Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse - alles entzündet

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Frustrierend- da geb ich dir recht….
Aber eine Operation ist eben viel zu verkraften für den Katzenorganismus.
Und Sondenkost ist relativ flüssig und sicher leichter zu verdauen als festere Katzennahrung.

Clostridien werden durchaus mal mit Antibiotika behandelt wenn es toxinbildner sind.
Viele Formen werden aber mittlerweile eher diätetisch behandelt weil erfahrungsgemäß die clostridienbesiedelung nach Antibiose verstärkt ist, da ja auch sämtliche „gute“ Keime abgetötet wurden.
Da hilft es, den Darm mit guter Ernährung zu unterstützen, damit sich die guten Keime auch wieder schnell ansiedeln können.
Pfotenseele hat einen guten faden zum Thema Darmaufbau bei Dysbiosen verfasst.
Vielleicht magst du dort mal nachschauen.

Aber ich würde erstmal abwarten und die Katze insgesamt zur Ruhe kommen lassen!

Irgendwer hat geschrieben dass der Progress nach einer OP selten Linear verläuft.
Lass dich nicht von Zwischenfällen oder kleineren Rückschlägen verunsichern 🍀
 
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Also... Tatsächlich hat gestern dann noch ein Arzt geschafft, mich zurückzurufen.

good News: kein FIP!
Wie wurde das denn ausgeschlossen? Nicht jede FIP-infektion ist übers Blutbild feststellbar bzw. Auszuschließen. Und auch hier im forum wurde inzwischen mehrfach über nicht eindeutige Symptome berichtet ohne klare Diagnose und bei Behandlung Erfolg.
Daher meine Frage.
 
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Sie hatten sie ja geöffnet um in die Katze zu schauen. Soweit ich es verstanden habe, haben sie dort Flüssigkeitsproben genommen und mittels PCR dann FiP ausgeschlossen. Also nicht über Blut.
 
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Frustrierend- da geb ich dir recht….
Aber eine Operation ist eben viel zu verkraften für den Katzenorganismus.
Und Sondenkost ist relativ flüssig und sicher leichter zu verdauen als festere Katzennahrung.

Clostridien werden durchaus mal mit Antibiotika behandelt wenn es toxinbildner sind.
Viele Formen werden aber mittlerweile eher diätetisch behandelt weil erfahrungsgemäß die clostridienbesiedelung nach Antibiose verstärkt ist, da ja auch sämtliche „gute“ Keime abgetötet wurden.
Da hilft es, den Darm mit guter Ernährung zu unterstützen, damit sich die guten Keime auch wieder schnell ansiedeln können.
Pfotenseele hat einen guten faden zum Thema Darmaufbau bei Dysbiosen verfasst.
Vielleicht magst du dort mal nachschauen.

Aber ich würde erstmal abwarten und die Katze insgesamt zur Ruhe kommen lassen!

Irgendwer hat geschrieben dass der Progress nach einer OP selten Linear verläuft.
Lass dich nicht von Zwischenfällen oder kleineren Rückschlägen verunsichern 🍀
Das Antibiotikum hat sie tatsächlich ja gar nicht wegen der Clostridien bekommen sondern wegen der Bauch-OP und den Entzündungen in Magen & Co.
 
Das Antibiotikum hat sie tatsächlich ja gar nicht wegen der Clostridien bekommen sondern wegen der Bauch-OP und den Entzündungen in Magen & Co.
Ja, dann wurden die clostridien quasi unbewusst mitbehandelt.

Ich benutze seit der Antibiose letzten Herbst verstärkt eingeweichte Flohsamenschalen und Zellulose. Funktioniert im Moment auch ganz gut.
Bei uns hieß es auch ewig: Futter mittelallergie.
Aber wohl eher nicht gegen bestimmte tierische Proteine (oder doch: lachsöl verträgt sie definitiv nicht) sondern eher gegen stärke und Fette .

Aber deine Mila muss sich erst mal erholen, bevor du mit Futter experimentierst.
 
Sie hatten sie ja geöffnet um in die Katze zu schauen. Soweit ich es verstanden habe, haben sie dort Flüssigkeitsproben genommen und mittels PCR dann FiP ausgeschlossen. Also nicht über Blut.
das würde sich mit den Flüssigkeitsproben aber wohl nur auf eine nasse FIP beziehen - stand die überhaupt im Raum?
 
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So. Wir sind zurück vom Tierarzt. Sonde wurde gezogen. Trichter muss wg. der Sondenwunde noch bleiben. Antibiotika wurde gespritzt.

Mila war heute ganz schön sauer. Sie hatte einfach keine Lust mehr. Was ja an sich ein gutes Zeichen ist.

Jetzt sind wir zurück. Am angebotenen Futter hat sie nur kurz geschleckt. Drum habe ich ihr gleich mirataz ins Ohr.

Jetzt muss sie dringend fressen. Und es drin behalten.

Freitag 13:30 Uhr haben wir Kontrolltermin für die Wunde und da bekommt sie auch noch mal das Antibiotika gespritzt.

Sie ist gerade noch in der Wohnung unterwegs. Also nach wach und interessiert. Wenn auch vielleicht nicht allerbester Laune. So direkt nach dem Tierarzt.
 
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das würde sich mit den Flüssigkeitsproben aber wohl nur auf eine nasse FIP beziehen - stand die überhaupt im Raum?

Naja. Irgendwie waren die Organwerte auffällig. Und sie haben sie ja aufgemacht, weil Magen und Darm hochgradig entzündet waren. Von daher - ja schon.
 
@ferufe

Zudem wurden ja Cloridien nachgewiesen. Und das passt ja perfekt zu ihren Symptomen.
 
Naja. Irgendwie waren die Organwerte auffällig. Und sie haben sie ja aufgemacht, weil Magen und Darm hochgradig entzündet waren. Von daher - ja schon.
ach ja, die Werte hattest du nicht eingestellt? Und es fand sich einstark entzündeter Lymphknoten - FIP-Verdacht war da ja schon etwas komisch, aber auch nicht auszuschliessen. Ok, will da auch gar nicht weiter insistieren. Sonde raus ist sehr schön, manchmal braucht es einige Tage bis dann wieder ausreichend selbst gefressen wird. Da hätte ich jetzt auf die Salbe verzichtet und abgewartet, aber nun. Vielleicht nur eine kleine Menge Futter hinstellen, nicht dass sie sonst auch noch erbricht wenn sie zuviel nehmen würde.
 
Na prima, es geht doch bergauf - das freut mich. Übrigens: Vieles von dem was du beschreibst - einerseits aufgekratzt, mit dem Schwanz schlagen, andererseits aber auch leichte "Verpeiltheit" respektive phasenweise Lethargie - konnte ich bei Grisu ganz eindeutig mit Mirataz in Verbindung bringen. Er bekommt aktuell nur noch ein- bis maximal zweimal pro Woche einen Zentimeter und ist danach jedesmal auf genau diese Weise "komisch". Also da ändert sich vermutlich auch noch was, wenn ihr es nicht mehr braucht.
 
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Deine Tierärzte haben deine Katze gesehen und können ihren Zustand bestimmt gut einschätzen und jede Katze ist anders.
Sammel deine Fragen für den Tierarzt besuch am Freitag
 
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ach ja, die Werte hattest du nicht eingestellt? Und es fand sich einstark entzündeter Lymphknoten - FIP-Verdacht war da ja schon etwas komisch, aber auch nicht auszuschliessen. Ok, will da auch gar nicht weiter insistieren. Sonde raus ist sehr schön, manchmal braucht es einige Tage bis dann wieder ausreichend selbst gefressen wird. Da hätte ich jetzt auf die Salbe verzichtet und abgewartet, aber nun. Vielleicht nur eine kleine Menge Futter hinstellen, nicht dass sie sonst auch noch erbricht wenn sie zuviel nehmen würde.
Nein. Die Werte hatte ich nicht eingestellt, weil ich sie von der Klinik gar nicht bekommen hatte. Ich hab da jetzt bei meiner Tierärztin drum gebeten, dass sie mir das alles weiterleitet.

Sie haben erst das Blutbild gemacht & geröntgt. Dann Ultraschall. Und danach stand FIP als mögliche Option im Raum. Sie haben aber gesagt, sie müssen einfach reinschauen. Weil das Kontrastmittel auch nicht durchgeht. Weil es auch sein kann, dass sie was verschluckt hat, etc. Ohne sie aufzumachen war es absolut unklar. Und nachdem sie reingeschaut haben, haben sie eben den Lymphknoten gefunden aber trotzdem von allem Proben genommen. Was ich richtig finde

Die Tierärzte haben eben alle gesagt, ich soll das mirataz geben. Alle drei, ich hatte es ja jetzt schon mit Magensonde
gegeben. Weil sie da schon sehr wenig selbst gefressen hat.
 
Na prima, es geht doch bergauf - das freut mich. Übrigens: Vieles von dem was du beschreibst - einerseits aufgekratzt, mit dem Schwanz schlagen, andererseits aber auch leichte "Verpeiltheit" respektive phasenweise Lethargie - konnte ich bei Grisu ganz eindeutig mit Mirataz in Verbindung bringen. Er bekommt aktuell nur noch ein- bis maximal zweimal pro Woche einen Zentimeter und ist danach jedesmal auf genau diese Weise "komisch". Also da ändert sich vermutlich auch noch was, wenn ihr es nicht mehr braucht.
Das ist ein guter Hinweis, danke!
 
Gerne - ich finde es nämlich immer total schwierig, Nebenwirkungen von Medikamenten und Krankheitssymptome auseinanderzuhalten 🙄
 
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Gegen 19 Uhr habe ich ihr den Trichter abgenommen (nur unter Aufsicht natürlich). Da hat sie dann etwa 20 g gefressen. Heute früh, bevor sie sich übergeben hatte, waren es ja ca. 30-35 g. Und dazwischen hab ich ihr mal 2-3 TL gefüttert. Da weiß ich keine Gramm. Aber somit bin ich für heute ganz zufrieden.

Ist natürlich nicht genug. Aber ich will ja auch nicht, Dan sie direkt zu wem frisst und ihr deswegen schlecht wird. Von daher vielleicht ganz gut so für den ersten Tag ohne Sonde
 
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Das klingt gut 🙂
Immer mal wieder in Mausgrossen Portionen anbieten, dann kann sie sich nicht überfressen.
Muss sich ja auch alles erst mal wieder einspielen.
 
Ich würde es gerne auch mal stehen lassen. Geht aber nicht, da dann ihr Bruder alles frisst. Wir haben ja so sureflap Näpfe. Aber da passt sie mit Trichter nicht rein. Am besten frisst sie aber sowieso ohne Trichter
 
Ich finde es sehr gut, dass du Geduld hast - ich glaube, das ist jetzt genau das Richtige. Ist denn der Kragen jetzt endgültig ab? Darf sie alles fressen? Wenn ja, würde ich einfach für die Nacht mal ein "gemischtes Büffet" aufbauen....
 
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Nein. Der Trichter muss wegen der Wunde von der Sonde noch drauf bleiben. Aber ich hatte ihn ihr gestern dann wirklich super lange (5 Stunden) abgenommen und sie nicht aus den Augen gelassen.

Ich sag mal, gestern sind in Summe ca. 70 - 80 Gramm in der Katze gelandet. Etwas davon hat sie erbrochen (Fütterung um 5 Uhr, erbrochen um 9.30 Uhr). Aber damit bin ich sehr zufrieden.

Heute habe ich ihr um 5 Uhr jetzt ca. 20 Gramm gegeben und hoffe, dass das drin bleibt.
 
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