Trockenfutter wirklich so schlecht?

  • Themenstarter Themenstarter Fanni
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Für schlechtes Futter meiner Meinung nach schon 😉

Für mich nicht, ich orientiere mich an dem was das beste wäre, also Naturmäuse, Barf, hochwertiges Nassfutter , in der Reihenfolge. Wenn ich Nassfutter mit dem undeklarierten und legalem K3 Material zugrunde lege, dann ist im Vergleich zu Speiseabfall von Kreuzfahrtschiffen schnell ein Futter "Mittelklasse". Was bringt mir das?
 
A

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vielleicht wissen die meisten Tierärzte ja von der Schädlichkeit des TroFu. Aber sie verlieren viele Patienten, also auch Eoronen, wenn es weniger kaputte Nieren usw gibt.😀

Was heißt das jetzt? TÄ empfehlen Trofu damit die Katzen krank werden und hohe Behandlungskosten verursachen?
Ich seh schon - auf dem Gebiet der Nierenerkrankungen bist du auch "Spezialist" 🙄
 
Gar nichts....aber hier ging es ja auch darum, ob schlechtes Nassfutter besser wäre als hochwertiges Trofu. Und meiner Meinung nach wäre Wildcat als Trofu, dann immer noch besser (vorrausgesetzt man bekommt die Flüssigkeit anders in die Katz) als Kitekat.
 
Gar nichts....aber hier ging es ja auch darum, ob schlechtes Nassfutter besser wäre als hochwertiges Trofu. Und meiner Meinung nach wäre Wildcat als Trofu, dann immer noch besser (vorrausgesetzt man bekommt die Flüssigkeit anders in die Katz) als Kitekat.

Ja, wenn man nicht sicherstellen kann, dass Katze genug trinkt, dass bringt das beste Trofu nix. Und alle Rechnungen und Versuche zeigen deutlich, dass Katzen nicht genug trinken.
 
Ich konnte mir das nie vorstellen das es überhaupt Tierärzte gibt die sich mir der Ernährung der Tiere nicht auch schulisch auseinandersetzen. 😱

Dann hast Du Dich offensichtlich noch nie damit auseinandergesetzt, wie so ein Studium der Tiermedizin überhaupt aussieht. Die Studenten beschäftigen sich dort überwiegend mit Nutzieren. Ein bisschen Zeit bleibt auch noch für die diversen Gebrechen von Kleintieren. Sie müssen die medizinischen Basics von mindestens zwei Dutzend Tierarten lernen und sollen sich dann auch noch gut mit der Ernährung jeder einzelnen Tierarten auskennen? Am nächsten sollen sie wohl auch noch übers Wasser laufen?

Und ich glaube kaum, dass Tierärzte Tiere bewusst krank füttern. Die meisten Tierärzte, die ich kenne, haben eigene Tiere, da finde ich so eine Aussage aber mehr als gewagt.
 
Dann hast Du Dich offensichtlich noch nie damit auseinandergesetzt, wie so ein Studium der Tiermedizin überhaupt aussieht. ich kenne, haben eigene Tiere, da finde ich so eine Aussage aber mehr als gewagt.

Wenn man sich dann noch vergegenwärtigt, dass im gesamten Studium nur ein paar Wochenstunden für das Thema "Ernährung von Haustieren" angesetzt wird und wohl auch nicht so wirklich prüfungsrelevant ist und ansonsten die Studenten von Futtermittelproduzenten zum Futterseminar gebeten werden oder von denen eine Nährwerttabelle mit Firmenlogo an der Uni angeboten bekommen, dann ist es gar nicht so verwunderlich, dass das Thema Ernährung in den Hintergrund tritt. Ich denke auch nicht, dass die meisten Humanmediziner im Thema beste Ernáhrung für Menschen wirklich up to date sind.

Es ist so ein Irrglaube, gerade von Nichtakademikern, dass TA alles wissen müssten, weil "sie doch studiert haben."
 
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Es ist so ein Irrglaube, gerade von Nichtakademikern, dass TA alles wissen müssten, weil "sie doch studiert haben."

Sie sollen ja sogar mehr wissen als ein Humanmediziner, wenn man manche Aussagen in diesem Forum so liest. Denn in der Humanmedizin gehe ich nicht zum Gynäkologen, um mir einen Zahn ziehen zu lassen. Tierärzte sollen aber alles können und zwar bei Pferd, Hund, Katze, Kuh, Kaninchen, Huhn und Hamster😉

Mir würde es schon reichen, wenn die meisten Tierärzte medizinisch ein wenig an Wissen zulegen würden. Um die Ernährung meiner Tiere kann ich mich alleine kümmern.
 
Tierärzte sollen aber alles können und zwar bei Pferd, Hund, Katze, Kuh, Kaninchen, Huhn und Hamster😉

Ich denke da sollte man doch nach Fachgebieten trennen. Ein TA mit einer Ordi für Kleintiere wird keine Nutztiere behandeln. Meine TÄ hat auch Exoten, Vögel und Fische an Spezialisten überwiesen.
Wie man auch hier im Forum immer wieder nachlesen kann, sind auch die Besitzer oft nicht bereit "Unsummen" für eine kompetente Diagnose bzw. Behandlung zu investieren. Aus welchen Gründen auch immer. Auch dadurch wird ein TA in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt. Was nicht bedeuten soll, dass es keine schlechten Ärzte gibt. Die Ursachen für eine falsche/unzureichende Behandlung liegen aber nicht immer in den Händen des TA.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir würde es schon reichen, wenn die meisten Tierärzte medizinisch ein wenig an Wissen zulegen würden. Um die Ernährung meiner Tiere kann ich mich alleine kümmern.

Ja, Du schon aber die meisten eben nicht und der TA ist da eine Autorität auch in Sachen Ernährung. Wenn TA über artgerechte Fütterung aufklären würden, würde das wirklich was bringen andererseits kann man auch nicht verlangen, dass die jedem Patientenhalter 30 Minuten oder länger das 1x1 der Katzenernährung verklickern und das kostenlos. Da geht jede Praxis bankrott.
 
Es kommt natürlich drauf an, was man bevorzugt.
Die eigenen Bequemlichkeit oder die Gesundheit seiner Haustiere.
kann man kombinieren

wenn nicht muss meine Katze ab ins Tierheim, halbes Jahr in einen Käfig (5 qm) und wird man sie einschläfern
 
... andererseits kann man auch nicht verlangen, dass die jedem Patientenhalter 30 Minuten oder länger das 1x1 der Katzenernährung verklickern und das kostenlos. Da geht jede Praxis bankrott.
Gutscheine für Volkshochschul-Vorträge verteilen?
(Mein ich durchaus nicht völlig unernst - weiss nur nicht wie die Qualität dieser Vorträge ist, wird aber fast überall angeboten.)
 
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Ja, Du schon aber die meisten eben nicht und der TA ist da eine Autorität auch in Sachen Ernährung. Wenn TA über artgerechte Fütterung aufklären würden, würde das wirklich was bringen andererseits kann man auch nicht verlangen, dass die jedem Patientenhalter 30 Minuten oder länger das 1x1 der Katzenernährung verklickern und das kostenlos. Da geht jede Praxis bankrott.

Man kann nicht jede Verantwortung auf den TA abwälzen. In unserem hochtechnisierten Zeitalter ist es leichter denn je an die relevanten und richtigen Informationen zu kommen. Es muss aber eben Interesse dafür vorhanden sein - und das fehlt oft.
 
Ich denke da sollte man doch nach Fachgebieten trennen. Ein TA mit einer Ordi für Kleintiere wird keine Nutztiere behandeln. Meine TÄ hat auch Exoten, Vögel und Fische an Spezialisten überwiesen.
Wie man auch hier im Forum immer wieder nachlesen kann, sind auch immer .

Das stimmt schon. Allerdings gibt es halt noch sehr häufig, gerade in ländlichen Gebieten, den Tierarzt, der für alles zuständig ist. Und Tierärzte, die von sich aus und sehr schnell überweisen, sind auch keine Selbstverständlichkeit.

Mir ging es auch klar um die Inhalte im Studium, da ja geäußert wurde, dass Tierärzte sich dort bereits ausreichend mit Ernährung beschäftigen würden. Und das ist eben nicht der Fall.

Mittlerweile gibt es ja auch den einen oder anderen Tierarzt, der nicht nur auf Kleintiere spezialisiert ist, sondern sich auch in Ernährung fortgebildet hat. Aber auch die muss man mit der Lupe suchen.
 
Das stimmt schon. Allerdings gibt es halt noch sehr häufig, gerade in ländlichen Gebieten, den Tierarzt, der für alles zuständig ist. Und Tierärzte, die von sich aus und sehr schnell überweisen, sind auch keine Selbstverständlichkeit.

Mir ging es aber vor allem um die Aussage, dass Tierärzte im Studium schon genug über Ernährung gelernt haben sollten. Und das ist wirklich zu viel verlangt.

Mittlerweile gibt es ja auch den einen oder anderen Tierarzt, der nicht nur auf Kleintiere spezialisiert ist, sondern sich auch in Ernährung fortgebildet hat. Aber auch die muss man mit der Lupe suchen.

Das mag sein - mit ländlichem Gebiet kenn ich mich nicht so gut aus 😉

Die Leute machen es sich mit "Der TA wird es schon wissen....." halt gerne einfach. So muss man nicht selbständig denken oder Verantwortung übernehmen.

Bevor man einen TA mit der Lupe sucht, könnte man sich ja auch selbst in Sachen Ernährung fortbilden? Damit wäre die Zeit besser genutzt.
Das gleiche gilt übrigens für Krankheiten. Für mich käme es nie in Frage, nicht alles was möglich ist über die Krankheiten meiner Tiere zu erfahren!
 
Zuletzt bearbeitet:
Bevor man einen TA mit der Lupe sucht, könnte man sich ja auch selbst in Sachen Ernährung fortbilden? Damit wäre die Zeit besser genutzt.

Theoretisch ja. Praktisch folgen die meisten Leute da aber blind den Ratschlägen von Tierärzten. Anders kann ich mir zum Beispiel nicht erklären, warum durchfallkranke Katzen mit viel Reis und wenig Huhn oder Haferschleim traktiert werden😡

Und warum es in Sachen Trofu immer noch heißt: "Mein Tierarzt hat aber gesagt, dass es gut für die Zähne ist"

Einen Tierarzt, der sich gut mit Ernährung auskennt, fände ich als Partner zum Austausch aber gar nicht so übel. Da Bedarfswertempfehlungen etc. ja sehr stark voneinander abweichen, wäre eine zweite Meinung von jemandem, der da fachlich wirklich kompetent ist, manchmal ganz nett.
 
Theoretisch ja. Praktisch folgen die meisten Leute da aber blind den Ratschlägen von Tierärzten. Anders kann ich mir zum Beispiel nicht erklären, warum durchfallkranke Katzen mit viel Reis und wenig Huhn oder Haferschleim traktiert werden😡

Und warum es in Sachen Trofu immer noch heißt: "Mein Tierarzt hat aber gesagt, dass es gut für die Zähne ist"

Ein Euro für jedes Mal wo ein TA mir das erzählt hat und ich fange mit dem Bau meiner Villa in Südfrankreich an :grummel:
Ich hab das neulich in einem Artikel wieder gelesen: Durch die Reibung wird der Zahnbelag entfernt. Die Katze bei der das jemals funktioniert hat, die möchte ich kennenlernen 🙄
 
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Ich hab das neulich in einem Artikel wieder gelesen: Durch die Reibung wird der Zahnbelag entfernt. Die Katze bei der das jemals funktioniert hat, die möchte ich kennenlernen 🙄

In so einem Fall sollte man immer freundlich-interessiert den TA anlächeln und nach unabhängigen Studien fragen, die diesen angeblichen Abriebeffekt bestätigen😀
 
In so einem Fall sollte man immer freundlich-interessiert den TA anlächeln und nach unabhängigen Studien fragen, die diesen angeblichen Abriebeffekt bestätigen😀

Ach das liesse sich einrichten. Kennst Du die "Studien" aus der Kosmetikwerbung? Dann heisst es immer 95 % der Frauen stellen eine Hautverbeserung fest.

Dann im ganz kleingedruckten: Eine unabhängige Studien von 13 Frauen ergab, dass 12 Frauen fanden, dass ihre Haut jetzt besser sei.

Würdst Du jetzt die Käufer von Dental-Anti-Zahnstein Produkten befragen ob das bei ihren Katzen hiflt........😀
 
Also, ich kenne zumindest eine unabhängige Studie zum Thema Trockenfutter und Zahnbelag, die tatsächlich einen positiven Effekt gezeigt hat, hab ich irgendwo schon mal eingestellt 😉
Der Fehler ist halt, dass das dann immer auf "jedes Trofu..." verallgemeinert wird und nicht auf "Trofu mit großen Kroketten...". Und auch Zahnsteinvorbeugung nicht die anderen Nachteile von Trockenfutterfütterung aufwiegt.
 
Theoretisch ja. Praktisch folgen die meisten Leute da aber blind den Ratschlägen von Tierärzten. Anders kann ich mir zum Beispiel nicht erklären, warum durchfallkranke Katzen mit viel Reis und wenig Huhn oder Haferschleim traktiert werden😡

Und warum es in Sachen Trofu immer noch heißt: "Mein Tierarzt hat aber gesagt, dass es gut für die Zähne ist"

Ich kann mir aber auch nicht erklären, warum manche studierten Mediziner dermaßen Logikbefreit sind.

Selbst einem Tiermediziner sollte doch klar sein:

1. Katzen (und ein Stück weit auch Hunde) sind Fleischfresser

2. Trockenfutter entzieht dem Körper massiv Feuchtigkeit UND enthält Mineralien in konzentrierter Form. Letzteres mag bei Fertigfutter jetzt nicht so ins Gewicht fallen, im Nagersektor bringt es mich regelmässig auf die Palme.

3. aufgenommes# Wasser wird durch die Blase ausgeschieden.....Wiese ergibt Durchfall.....es konnte mir noch niemand erklären wie das organisch funktionieren soll.

4. Jedem der mal drüber nachdenkt dürfte merken, das Trofu eher schädlich fürs Zahnfleisch als nützlich für die zähne ist.
 

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