok sein, aber wenn man die Tiere sehr früh gefragt hätte "Möchtest Du isoliert und schlecht sozialisiert leben und den ganzen Tag verschlafen, damit Du dich abends über uns freuen kannst oder möchtest Du einen lieben Gefährten haben, mit dem Du tagsüber raufen und kuscheln kannst?", dann würde m.E. keine Katze sagen "Jau....ich möchte 18 Jahre lang isoliert sein!"


pfotenseele hat gesagt.:
das Katzi, an dem ich persönlich gescheitert bin, war eine Beschlagnahmung aus einem Animal-hoarding. solche Tiere haben stark unter zuviel "Gesellschaft" gelitten und mussten um Ressourcen wie Futter, Plätze und Spielzeug kämpfen. Solche Katzis möchten oft dann einen alleinigen platz und nicht mehr teilen müssen.

Das kann man nicht verallgemeinern.
Mein Kater kommt auch aus einem sehr schlimmen Animal-Hording-Fall.
Er braucht soziale Artgenossen wie die Luft zum Atmen, einige seiner ehemaligen Gefährten mussten als Einzelkatze vermittelt werden, weil sie nicht mehr mit Artgenossen leben wollten.
 
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Dann wäre es Deiner Meinung nach besser für die fünf Wohnungseinzelkatzen in unserer Nachbarschaft, wenn wir sie zurück ins Tierheim brächten,
Du, es geht nicht darum jetzt alle falsch/einsam gehaltenen Katzen ins TH abzuschieben.....das ist keine Lösung.


Für mich persönlich geht es darum ,ein neues Bewußtsein für die grundlegenden Bedürfnisse der Wohnungskatzen zu schaffen, damit in Zukunft einfach die Standarts für Katzenhaltung in den Köpfen wechseln.
Und auch wenn man jeden Tag bemühte Einzelkatzenhalter mit den immer selben Fakten verunsichern muß.

Eine zweite Kazte ist derzeit ausgeschlossen, da wir eine Zusammenführung mit Gittertür nicht machen können.
Warum gibt es keine Möglichkeit für eine Gittertür?
In meiner letzten 49m2 Wohnung hätte ich 2 Möglichkeiten gehabt... Gittertür ist kein Zauberwerk😉
 
Gerne bin ich bereit, dazu zu lernen. Dass ich meinem Kater kein gutes Zuhause biete, trifft mich sehr.
Wenn du das wirklich willst, bietet dir das Forum zig Threads, in denen das Thema ausführlich und in allen Facetten durchgekaut wird.

Ich bin nicht so fürs Vorkauen und MundgerechtVerfüttern, aber bei entspr. geäußertem Interesse werden sich sicher User finden, die dir Links geben oder alles noch mal wiederholen.
Das entspr. geäußerte, echte Interesse vermisse ich persönlich allerdings ein wenig.
 
Das ist Unfug, sorry. Ich lebe auch in ner 2 Zimmerwohnung und das geht sehr wohl!

Du kannst mir ruhig glauben, dass das für mich nicht machbar ist. Aufgrund meine Rollstuhls kann ich nicht "mal eben" durch Türen schlüpfen.
 
Nicht jede allein gehaltene Wohnungskatzen führt ein unglückliches Leben 🙄
Es könnte aber sein, daß er mit dem richtigen Kumpel noch viel glücklicher wird.

Hier vermischen sich sowieso Äpfel und Birnen.

Entweder geht es hier allgemein darum, ob und in welchen Fällen Katzen allein gehalten ein erfülltes Leben haben können oder es geht um div. konkrete Fälle.

Es gibt in deinem Fall eine Reihe von Gründen, warum es nun so gekommen ist, das hat aber überhaupt nichts mit der Einzelhaltung von Kitten oder Jungkatzen zu tun.

Du willst das Beste für deinen Kater und vielleicht ist es nun so, daß dabei keine Katzengesellschaft mehr vorkommt.
Daraus läßt sich aber nicht umgekehrt ableiten, daß jede einzeln gehaltene Wohnungskatze total glücklich ist.

Also entweder wird es allgemein diskutiert oder man sieht sich bei jedem Fall alle verfügbaren Infos an und überlegt ggf. gemeinsam.

Es spielen dabei ja viele Faktoren mit.
 
Du kannst mir ruhig glauben, dass das für mich nicht machbar ist. Aufgrund meine Rollstuhls kann ich nicht "mal eben" durch Türen schlüpfen.

Okay, Rollstuhl ist natürlich ein Problem wenns um Gittertür geht....Hmm
Das macht es tatsächlich problematisch😳...falls es eine problematische Vergesellschaftung gäbe...
 
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Weil aufgrund der extrem klammen monetären Situation kaum bis kein festangestelltes echtes Fachpersonal da arbeiten kann, sondern die Tierheime auf freiwillige 'Helfer' angewiesen sind und aufgrund der Tierschwemme, die verantwortungslose Leute ihnen auferlegen, jede 'Hand' nehmen müssen. Was bedeutet, in der Mehrzahl der Fälle gerät man da an Leute, die von Tuten und Blasen null Ahnung haben.

Dann habe ich mich geirrt. Ich dachte, wenn man nach mehrmaliger und mehrstündiger Information mit der Tierheimleitung von genau dieser einen Einzelkater in Wohnungshaltung vermittelt bekommt, sei man kompetent beraten worden.
 
Du kannst mir ruhig glauben, dass das für mich nicht machbar ist. Aufgrund meine Rollstuhls kann ich nicht "mal eben" durch Türen schlüpfen.

Ja und? Nochmsl, wo ein wirklicher Wille da ist, findet sich auch ein Weg.
Dein zugegebenermassen sicher nicht leicht zu ertragenes Handicap als Entschuldigung hernehmen, Deiner Katze einen Sozialpartner vorzuenthalten, finde ich aus dem Grund ganz und gar nicht ok!
 
Ja und? Nochmsl, wo ein wirklicher Wille da ist, findet sich auch ein Weg.
Dein zugegebenermassen sicher nicht leicht zu ertragenes Handicap als Entschuldigung hernehmen, Deiner Katze einen Sozialpartner vorzuenthalten, finde ich aus dem Grund ganz und gar nicht ok!

Jetzt wird es hier langsam unverschämt :grummel:
 
Ich habe den Thread so verstanden, dass es hier um eine Diskussion zur Haltung von Einzelkatzen geht und fühle mich sehr getroffen, weil hier das Halten von Einzelkatzen ohne uneingeschränkten Freigang als Tierquälerei bezeichnet wude und mir das sehr nahe geht, da ich auch einen Einzelkater habe, der keinen Freigang (außer Terrasse) hat.

Naja...nur weil Dein Kater jetzt nicht/nicht mehr mit Artgenossen klarkommt, so darf man trotzdem nicht vergessen, dass er damals mit anderen, besser informierten Menschen ein besseres, erfüllteres Leben lernen können.

Die Vorgeschichte könnt Ihr jetzt nicht mehr ändern.

"Pampig" zu werden und zu sagen, dass man alle Katzens TH abschieben soll, ist schlichtweg unsachlich und kindisch.

Der Kater lebt bei Euch und das freut mich für ihn.
Aber er hat offensichtlich viele Ängste und Unsicherheit, die er in der Vergangenheit aufgebaut hat. Mit einem sehr lieben und sozialen Artgenossen könnte er u.U. lernen, entspannter und sicherer zu werden.

Wenn das bei Euch nicht geht, müsst Ihr ihn positiv unterstützen, ihm immer wieder neue Situationen "zumuten", damit er mehr Neues lernt und damit viele positive Erfolgserlebnisse hat.
Das macht ihn sicherer 🙂
 

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