lenaglss
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- Mitglied seit
- 18. März 2023
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- 1
Hallo ihr Lieben!
Wir haben gestern Zuwachs bekommen und ich könnte ein paar Tipps und Meinungen bezüglich der Zusammenführung der beiden gut gebrauchen! Mir war sehr klar, dass das eine schwierige Nummer wird und ich mich vermutlich in Geduld üben muss.
Erstmal zu den Katzen.
Mein Bkh Kater Krümel, ist ca. 15J und lebt seit 3 Jahren bei mir. Er wurde nie sozialisiert und hat sein leben lang alleine bei einer Familie gewohnt, bis er zu mir gezogen ist. Krümel ist ein wirklich großer Kater, der leider schon etwas Übergewichtig bei mir eingezogen ist. Insgesamt ist er noch sehr Fit, sehr anhänglich und gemütlich. Spielt nicht mehr suuper viel, rennt aber gerne mal durch die Bude. Oh, und sich beschweren kann er wirklich gut. Er und ich haben eine ziemlich enge Bindung. Krümel kam als Hauskatze mit 12 zu mir, dabei ist es dann auch geblieben.
Ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, noch eine zweite Katze dazu zu holen. Er ist nun mal auch einsam, ich glaube das bleibt nicht aus, wenn Katzen ihr leben lang allein sind. Eine Freundin wäre doch vielleicht noch etwas schönes. Andererseits kennt er es ja nicht anders. Meine Gefühle diesbezüglich waren erkennbar Ambivalent.
Ich bin mit Katzen und Pflegekatzen aufgewachsen, ganz unerfahren bin ich also nicht. Vielleicht auch deshalb der Wunsch danach, noch eine zweite dazu zu holen. Trotzdem hatte und habe ich wirklich großen Respekt davor, meinen Klagekater der sein Leben lang alleine war, an eine andere Katze zu gewöhnen.
Meine Mutter hat 5 Katzen, darunter auch Laika. Diese kenne ich schon über 10 Jahre, habe auch noch mit ihr daheim gelebt. Laika wird auch auf ca. 14/15J geschätzt, ebenfalls Hauskatze, ist eine kleine zierliche Rentnerin mit vor kurzem diagnostizierter Schilddrüsenüberfunktion. Laika wirkt im Gegensatz zu Krümel klein, zierlich und fast schon zerbrechlich. Aber auch sie ist noch gut Fit für ihr alter. Spielt, erkundet, ist neugierig aber anfangs zurückhaltend. Außerdem hat sie keine Zähne mehr, kann sich also nicht gut verteidigen. Laika hat schon einige Umzüge mitmachen müssen, hat diese aber immer super annehmen können und lebt sich wirklich schnell in neuer Umgebung ein.
Da die restlichen Katzen bei meiner Mutter (Alle unter 3J) vor einer weile anfingen Laika zu Mobben, was leider so weit ging dass Laika abgesondert schlafen und essen musste, wollte ich gern versuchen sie aufzunehmen. Hier hätte sie ihre Ruhe und ja vielleicht sogar noch einen Kumpel in ihrem alter.
Jetzt ist Laika also gestern eingezogen. Krümel war leider nicht richtig weg gesperrt, deshalb gab es ein direktes aufeinandertreffen als wir ankamen. Laika natürlich total überfordert, Krümel hat gefaucht, sehr laut geschrien (so Töne habe ich wirklich nicht erwartet, was natürlich eigentlich abzusehen war) und kurz nach ihr gehauen. daraufhin haben wir sie wie geplant getrennt, Laika ist bei meiner Mitbewohnerin im Zimmer eingezogen, Krümels Lager bleibt nach wie vor in meinem Zimmer. Laika ist soweit ganz gut angekommen, zutraulich, hat direkt gefressen, verkriecht sich nciht.
Abwechselnd lasse ich beide ins Wohnzimmer (ist eine sehr offen geschnittene Wohnung, unsere Zimmer gehen beide davon ab) um Gerüche vertraut zu machen und damit Laika nicht nur im eher kleinen Zimmer meiner mitbewohnerin hocken muss. Sie erkundet alles sehr neugierig und entspannt.
Nun ist die Frage. Wann weiß ich, dass der richtige Zeitpunkt ist, die beiden nochmal am Türspalt miteinander bekannt zu machen?
Ich habe hier gerade schon einige hilfreiche Tipps gelesen. Die Gittertür finde ich spannend, dadurch dann gemeinsames füttern und positive Verstärker klingen gut. Vermutlich wird unsere Zusammenführung eine ganze Weile dauern durch Krümel, macht es da sinn, eine Gittertür zu bauen? Ich bin außerdem auch nicht wirklich Handwerklich begabt.
Im übrigen achten wir natürlich darauf, dass beide Katzen genug Aufmerksamkeit bekommen, sodass niemand eifersüchtig werden muss. Bislang zumindest!
Ich weiß das war jetzt SEHR ausführlich, das ist nur eine ganz neue Situation für mich und ich würde mir wünschen dass das zukünftig klappen könnte. Das könnte für beide eine Bereicherung sein und Laika könnte prinzipiell zurück zu meiner Mutter, dort würde sie aber auch nicht glücklich sein.
Also gerne her mit euren Tipps, Anmerkungen oder Kritik!
Liebe Grüße
Lena
Wir haben gestern Zuwachs bekommen und ich könnte ein paar Tipps und Meinungen bezüglich der Zusammenführung der beiden gut gebrauchen! Mir war sehr klar, dass das eine schwierige Nummer wird und ich mich vermutlich in Geduld üben muss.
Erstmal zu den Katzen.
Mein Bkh Kater Krümel, ist ca. 15J und lebt seit 3 Jahren bei mir. Er wurde nie sozialisiert und hat sein leben lang alleine bei einer Familie gewohnt, bis er zu mir gezogen ist. Krümel ist ein wirklich großer Kater, der leider schon etwas Übergewichtig bei mir eingezogen ist. Insgesamt ist er noch sehr Fit, sehr anhänglich und gemütlich. Spielt nicht mehr suuper viel, rennt aber gerne mal durch die Bude. Oh, und sich beschweren kann er wirklich gut. Er und ich haben eine ziemlich enge Bindung. Krümel kam als Hauskatze mit 12 zu mir, dabei ist es dann auch geblieben.
Ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, noch eine zweite Katze dazu zu holen. Er ist nun mal auch einsam, ich glaube das bleibt nicht aus, wenn Katzen ihr leben lang allein sind. Eine Freundin wäre doch vielleicht noch etwas schönes. Andererseits kennt er es ja nicht anders. Meine Gefühle diesbezüglich waren erkennbar Ambivalent.
Ich bin mit Katzen und Pflegekatzen aufgewachsen, ganz unerfahren bin ich also nicht. Vielleicht auch deshalb der Wunsch danach, noch eine zweite dazu zu holen. Trotzdem hatte und habe ich wirklich großen Respekt davor, meinen Klagekater der sein Leben lang alleine war, an eine andere Katze zu gewöhnen.
Meine Mutter hat 5 Katzen, darunter auch Laika. Diese kenne ich schon über 10 Jahre, habe auch noch mit ihr daheim gelebt. Laika wird auch auf ca. 14/15J geschätzt, ebenfalls Hauskatze, ist eine kleine zierliche Rentnerin mit vor kurzem diagnostizierter Schilddrüsenüberfunktion. Laika wirkt im Gegensatz zu Krümel klein, zierlich und fast schon zerbrechlich. Aber auch sie ist noch gut Fit für ihr alter. Spielt, erkundet, ist neugierig aber anfangs zurückhaltend. Außerdem hat sie keine Zähne mehr, kann sich also nicht gut verteidigen. Laika hat schon einige Umzüge mitmachen müssen, hat diese aber immer super annehmen können und lebt sich wirklich schnell in neuer Umgebung ein.
Da die restlichen Katzen bei meiner Mutter (Alle unter 3J) vor einer weile anfingen Laika zu Mobben, was leider so weit ging dass Laika abgesondert schlafen und essen musste, wollte ich gern versuchen sie aufzunehmen. Hier hätte sie ihre Ruhe und ja vielleicht sogar noch einen Kumpel in ihrem alter.
Jetzt ist Laika also gestern eingezogen. Krümel war leider nicht richtig weg gesperrt, deshalb gab es ein direktes aufeinandertreffen als wir ankamen. Laika natürlich total überfordert, Krümel hat gefaucht, sehr laut geschrien (so Töne habe ich wirklich nicht erwartet, was natürlich eigentlich abzusehen war) und kurz nach ihr gehauen. daraufhin haben wir sie wie geplant getrennt, Laika ist bei meiner Mitbewohnerin im Zimmer eingezogen, Krümels Lager bleibt nach wie vor in meinem Zimmer. Laika ist soweit ganz gut angekommen, zutraulich, hat direkt gefressen, verkriecht sich nciht.
Abwechselnd lasse ich beide ins Wohnzimmer (ist eine sehr offen geschnittene Wohnung, unsere Zimmer gehen beide davon ab) um Gerüche vertraut zu machen und damit Laika nicht nur im eher kleinen Zimmer meiner mitbewohnerin hocken muss. Sie erkundet alles sehr neugierig und entspannt.
Nun ist die Frage. Wann weiß ich, dass der richtige Zeitpunkt ist, die beiden nochmal am Türspalt miteinander bekannt zu machen?
Ich habe hier gerade schon einige hilfreiche Tipps gelesen. Die Gittertür finde ich spannend, dadurch dann gemeinsames füttern und positive Verstärker klingen gut. Vermutlich wird unsere Zusammenführung eine ganze Weile dauern durch Krümel, macht es da sinn, eine Gittertür zu bauen? Ich bin außerdem auch nicht wirklich Handwerklich begabt.
Im übrigen achten wir natürlich darauf, dass beide Katzen genug Aufmerksamkeit bekommen, sodass niemand eifersüchtig werden muss. Bislang zumindest!
Ich weiß das war jetzt SEHR ausführlich, das ist nur eine ganz neue Situation für mich und ich würde mir wünschen dass das zukünftig klappen könnte. Das könnte für beide eine Bereicherung sein und Laika könnte prinzipiell zurück zu meiner Mutter, dort würde sie aber auch nicht glücklich sein.
Also gerne her mit euren Tipps, Anmerkungen oder Kritik!
Liebe Grüße
Lena